Oberbayerisches Volksblatt: Weiteste Auswärtsfahrt hat sich gelohnt

Für den TSV 1860 Rosenheim hat sich die längste Auswärtsfahrt der Saison gelohnt: Die Sechziger siegten am 11. Regionalliga-Spieltag 1:0 (1:0) bei Viktoria Aschaffenburg.

Dabei hatte die Partie im Stadion am Schönbusch mit einer Schrecksekunde begonnen. Keine Minute war gespielt, als Michele Fiorentini sich klasse durch die Abwehr tankte und dann alleine vor Keeper Robert Mayer scheiterte. Das hätte die Führung für die Unterfranken sein können, die in der Folge zwar das Spiel bestimmten, aber offensiv viel zu wenig Durchschlagskraft entwickelten. Die Sechziger standen derweil in der Defensive ziemlich sicher und konnten nach 20, 25 Minuten auch erste Nadelstiche im Spiel nach vorne setzen. Der Schuss von Philipp Hallmen zischte noch knapp über den Kasten (26.), doch kurz vor der Halbzeit machte es Danijel Majdancevic besser. Er düpierte auf der linken Angriffsseite die Abwehr der Weiß-Blauen und ließ Torhüter Ricardo Döbert mit einem präzisen Schuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit – 0:1 (43.).

Click here to find out more!In der zweiten Hälfte schafften es die Rosenheimer, die bereits am Freitag angereist waren, gut, den Gegner vom Tor wegzuhalten. Das Geschehen spielte sich nun mehr und mehr im Mittelfeld ab, wobei man Aschaffenburg nach dem Rückstand eine gewisse Verunsicherung anmerken konnte. Dennoch wurde es in der 57. Minute gefährlich, als ein Kopfball des eingewechselten Adnan Murtic auf der Querlatte landete. In der letzten halben Stunde wurde die Partie dann etwas hitziger, die Zweikämpfe bissiger. Die Teschke-Elf hielt aber den Laden hinten dicht und nahm daher am Ende dank einer konzentrierten Abwehrleistung die Punkte nicht unverdient mit.

„Ich muss meiner Mannschaft ein Gesamtlob zollen. Unser Sieg war nicht unverdient. In der zweiten Halbzeit hatten wir Glück, dass die Latte den Ausgleich verhinderte. Das 1:0 haben wir zu einem günstigen Zeitpunkt erzielt. Mein Mannschaft hat es mit ihrer guten kämpferischen Einstellung über die Zeit gebracht“, freute sich Rosenheims Chefanweiser über den dritten Auswärtssieg der Saison. Kollege Antonio Abbruzzesse konnte sich da nur anschließen: „Ich habe nichts hinzuzufügen. Wir haben es nicht geschafft, ein Tor zu erzielen. Ich muss meine Mannschaft jetzt auf eine schwierige Zeit in den nächsten Wochen einstellen.

 

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