Hot! Die Aschaffenburger Fußball-Legenden kehren zurück

Am Freitagabend findet auf dem Sportgelände des SV Stockstadt ein Legendenspiel vom Allerfeinsten statt. Die Main-Echo Nostalgie-Elf mit vielen Ex-Viktorianern duelliert den Ex-Stars des 1. FC Nürnberg. Der SVA mit Bubu Knecht, Michael Sandt, Markus Schäfer, Ingo Aulbach, Jürgen Baier und Co. Gegen Thomas Brunner, Bernd Hobsch, Martin Driller, Dieter Eckstein u.v.m. – ein Fußball-Schmankerl vom Allerfeinsten. Anpfiff am Freitag, 14. September, in Stockstadt ist um 18 Uhr. Hier stellen wir ein paar Idole aus der Viktoria-Historie vor. Ein Dank dafür an Michael Ehrlich von m.ehrlichSport in Stockstadt, der das Spiel einmal mehr in hervorragender Manier organisiert und uns die Daten zur Verfugung stellt.

Ingo Aulbach: Aulbach zählte zum Kader der deutschen U-20 Junioren, die 1981 Weltmeister in Australien wurden, ohne jedoch zum Einsatz gekommen zu sein. Allen Verlockungen von Profivereinen zum Trotz, hielt Aulbach seinem Heimatverein Viktoria Aschaffenburg die Treue. 1985 gelang ihm mit Viktoria Aschaffenburg der Aufstieg in die 2. Bundesliga, dem 1987 der Abstieg folgte. 1988 stieg die Viktoria mit Aulbach wieder auf, konnte sich aber erneut nicht im Profifußball behaupten. Aulbach absolvierte in dieser Zeit 92 Spiele und erzielte einen Treffer.

Markus Schäfer: Der Mittelfeldspieler feierte mit Viktoria Aschaffenburg in den 1980er Jahren zweimal die Hessenmeisterschaft und damit den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga. In der ersten Saison 2. Bundesliga, 1985/86, belegte der Aufsteiger vom Stadion am Schönbusch den 13. Rang. Unter den Trainern Kurt Geinzer (bis April 1986) und Horst Heese absolvierte Schäfer 28 Ligaspiele und erzielte ein Tor. Das Debüt in der 2. Liga fand am 3. August 1985 bei der 0:1-Heimniederlage gegen Rot-Weiß Oberhausen statt. Im zweiten Jahr, 1986/87, wurde zwar bereits im Februar 1987 Horst Heese durch Lothar Buchmann als Trainer ersetzt, der Abstieg konnte aber nicht verhindert werden. Mittelfeldspieler Schäfer absolvierte 28 Spiele und erzielte drei Tore. Für die Viktoria absolvierte Schäfer in drei Jahren im Profifußball insgesamt 80 Spiele und erzielte dabei sechs Tore. In der internen Einsatzliste der 2. Bundesliga nimmt er in Aschaffenburg hinter Hans-Peter Knecht (97), Ingo Aulbach (92) und Peter Löhr (84) den vierten Rang ein. Nach dem Abstieg blieb er 1989/90 noch ein Runde in Aschaffenburg (7. Platz in der Oberliga Hessen), ehe er sich zur Saison 1990/91 Kickers Offenbach in der Oberliga Hessen anschloss und mit dem OFC hinter dem KSV Hessen Kassel und Rot-Weiß Frankfurt den dritten Rang belegte. Als Spielertrainer schloss er sich 1991/92 dem bayrischen Kreisligisten Eintracht Straßbessenbach an und führte den Klub auf Anhieb zur Meisterschaft. Sein Sohn Marcel Schäfer ist ebenfalls Fußballprofi und wurde mit dem VfL Wolfsburg 2009 Deutscher Meister.

Peter Löhr: Der 1,75 m große Abwehrspieler absolvierte von Dezember 1980 bis 1985 102 Spiele (kein Tor) in der Fußball-Bundesliga für Fortuna Düsseldorf. Bevor er zur Rückrunde 1980/81 nach Düsseldorf kam, hatte er am 18. November 1980 bereits ein Spiel in der Juniorenmannschaft U 21 des DFB absolviert. Bei der 0:1 Niederlage gegen Frankreich wurde er für Lothar Matthäus eingewechselt. Bei der Fortuna hatte Trainer Heinz Höher ab dem 8. Dezember 1980 den entlassenen Otto Rehhagel als Trainer ersetzt. Seinen ersten Bundesligaeinsatz hatte der defensive Mittelfeldspieler am 24. Januar 1981 beim 4:2 Heimerfolg gegen Bayer Uerdingen. Am 31. März 1981 kam er zu seinem zweiten Länderspieleinsatz in der U 21. In Koblenz setzte sich die deutsche Auswahl mit dem defensiven Löhr und den drei Angreifern Pierre Littbarski,Dieter Schatzschneider und Rudi Völler mit 3:1 Toren gegen Spanien durch. In der zweiten Liga war er für den VfR Bürstadt (1979 bis November 1980, 41 Spiele, 3 Tore) und Viktoria Aschaffenburg (1985 bis 1987 und 1988/89, 84 Spiele, 2 Tore) aktiv. Danach war Löhr Trainer (zuletzt Sportfreunde Seligenstadt). Auch ist er häufig Gasttrainer in Rudi Völlers Fußballschule in Cala Millor auf Mallorca.

