Hot! BFV.de: Auch sportlich eine hochwertige Liga

„Die Regionalliga Bayern hat schon jetzt einiges erreicht“, erklärte Christoph Heckl, Vorstandsmitglied des FC Ingolstadt 04, zum Auftakt der BFV-Wintertagung mit den 20 Vereinen der Regionalliga Bayern in seiner Begrüßung. Der Gastgeber verwies im heimischen Audi Sportpark darauf, dass mit Alexander Schmidt vom TSV 1860 München und Michael Wiesinger vom 1. FC Nürnberg zum Beispiel bereits zwei ehemalige Regionalliga-Trainer nun zu den Profimannschaften ihres Klubs gewechselt seien. „Das zeigt, dass Qualität vorhanden und auch der Übergang in den höchsten Leistungsbereich möglich ist“, so Heckl.

Problemloser Spielbetrieb
BFV-Verbandsspielleiter Josef Janker, der durch die Tagung führte, war ebenfalls mit dem bisherigen Saisonverlauf der neuen bayerischen Amateurspitzenliga zufrieden: „Der Spielbetrieb läuft problemlos, die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit den Vereinen ist hervorragend und auch der elektronische Spielberichtsbogen und die Spielberechtigungslisten haben sich bewährt.“ Janker appellierte an alle Vereine, sich weiter intensiv um das Thema Sicherheit zu kümmern. Gerade bei zuschauerreichen Heimspielen wie gegen den FC Bayern München II seien auch die Heimvereine stärker gefordert.

Termine der Relegationsspiele
Die Relegationsspiele zur Regionalliga Bayern finden am 29. Mai und 1. Juni statt. Jedem Regionalligist wird ein Bayernligist zugelost, wobei die Bayernligisten zuerst Heimrecht haben. Die Aufstiegsspiele zur 3. Liga, an denen die fünf Regionalligameister und der Vizemeister der Regionalliga Südwest teilnehmen, werden am 29. Mai und 2. Juni ausgetragen. Je nach Auf- und Abstieg zwischen Regionalliga und 3. Liga spielen in der Saison 2013/2014 18 bis 20 Mannschaften in Bayerns Amateurspitzenliga.
Abgabetermine für die Zulassungsunterlagen sind der 15. März (Vereine der Regionalliga Bayern) und der 15. April (Vereine der 3. Liga und Bayernliga). Bis zum 10. Mai verschickt der BFV dann die endgültigen Zulassungsbescheide. Saisonstart ist der 20./21. Juli 2013, letzter Spieltag der 25. Mai 2014. „In der darauffolgenden Saison wollen wir dann mit 18 Mannschaften an den Start gehen“, blickte Verbandsspielleiter Janker voraus.

Marke „Regionalliga Bayern“ gemeinsam weiter stärken
„Diese Liga haben wir uns alle miteinander gewünscht und wir haben es geschafft, weil wir gemeinsam stark waren“, blickte Jürgen Faltenbacher, Präsidiumsmitglied für den Spielbetrieb, noch einmal zurück. Der BFV-Schatzmeister unterstrich das hohe Engagement von Vereinen und BFV rund um die Organisation und Darstellung der bayerischen Amateurspitzenliga und rief die Vereine dazu auf, gemeinsam und tatkräftig am „Bau des Hauses Regionalliga  Bayern“ mitzuwirken und die Marke „Regionalliga Bayern“ weiter zu stärken.

BFV-Präsident Koch: „Sportlich hochwertige Liga“
BFV-Präsident Dr. Rainer Koch stellte insbesondere das sehr gute Miteinander zwischen den Zweiten Mannschaften der Profiklubs und den Amateurvereinen heraus. „Auch sportlich hat sich die Liga als hochwertig präsentiert“, freute sich Koch. Zudem sei die höchste bayerische Spielklasse auch eine „sichere Liga“. Genau wie Josef Janker betonte aber auch der BFV-Präsident: „Bei Sicherheitsspielen sind Heimverein, Gastverein und Verband gefordert, mit der Zielsetzung, Fälle möglichst schon vorher zu vermeiden oder, wenn etwas passiert, die Fälle lückenlos aufzuklären und die Täter zu ermitteln.“

