Hot! Bayern holen Brass Cup, SVA Dritter

Der 18. Brass Cup in der f.a.n. Arena, für dessen Ausrichtung in diesem Jahr der TuS Leider verantwortlich zeichnete, sah nicht zuletzt aufgrund der Leistungsdichte des Teilnehmerfeldes viele enge Spiele, wenn auch das Tabellenbild nach Beendigung der Vorrunde eine deutliche Sprache sprach: Die späteren Finalisten TuS Leider und Bayern Alzenau gingen mit jeweils 10 Punkten aus ihrer Gruppe als klare Sieger hervor. Der SV Viktoria 01 ließ sowohl beim 1:1 gegen das spätere Schlusslicht Germania Großkrotzenburg als auch bei der schmerzlichen 1:2-Niederlage gegen TuS Leider Federn, kam aber in der Endabrechnung der Opel Mokka Gruppe mit 7 Punkten immerhin auf den 2. Rang und sicherte sich damit den Einzug in die Endrunde.

Im Halbfinale musste man sich mit dem Sieger der Opel Zafira Tourer Gruppe, den Alzenauer Bayern, auseinandersetzen, das Duell der beiden Regionalligisten war für viele ein vorweggenommenes Endspiel. Der Südwestvertreter hatte den besseren Start und konnte schon nach 60 Sekunden in Führung gehen. Fortan waren Torchancen auf beiden Seiten Mangelware, doch kurz vor Ablauf der 10-minütigen Spielzeit sicherte die Willensstärke von Giulio Fiordellisi dem SVA zunächst das Überleben. Bedauerlicherweise wurde man über das anschließende 9-Meter-Schießen doch noch rausgekegelt, von fünf Schützen verschossen auf Seiten des SVA drei und das war genau einer zuviel. Endstand: 3:4. Im zweiten Halbfinale maßen Leider und Zafira-Vize Germania Dettingen ihre Kräfte. In einem abwechslungsreichen Spiel fiel das Siegtor zum 2:1 für den TuS erst in der Schlussminute. Damit stand die Germania als Gegner des SVA im kleinen Finale fest. Dieser Partie merkte man deutlich an, dass zum einen die vorangegangenen Spiele an den Kräften gezehrt hatten und es zum anderen schon auf Mitternacht zuging. Das 0:0 entsprach denn auch dem Spielverlauf und wieder musste ein 9-Meter-Schießen zur Entscheidungsfindung herhalten. Zwar konnten wieder nur zwei Viktoria-Akteure den Ball im Netz versenken, doch vermochte  dies die Germania mit der „satten“ Trefferquote von 20 Prozent noch zu toppen, was den Endstand von 2:1 und den dritten Platz für die Viktoria bedeutete.

Im Finale wollte Leider, das im Turnierverlauf über Einsatz und Kampf zum Spiel fand, mit einem Erfolg über „Goliath“ Bayern Alzenau den Coup perfekt machen. Aber auch beim TuS machte sich jetzt der Kräfteverschleiß bemerkbar, die Alzenauer setzten die benötigten Treffer und  konnten die Partie anschließend souverän runterspielen, ohne ans Limit gehen zu müssen. Die Roth-Truppe inthronisierte sich mit dem 3:1-Endspielsieg als Brass Cup Gewinner 2013 und übernahm das Zepter vom Vorjahres-Titelträger Viktoria Aschaffenburg.

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