Silent Sideline

Unsere Idee der „silent sideline“

Ein Verhaltenskodex nicht nur für Eltern und Fans…

Das Spiel den Kindern und Trainern überlassen…Taktik, Technik und physische Aspekte sind in Abhängigkeit von Alter und individuellem Leistungstand eines Spielers Schwerpunkte im Training und im Spiel. Unsere Trainer sollen hierfür sorgen; sie bestimmen die Qualität der Ausbildung der Spieler. Vertrauen in die Trainer ist deshalb eine wichtige Voraussetzung. Eine auch für uns passende Form, diesem Verständnis Ausdruck zu geben, ist dabei die „silent sideline“.

Die „silent sideline“ ist eine Strategie, die dazu beitragen soll, das Verhalten von Eltern und Verwandten bei Jugend-Sport-Veranstaltungen zu leiten. Das bedeutet, dass eine „beruhigende Seitenlinie“ den Kindern wie auch den Trainern ein Umfeld schafft, in dem kein leistungshemmender, negativer Druck von außen erzeugt wird. Die Freude am Fußball soll gerade in den unteren Jugendmannschaften deutlich im Vordergrund stehen. Insofern …„positives anfeuern“ unserer Teams ist natürlich auch weiterhin ausdrücklich erwünscht.

Unsere Idee des Silent Sideline (© SVA)

Unsere Idee der Silent Sideline (© SVA)

 

Verhaltensregeln für Eltern und Fans

Folgende Spielregeln bilden den Rahmen der „silent sideline“:

1) Auch die Eltern unserer Spieler repräsentieren den Verein; dieser Verantwortung sind sich alle bewusst. Sie haben ebenso, wie die Trainer, Vorbildfunktion.

2) Das Verhalten von Eltern und Zuschauern überträgt sich unmittelbar auf die Leistung der Spieler; ein positiv-emotionales, sachlich-intelligentes Verhalten der Eltern, Trainer und Spieler ist unser Ziel.

3) Der Spielraum für Eltern, Freunde und Angehörige ist hinter dem Geländer, auf der Seite des Kunstrasenplatzes. Das Spielfeld gehört ausschließlich den Spielern sowie den Trainern und Betreuern. Sowohl im Training, wie auch während der Spiele ist das Betreten des Feldes nicht gestattet.

4) Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Spieler, Trainer und Verantwortliche – alle werden gegrüßt, akzeptiert und respektiert. Es wird ein offener und ehrlicher Umgang gepflegt.

5) Die Führungs- und Entscheidungskompetenz des Trainers wird anerkannt und respektiert. Hilfe bei organisatorischen Dingen ist willkommen.

6) Die Fußballsprache, auf und neben dem Spielfeld, ist deutsch.

7) Die Verhaltensregeln für Spieler sind auch den Eltern bekannt.

8) Ein faires Verhalten gegenüber Spielern, Gästen und Schiedsrichtern ist selbstverständlich; unsachliche und emotional bedingte, negative Äußerungen sind zu unterlassen.