Hot! Currywurst und Königsblau…

Die U13-Junioren des SVA kamen letztes Wochenende „gewaltig in die Pötte“

Mitten ins Ruhrgebiet, wo das Herz des deutschen Fußballs schlägt, führte eine Erlebnisreise die C-Jugendlichen aus dem NLZ am vergangenen Wochenende. Hierbei kamen ihnen die sehr guten Kontakte des Jugendkoordinators Michael Zeitler nach Gelsenkirchen-Schalke zustatten.

Die drei Viktoria-Mannschaftsbusse mit 17 Jugendspielern, den Reiseführern Claudia und Michael Zeitler sowie den Trainern Steffen Blenk und Rick Cunningham an Bord setzten sich am Samstag, dem 1.2., um 7.45 Uhr in Bewegung. Erste Station war dann um 11.30 Uhr Essen, wo der Tross in der stillgelegten Zeche Fritz, die mittlerweile zu einem Gästehaus für Fußballteams umfunktioniert wurde, Quartier bezog. Der gute alte Fritz kann nebenher mit einem sehr guten Freizeitangebot aufwarten: So existieren im so genannten „Goalfever“ drei Kunstrasenplätze, auf denen dem runden Leder nachgejagt werden kann oder auch Alternativsportarten wie Badminton oder Bowling betrieben werden können.

Schalke 04 Collage

Die Viktoria U13-Junioren beim FC Schalke 04

Die mittlerweile knurrenden Mägen hatten jedoch Vorfahrt und so führte der erste Trip nach Gelsenkirchen-Buer zum Curry-Heinz, sozusagen die „best Worscht in Town“ des Ruhrgebiets. Dass die Currywurst als das kulinarische Wahrzeichen des Potts gilt, das weiß man bundesweit spätestens, seit der Meister der stimmlichen Presswehen, Herbert Grönemeyer, dieser in seinem gleichnamigen Titel ein musikalisches Denkmal gesetzt hat.

Für die Digestion dieser an sich typischen Fanverköstigung waren an diesem Samstagnachmittag Unterrangplätze in der Arena auf Schalke reserviert. Gegner der Knappen war kein Geringerer als das Edelteam aus der „Autostadt des Jahres“, der VfL Wolfsburg, in dessen Reihen sich bekanntlich auch der Ex-Viktorianer Marcel Schäfer befindet. Dieser erspähte bereits beim Warmlaufen die Untermain-Delegation auf den Rängen und quittierte dies mit einem „Daumen nach oben“. In der Halbzeitpause durften die Viktoria-Kids das Abklatschen mit einem echten Jungstar üben: Julian Draxler hieß der Auserwählte. Das Spiel selbst ist schnell erzählt: Untertage gewann mit 2:1 gegen Fließband. Nichtsdestotrotz fand Marcel Schäfer nach dem Spiel Zeit für einen munteren Plausch mit dem Besuch aus der Heimat, wobei die Idee reifte, bei Gelegenheit auch einmal dem VfL einen Besuch abzustatten. Der ereignisreiche Tag klang aus mit Abendessen (Schnitzel mit Pommes) im Essener Quartier, bevor die Youngsters noch einmal das „Goalfever“ packte, wo die letzten Kräfte in einem 90-minütigen Budenzauber auf dem Soccercourt verpulvert wurden.

Nach dem Auschecken am Sonntag früh stand noch das aus Sicht der jungen Viktoria-Kicker sportliche Highlight des Wochenendes auf dem Plan. War doch auf dem Sportgelände von Schalke 04 ein Kräftemessen mit der U12 der Königsblauen vereinbart. Hier konnten die SVA-Eleven anhand der Dynamik und Schnelligkeit im Spiel der Gastgeber einmal Anschauungsunterricht nehmen, auf welchem Level in einem Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum ausgebildet wird und warum logischerweise eine strenge Selektion unter den Bewerbern im Vorfeld unumgänglich ist. Das Endergebnis von 0:7 in diesem ungleichen Duell war daher einerseits wenig überraschend, andererseits aber auch nebensächlich. Wesentlich wichtiger, was der Mannschaft und den Trainern des SVA vom Schalker U12-Trainer mit auf den Heimweg gegeben wurde. „Große Charakterstärke und ein sympathisches Auftreten“ lautete das Urteil aus berufenem Munde.

Die Viktoria-Flotte lief am Sonntag, 2. Februar, gegen 17.30 Uhr wieder im heimatlichen Hafen ein. Dank gilt der bereits erwähnten, für die Organisation der Fahrt verantwortlich zeichnenden Crew, ohne die dieser bereichernde Blick über den Tellerrand mit Sicherheit nicht möglich gewesen wäre, desgleichen Birgit Blenk, „der Fahrerin vom „Party-Bus“ der Linie „Aschaffenburg – Gelsenkirchen und zurück“.

Nächste Ausfahrt Wolfsburg – es ist fest angedacht, das Wolfsrudel um Marcel Schäfer in seinem Reservoir zu besuchen. Mit den Wölfen heulen oder tanzen: das entscheidet sich dann vor Ort.

Schreibe einen Kommentar

*

Die E-Mail wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *