Hot! Im Westen gibt’s Neues: SVA verpflichtet Innenverteidiger Christoph Kaesler

Go West – diesen Klassiker der Pet Shop Boys, der in allen Fußballstadien der Welt zu Hause ist, haben sich die sportlich Verantwortlichen beim SVA wohl zu Herzen genommen, als es galt Ausschau zu halten nach einem versierten Innenverteidiger, der die Kirmes-Schießbude der Liga, wo viel zu viele den großen Teddybären gewinnen durften, wieder auf eine deutlich geringere Trefferquote und Trostpreise umstellen helfen soll. Fündig wurde man bei Christoph Kaesler, einem 24-jährigen Defensivspieler vom belgischen Zweit-Divisionisten K.A.S. (Königliche Allgemeine Sportvereinigung) Eupen, einem von vier dort spielenden deutschen Legionären. Der gebürtige Rostocker erreicht mit stattlichen 1,87 Metern ein Gardemaß, das auf dieser Position nicht unbedingt von Nachteil sein muss. Seine fußballerische Vita nennt die Stationen Neubukow, wo Kaesler als Jugendlicher spielte, FSV Bentwisch (U19), einen 18-monatigen USA-Aufenthalt inklusive Soccer in einem College-Team, anschließend ab Juli 2010 Hansa Rostock II, 2011 SV Bergisch-Gladbach (Oberliga) und ab Juli 2011 bei den Königlichen in Eupen. Ein Weltenbummler in Sachen Fußball, wie Rudi Gutendorf, nur als Spieler – so könnte man es etwas überspitzt formulieren.

Viktoria-Teammanager Alois Sambeth, der bei dem Transfer maßgeblich die Fäden zog, kommentiert die Neuerwerbung folgendermaßen: „Neben technischer Beschlagenheit bringt Christoph Kaesler auch eine für sein junges Alter erstaunliche Ruhe und Übersicht mit. Er kann nötigenfalls eine Abwehr auch mal lautstark dirigieren. Der Spieler wollte von Belgien weg und im Rhein-Main-Gebiet ansässig werden. Das hat alles gut zusammengepasst. Wir hatten schon länger ein Auge auf ihn geworfen, bereits im vergangenen November absolvierte er ein Probetraining und hinterließ einen sehr guten Eindruck. Ein weiterer Test unter den Augen von Coach Werner Dreßel bestätigte den Eindruck, in Christoph Kaesler die lange gesuchte Verstärkung für die Abwehr gefunden zu haben. Wir haben Nägel mit Köpfen gemacht und können nunmehr Vollzug melden.“

Beim Ex-Club des Neu-Viktorianers, der schon erwähnten K.A.S. Eupen, ist ein Pandabär das Maskottchen, der dortige Fanclub nennt sich schlicht und ergreifend „Pandas“. Nun: Christoph Kaesler darf am Schönbusch auch mit Pandamaske auflaufen und sich von seinen Mannschaftskameraden in Anspielung auf den Pandamasken-Rapper „Cro“ rufen lassen, wenn er nur dazu beitragen kann, das von Richie Döbert im Übrigen bestens gehütete Tor sauber zu halten.

Wir wünschen Dir, lieber Christoph Kaesler, dass Du das Herz der blau-weißen Diva vom Main nicht nur im Sturm, sondern vor allen Dingen in der Abwehr eroberst!

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