Holger Friz: Der Nachwuchsstürmer kam 1978 von der SG Praunheim zu Eintracht Frankfurt. Friz nahm am 26. Juli 1981 am Finale der B-Jugendmeisterschaft für die Eintracht teil, welches mit 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach verloren wurde. Am 16. Juli 1983 wurde er mit der Eintracht deutscher A- Jugendmeister durch einen 2:0-Sieg gegen den 1. FC Köln. Er schoss in diesem Spiel beide Tore. 1984 rückte er in den Profikader der Eintracht auf und kam in der Bundesliga zwischen 1984 und 1986 zu 36 Einsätzen, in denen er sieben Tore schoss. Nachdem er in der Saison 1986/87 nur noch zu fünf Bundesligaspielen und zwei Einsätzen im DFB-Pokal kam, wechselte er zu Viktoria Aschaffenburg in die 2. Fußball-Bundesliga, wo er in 18 Einsätzen fünf Tore schoss. Danach kehrte er zur Eintracht zurück, spielte aber in der Saison 1987/88 nur noch in sechs Bundesligaspielen und schoss ein Tor. Daneben kam er noch zu einem weiteren Pokalspiel. 1988 wechselte er wieder zu Viktoria Aschaffenburg, wo er vier Tore in 13 Spielen schoss. 1989 wechselte er zu Fortuna Köln. Dort kam er zu 65 Einsätzen in der 2. Bundesliga und schoss 16 Tore. Im Januar 1992 verließ er die Fortuna und wechselte zu Tennis Borussia Berlin, wo er bis Januar 1993 spielte. Danach war er noch bis 1997 im Amateurbereich für den KSV Klein-Karben aktiv.

Ralf Haub: Mit der SpVgg Bad Homburg erreichte der Stürmer in der Saison 1986/87 den 1. Platz in der Landesliga Hessen Süd und den damit verbundenen Aufstieg in die höchste deutsche Amateurklasse, die Oberliga Hessen. Bundesligist Eintracht Frankfurt wurde auf den jungen Offensivspieler aufmerksam und verpflichtete ihn für die Folgesaison. Neben Mitspielern wie Charly Körbel und Manfred Binz debütierte Ralf Haub in der Fußball-Bundesliga am 14. August 1987 (3. Spieltag) bei der 0:3-Niederlage der Eintracht gegen Bayer 05 Uerdingen. Im weiteren Verlauf der Saison kam er unter Trainer Karl-Heinz Feldkamp jedoch nur noch zu vier Kurzeinsätzen in der Liga sowie einem DFB-Pokaleinsatz. Haub kehrte Frankfurt den Rücken und schloss sich zur Saison 1988/89 dem Zweitliga-Aufsteiger Viktoria Aschaffenburg an. Dort avancierte er zum Torjäger (36 Spiele, 16 Tore) und landete am Ende der Spielzeit auf dem dritten Platz der Torschützenliste der 2. Liga. Nach dem Abstieg in die Oberliga Hessen blieb Ralf Haub 1989/90 zunächst noch in Aschaffenburg, wechselte jedoch im Frühjahr 1990 zum Ligakonkurrenten Kickers Offenbach. Mit dem OFC belegte er am Ende der Spielzeit hinter dem KSV Hessen Kassel und Rot-Weiß Frankfurt den dritten Rang. Erneut entschied sich der Stürmer für einen Vereinswechsel und schloss sich zur Saison 1990/91 dem SC Preußen Münster an, für den er in der 2. Liga nochmals 19 Spiele bestritt und zwei Tore erzielte. Nach dem Abstieg der Westfalen aus der 2. Liga kehrte Haub in seine hessische Heimat zurück. Dem kurzen Intermezzo bei Inter Oberursel folgte 1992 seine Rückkehr zur SpVgg Bad Homburg, 1993 ein Gastspiel beim FSV Frankfurt und 1994 das Engagement bei der SG Egelsbach in der Regionalliga Süd. Im Sommer 1995 schloss er sich erneut der bis in die Bezirksoberliga abgerutschten SpVgg aus Bad Homburg an und führte sie nach zwei Aufstiegen 1998 in die Oberliga zurück. Der Verein geriet in finanzielle Schwierigkeiten und musste Konkurs anmelden. Ralf Haub übernahm beim neugegründeten SC 99 Bad Homburg das Traineramt und erreichte drei weitere Meisterschaften. Bis ins Jahr 2008 war er für die später umbenannte SpVgg 05/99 Bad Homburg tätig. Es folgte eine kurze Trainertätigkeit beim Bad Homburger Stadtteilverein SG Ober-Erlenbach (Kreisoberliga Hochtaunus) bis Anfang 2010. Seit Januar 2010 steht Ralf Haub wieder im Trainerteam der SpVgg 05 Bad Homburg.