Schiedsrichter-Austausch mit angrenzenden Landesverbänden geplant
Verbands-Schiedsrichterobmann Rudolf Stark zog basierend auf den Erkenntnissen der neutralen Schiedsrichterbeobachter des BFV ebenfalls ein positives Fazit zur Leistung der 25 Regionalliga-Schiedsrichter, merkte aber ebenso an: „Ich gestehe den Vereinen natürlich auch zu, dass sie über die eine oder andere Leistung der Schiedsrichter mit uns sprechen.“ Stark kündigte an, dass in der neuen Saison auch ein Schiedsrichter-Austausch mit angrenzenden Landesverbänden geplant ist. Mit Blick auf den Ordnungsdienst in den Stadien appellierte der Verbands-Schiedsrichterobmann daran, die Schiedsrichter auch in der Halbzeitpause oder nach Spielschluss in die Kabine begleiten zu lassen. Etwas Sorge bereitete Stark in einigen Fällen das Verhalten rund um die Auswechselbänke, wo sich Spieler und Trainer mehrfach außerhalb der Coaching-Zone aufgehalten und lautstark Einfluss auf das Spielgeschehen genommen hatten.
Heinz Ferber, Vorsitzender des Sportgerichts Bayern, hatte zwar die Zahl von insgesamt 69 bisher verhandelten Sportgerichtsfällen in der Regionalliga Bayern im Gepäck, betonte aber auch, dass sich 88 Prozent der Spielersperren auf maximal drei Wochen beschränkt haben. Erfreulich: Fünf Regionalliga-Vereine hatten bisher nur einen Sportgerichtsfall.

Spiel- und Medienbeauftragte des BFV mit vielfältigen Aufgaben
Als fester BFV-Ansprechpartner für die Vereine bei allen Regionalliga-Spielen haben sich die BFV-Spiel- und Medienbeauftragten bewährt. „Die Spiel- und Medienbeauftragten sind ein Kind der Regionalliga Bayern. Sie sind Ansprechpartner für die Vereine und die Schiedsrichter, kümmern sich mit um die Sicherheit, sind Sofortmelder bei Problemen und sie bedienen den Liveticker“, umriss Gustav Kagerbauer, Beisitzer im Verbands-Spielausschuss, das vielfältige Aufgabenfeld der 22 Spiel- und Medienbeauftragten.
BFV-Pressesprecher Thomas Müther stellte den Vereinen noch einmal die umfassende BFV-Medienarbeit rund um die Regionalliga Bayern vor, von der Spielberichterstattung und dem täglichen Regionalliga-Newsticker, über den Liveticker, „BFV.TV – Das Bayerische Fußballmagazin“, bis hin zum Regionalliga-Twitter-Kanal. Außerdem informierte er die Vereine über die Medienrichtlinie für die Saison 2013/2014.

BFV U21-Auswahl als „Marktplatz“
BFV-Cheftrainer Reinhard Klante präsentierte die aktuellen Trainerausbildungs- und Talentfördermaßnahmen des Verbandes und ging auf die Verzahnung zwischen der Talentförderung von DFB und BFV und den Profivereinen ein. Klante stellte zudem die Idee einer BFV U21-Auswahl vor, in der sich die besten Regionalliga- und Bayernliga-Spieler aus ganz Bayern wie auf einem „Marktplatz“ präsentieren und empfehlen können. Das Konzept soll im engen Austausch mit den Amateurvereinen und Regionalliga-Sprecher Michael Matejka an der Spitze entwickelt werden. In Nord-, Süd-, Ost- und Westbayern sollen über die regionalen Koordinatoren des BFV zunächst Sichtungsmaßnahmen stattfinden und regionale Auswahlteams gebildet werden, die in einem „BFV U21-Masters“ gegeneinander antreten. Die besten Spieler des Masters sollen die BFV U21-Auswahl bilden, die zum Abschluss an einem internationalen Turnier teilnimmt.

Vereine können von neuer Online-Einkaufsplattform des BFV profitieren
BFV-Hauptabteilungsleiter Sport Felix Jäckle empfahl den Vereinen und ihren Mitgliedern die Nutzung der neuen Online-Einkaufsplattform des BFV. Nach der kostenlosen Registrierung auf www.bfv.shariando.de kann jeder Käufer seinen Verein im BFV auswählen. Nach jedem Einkauf in einem der zahlreichen Online-Shops bekommen der Käufer selbst und zusätzlich der Verein dann eine garantierte Gutschrift auf ihr Shariando-Konto. So spart der Käufer im Vergleich zu regulären Online-Shops bares Geld und auch sein Verein profitiert.

Lesenswert – Die Regionallliga Bayern bei BFV.de

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