Bangen um Fiordellisi, Hoffen auf Fiorentini

Trainer Antonio Abbruzzese wird vor dem letzten Heimspiel des SV Viktoria Aschaffenburg am kommenden Samstag um 14 Uhr gegen den SV Seligenporten wohl kaum etwas sagen müssen, um seine Jungs zu motivieren. Zum einen will sich die Mannschaft für das 0:4 in der Vorwoche beim TSV Rain/Lech rehabilitieren und zum anderen für die hohe Pleite aus dem Vorspiel in Seligenporten revanchieren. „Wenn jemand nach einer 0:5-Hinspielniederlage sowie dem 0:4 in Rain noch motiviert werden muss, dann hat er die Sportart verfehlt“, erklärt Abbruzzese. Welche Elf er auf den Rasen schicken wird, kann der 45 Jahre alte Italiener allerdings noch nicht absehen: „In dieser Phase der Runde ist es wichtig zu sehen wer die nötige körperliche sowie geistige Frische hat. Am liebsten würde ich so wenig wie möglich ändern, allerdings kann Giulio Fiordellisi schon die ganze Woche wegen einer Grippe nicht trainieren. Sein Einsatz ist demnach noch genauso ungewiss wie eine mögliche Rückkehr von Mittelfeldstratege Marcello Fiorentini. „Er hat schon Lauftraining absolviert und wird zeitnahe ins Mannschaftstraining einsteigen, ob es für Samstag reicht, bleibt abzuwarten“, so der Coach. Die Viktoria ist natürlich vor Ligatoptorjäger Bernd Rosinger gewarnt. Immerhin hat der Seligenportener Angreifer vier seiner 15 Treffer im Hinspiel erzielt. Um ihn zu stoppen hat Abbruzzese einen Plan in der Tasche: „Bernd Rosinger ist der beste Schütze in der Liga und kann sicherlich nur im Verteidigungsverbund gestoppt werden, dazu müssen alle ihren Beitrag leisten.“

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