Hot! Arm aber sexy: Viktoria empfängt den OFC

Glamour auf Kunstrasen am Samstag, 1. Februar, um 14 Uhr An der Kleinen Schönbuschallee

Geographisch könnte man sie als Nachbarn bezeichnen, doch seit sie in der Spielzeit 1996/97 letztmals eine gemeinsame Hessenliga-Runde absolvierten, haben sich die sportlichen Wege der beiden Traditionsvereine Kickers Offenbach und Viktoria Aschaffenburg getrennt. Nach mehreren Spielzeiten in der 2. Bundesliga und zuletzt in der 3. Liga stellt sich nach dem letzten Saison erfolgten bitteren Zwangsabstieg infolge Insolvenz das neu formierte Team von Rico Schmitt als derzeit Tabellenzwölfter der Regionalliga Südwest als dritter Testspielgegner am Samstag, 1. Februar, um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Kleinen Schönbuschallee vor.

Viktoria Aschaffenburg - Kickers Offenbach

Viktoria Aschaffenburg – Kickers Offenbach

Die Kickers befinden sich in einer schon fortgeschrittenen Vorbereitungsphase, vergleichbar in etwa der des Komljenovic-Teams. Man steht seit zweieinhalb Wochen im Training und hat während dieser Zeit drei Testspiele gegen Regionalliga-West-Vertreter absolviert. Es sprang nur ein Sieg gegen die Zweitvertretung von Bayer Leverkusen heraus, gegen Borussia Mönchengladbach II und zuletzt bei Victoria Köln (0:2) wurden Niederlagen kassiert. Nach einem harten Trainingsprogramm, das in erster Linie der „Optimierung der Physis“ diente, verordnete Trainer Rico Schmitt seinem Team eine einwöchige Ruhephase, ehe mit dem Spiel in Aschaffenburg der zweite Vorbereitungsblock beginnt. Hier sollen spielerische und taktische Elemente im Vordergrund stehen, den nötigen Praxisbezug sollen dabei weitere sechs Testspielgegner innerhalb von zwei Wochen herstellen. In der Liga konnte man zuletzt aus sieben Punkten in den drei Spielen vor der Winterpause den Eindruck gewinnen, dass die Kickers nunmehr in der Regionalliga Südwest angekommen sind. Auf Einen ist bei den Hessen grundsätzlich ohnehin immer Verlass: den 12. Mann, der sich auch von noch so widrigen externen Faktoren den Stadionbesuch nicht vermiesen lässt. Auch in der angesichts der jüngeren sportlichen Vergangenheit des OFC nun wirklich nicht sonderlich attraktiven Regionalliga Südwest strömten im Schnitt mehr als 6.000 Zuschauer zu den bisherigen Heimspielen in das neue Sparda-Bank-Hessen-Stadion. Dagegen nimmt sich der „Besuch der alten Dame“ Viktoria nun doch eher wie ein intimes Stelldichein aus.

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Trotzdem sollte es möglich sein, dass dieses Zugpferd unter den Testspielgegnern ein paar SVA-Fans mehr auf die Beine bringt, die denn auch durch das Herstellen einer Heimatmosphäre den Komljenovic-Jungs die Sache etwas leichter machen könnten. Allein die Aussicht, die in  der Endphase der Transferperiode von der Viktoria verpflichteten Neuzugänge erstmals im weiß-blauen Trikot auflaufen zu sehen, sollte die Schritte eines jeden echten Viktoria-Fans am Samstagnachmittag an die Kleine Schönbuschallee lenken.

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