Hot! 1:2 – SVA brachte Führung nicht über die Zeit

Vor 355 Zuschauern im „Forever Sportpark“ fruchtete das Prinzip der effizenten Chancenverwertung diesmal nicht

Vor dem Match gab kaum einer mehr einen Pfifferling auf den Klassenverbleib der Viktoria,  während der Partie keimte noch einmal zarte Hoffnung auf, nachdem Yuki Nakagawa den SVA mit seiner ersten Chance in der 54. Minute in Führung gebracht hatte. Doch ein Vorsprung hat in dieser Saison bei den Weiß-Blauen nie lange Bestand. In der Schlussphase knickte man gegen die vehement nachsetzenden Hausherren ein und musste sich noch mit 1:2 geschlagen geben.

Yuki Nakagawa brachte den SVA mit seinem 10. Saisontor mit 1:0 in Führung

Yuki Nakagawa brachte den SVA mit seinem 10. Saisontor mit 1:0 in Führung

In Hälfte eins, in der beide Teams übernervös agierten, hatten die Heimstettener die größeren Spielanteile, aber mehr als zwei nicht gegebene Abseitstore sprang dabei nicht heraus. In der 14. Minute hatte SVH-Torschütze vom Dienst aus 25 Metern abgezogen, Steigerwald ließ abprallen und Daniel Steimel war zur Stelle. Er wurde jedoch wegen Abseitsposition genauso zurückgepfiffen, wie drei Minuten später sein Teamkollege Sebastian Paul, der in eine Flanke von Dominik Schmitt grätschte und den Ball über die Linie beförderte. In der Folge ereignete sich nicht mehr viel bis zum Pausenpfiff, so dass es mit einem torlosen Remis in die Kabinen ging.

Dafür starteten die zweiten 45. Minuten kurios. Quasi mit der ersten Chance des Spiels ging der SVA in der 54. Minute durch Yuki Nakagawa in Führung. Der Japaner lief alleine auf SVH-Keeper Marijan Krasnic zu und konnte diesen im zweiten Versuch überwinden und seinen bereits 10. Saisontreffer bejubeln. Die Oberbayern antworteten postwendend und verzeichneten eine Großchance durch Bernd Häfele, der im Anschluss an eine Ballstaffette der Hausherren nach 60 Minuten das Leder an den Pfosten setzte. Heimstettens Coach Rainer Elfinger probierte alles und brachte mit Marco Bläser (66.) und Thomas Karg zwei frische Offensivkräfte. Insbesondere mit Ersterem hatte er einen guten Griff getan, denn Bläser zeichnete ganz allein für den 1:1-Ausgleich in der 84. und den 2:1-Siegtreffer für die Oberbayern in der 88. Minute verantwortlich, der aufgrund des späten Zeitpunkts zwar glücklich, aber über das ganze Spiel gesehen wohl nicht unverdient war.

 

SV Heimstetten – Viktoria Aschaffenburg 2:1 (0:0)

Heimstetten: Marijan Krasnic – Josef Weizmüller, Paul Sebastian, Alexandros Tanidis (61. Michael Steppan), Valentin De La Motte – Dominik Schmitt, Steven Toy (72. Thomas Karg), Bernd Häfele, Daniel Steimel (66. Marco Bläser)  – Marcel-Pascal Ebeling, Slaven Jokic

Aschaffenburg: Stefan Steigerwald – Markus Brüdigam, Soheyl Alipour-Rafi (64. Djordje Vlacic), Denis Talijan, Dennis Löhr – Johannes Gerhart, Simon Schmidt (46. Semir Duljevic), Alban Lekaj, Yuki Nakagawa – Giulio Fiordellisi (85. Florian Pieper), Salvatore Bari

Tore: 0:1 Yuki Nakagawa (54.), 1:1 Marco Bläser (81.), 2:1 Marco Bläser (88.)

Gelbe Karten: Alexandros Tanidis, Sebastian Paul / Djordje Vlacic

Schiedsrichter: Steffen Mix (Abtswind)

Zuschauer: 355

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