Hot! SVA-Junioren hatten Welzbachhalle für sich gepachtet

Die Hallenfußball-Kreismeisterschaften, die am vergangenen Wochenende in der Großostheimer Welzbachhalle ausgerichtet wurden, sahen in der Mehrzahl der Altersklassen nur einen Sieger: den Nachwuchs des SV Viktoria. Das seinerzeit von Gary Linecker auf die deutsche Nationalmannschaft gemünzte Zitat hatte in leicht abgewandelter Form auch in Großostheim seine Berechtigung, gibt aber die Dominanz der weiß-blauen Kaderschmiede nur unzureichend wieder.

So lässt sich, ohne die Ergebnisse an dieser Stelle noch einmal im Einzelnen repetieren zu wollen, für alle Altersklassen übereinstimmend sagen, dass sie zum überwiegenden Teil mit glatten Siegen durch ihre jeweiligen Vorrundengruppen stürmten, um dann in der Endrunde sich wieder mit Gegnern konfrontiert zu sehen, die ein Einsehen in die weiß-blaue Überlegenheit hatten bzw. haben mussten.

Dabei war im Falle der U13 der Turnierverlauf nicht vorgezeichnet, da mit Hallen-Stadtmeister TuS Leider, der den Aust-Buben schon manche Titelambitionen vergällt hatte, bereits in der Vorrunde eine harte Nuss zu knacken war. Nach dem knappen 1:0-Sieg war das Eis gebrochen, durch den 2:0-Finalsieg über die JFG Churfranken sicherte man sich den Titel und zusammen mit dem Endspielgegner die Teilnahme an den Hallen-Bezirksmeisterschaften in Schweinfurt am 16./17. Februar.

Noch ungehinderter absolvierte die U15 ihr Pensum, die nach ihrem klaren Gruppensieg auch in der Endrunde souverän agierte und sich mit einem verdienten 2:0-Finalsieg über die JFG Untermain Sulzbach die Hallenkrone aufsetzte.

Auf ihrem Weg zum Titel hatte die U17 so manche Klippe zu umschiffen. So reichte es in der Vorrunde gegen die Jugendfördergemeinschaften Bachgau und Churfranken nur jeweils zu einem Unentschieden. Doch die anderen Ergebnisse spielten den SVA-Jungs in die Karten und verhalfen ihnen zum Gruppensieg. Über einen 3:1-Erfolg gegen die JFG Mittlerer Kahlgrund führte der Weg ins Finale, wo der SV Erlenbach wartete. Ihr Meisterstück machte die Gramminger-Truppe gegen den SV Erlenbach, der knapp mit 3:2 bezwungen werden konnte.

Last but not least wollte da natürlich auch die U19 nicht zurückstehen, im letzten „Lehrjahr“ das Haupt der Viktoria mit weiteren Lorbeeren zu bekränzen. Ausbilder Sigi Sternheimer dürfte zufrieden gewesen sein mit der Art und Weise, wie seine Schützlinge nach der 0:1-Vorrundenniederlage gegen die SG Albstadt zurückkamen und sich im Finale mit einem Zahlendreher-Sieg postwendend revanchierten.

Durch den Kleeblatt-Triumph ist der SVA in der komfortablen Lage, ein großes Kontingent von Juniorenmannschaften zu den Hallenfußball-Bezirksmeisterschaften am 16. und 17. Februar in Schweinfurt entsenden zu dürfen. Auch dort sollte der ein oder andere Titel für die SVA-Nachwuchsteams abfallen. Wenngleich natürlich der Schwierigkeitsgrad mit dem Einzugsbereich der teilnehmenden Mannschaften zu steigen pflegt und sich keine fußballerischen Welten zwischen den Kontrahenten mehr auftun.

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