Hot! „Die Jungs waren immer zuvorkommend“

Bei den Spielern hat sie ohnehin einen Stein im Brett. „Ich kenne sie schon seit 10 Jahren, sie hat ein gutes Herz, das kannst du schreiben“, gibt SVA-Stürmer Giulio Fiordellisi in der Halbzeitpause des Testspiels gegen RW Darmstadt zu Protokoll, befragt danach, wie er seine Beziehung zu Eli, wie sie alle nur nennen, definieren würde. Er spricht damit – worauf verschiedene Anhaltspunkte und eigene Beobachtungen hindeuten – stellvertretend für die ganze Mannschaft, die es unisono bedauert, dass Eli Hatzis ihr Engagement als Physiotherapeutin in Diensten des SVA aufgrund einer beruflichen Veränderung nach Langen (Hessen), wo sie drei Wochentage in einer Praxis arbeitet, zur Winterpause beenden musste.

Eli gibt die Komplimente gerne zurück: „Es war eine sehr schöne Zeit bei der Viktoria, wo ich mich jederzeit wohlgefühlt habe. Die Jungs waren immer zuvorkommend und haben insbesondere auf den langen Auswärtsfahrten für eine Wohlfühlatmosphäre gesorgt. Nicht zuletzt deshalb hat mir die Arbeit dort sehr viel Spaß gemacht.“ Eine Arbeit, die sie von der Pike auf gelernt hat und die sie vor ihrer Anstellung bei den Weiß-Blauen schon seit sechs bis sieben Jahren speziell im fußballerischen Bereich tätig werden ließ. So oblag ihr zeitweise die medizinische Betreuung von DFB-Schiedsrichtern der 1. und 2. Liga sowie – Achtung Fans, jetzt ganz tapfer sein – der Spieler von Bayern Alzenau. Doch auch vor „Fremdsportarten“ machte sie nicht Halt: So betreute sie bei herausragenden sportlichen Events der Region wie z.B. dem ITF (International Tennis Federation)-Damenturnier beim TC Schönbusch aktive Spielerinnen.

Nun da sich die Wege also trennen, was wünscht sie also dem SVA und damit „ihren“ Jungs für die Zukunft? „Sportlich noch viel Erfolg in der Rückrunde und den Verbleib in der Regionalliga“, antwortet sie in einem Ton, in dem anklingt, dass sich das ja wohl von selbst versteht.

Mit dieser Selbstverständlichkeit können wir alle konform gehen und zum Zeitpunkt einer Realisierung dieses Ziels am Saisonende werden wir an dieser Stelle (selbstverständlich) nicht versäumen zu erwähnen, dass auch Elis magische Hände (selbstverständlich) ein gutes Stück dazu beigetragen haben.

Wir wünschen Dir, liebe Eli, alles Gute für Deine berufliche und private Zukunft!

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