Jürgen Baier: Über die Jugend- und Amateurstationen SV Frankonia Nürnberg, TSV 61 Zirndorf, Grundig Fürth und TSV Altenfurt kam der 22-jährige Jürgen Baier 1980 in die 2. Bundesliga Gruppe Süd, zur SpVgg Fürth. Der lauffreudige und offensivstarke linke Außenverteidiger kam in seiner ersten Saison in der 2. Bundesliga, 1980/81, auf 31 Einsätze für die Kleeblattelf. Nach der zweiten Runde bekam er ein Angebot von SC Fortuna Köln und wechselte 1982 in die Domstadt. Unter der Anleitung von Trainer Martin Luppen spielte das Team von Präsident Hans Löring in der Runde 1982/83 lange im Kampf um die Aufstiegsplätze mit, verpasste diese am Ende mit dem erreichten sechsten Tabellenplatz. Im DFB-Pokal erlebte der Franke Jürgen Baier eine sehr erfolgreiche Saison. Durch die Erfolge gegen den SC Freiburg, SSV Ulm 1846, Eintracht Braunschweig, Borussia Mönchengladbach und im Halbfinale über Borussia Dortmund zog Fortuna mit dem Stammspieler Baier in das Finale des Jahres 1982 ein. Es fand am 11. Juni in Köln statt und Gegner war der 1. FC Köln. Während des spannenden Endspiels hatte Baier oftmals Zweikämpfe gegen Pierre Littbarski zu bestehen. Die „Geißbock-Elf“ gewann das Spiel vor 61.000 Zuschauern mit 1:0 Toren. Baier nahm zur Runde 1985/86 das Angebot des Bundesligaaufsteigers Hannover 96 an und wechselte nach 106 Spielen mit sechs Toren für Fortuna Köln nach Hannover. Zwar gehörte Jürgen Baier mit seinen 31 Einsätzen und einem Torerfolg auch bei Hannover 96 in der Fußball-Bundesliga der Stammbesetzung an, glücklich wurde er aber nicht. Trainer Horst Heese, er hatte Baier bereits in der Runde 1983/84 bei Fortuna Köln trainiert, holte den Franken zur Runde 1986/87 zu Viktoria Aschaffenburg in die 2. Bundesliga. In 31 Einsätzen mit zwei Treffern versuchte der linke Offensivaußenverteidiger die Viktoria von den Abstiegsplätzen fernzuhalten. Vom Stadion am Schönbusch wechselte Baier im Sommer 1987 auf den Bieberer Berg nach Offenbach. An der Seite von Mittelstürmer Dieter Müller erlebte er zwei Runden mit den Plätzen 8. und 15., die sportliche Bilanz war damit zufriedenstellend. Nach der Saison 1988/89 wurde Kickers Offenbach die Lizenz entzogen und Baier wechselte erneut in der 2. Liga seinen Arbeitsplatz. Er unterschrieb bei den „Lilien“ vom SV Darmstadt 98. Von 1989 bis 1993 lief der unermüdlich die linke Abwehrseite beackernde Baier in 133 Spielen mit vier Toren für die Mannschaft vom Stadion am Böllenfalltor auf. Beste Platzierung war der achte Rang in der Runde 1991/92. Als 35-jähriger Senior stieg Jürgen Baier mit Darmstadt aber nach der Mammut-Runde 1992/93 mit 24 Vereinen als Letzter der Tabelle aus der 2. Fußball-Bundesliga ab und beendete nach insgesamt 392 Spielen mit 14 Toren seine Laufbahn in der 2. Liga.

Werner Dreßel: Der von der SpVgg Hambach über den FC Schweinfurt 05 zum 1. FC Nürnberg gekommene Nachwuchsspieler bestritt im Frühjahr 1977 sechs Länderspiele in der DFB-Jugendnationalmannschaft. Direkt aus der Club-Jugend kommend unterschrieb er einen Lizenzspielervertrag zur Runde 1977/78 beim Bundesligisten Werder Bremen und wechselte an die Weser. Der schnelle Mann am linken Flügel gehörte in Bremen sofort der Stammbesetzung an. Als er 1979/80 in seiner dritten Saison in 33 Einsätzen 12 Tore erzielt hatte, nahm er das Angebot des Vizemeisters Hamburger SV an und hatte es in Zukunft mit Trainer Branko Zebec zu tun. Der HSV kam auch in der Runde 1980/81 mit Dreßel auf dem zweiten Tabellenplatz ein. Am Mittwoch, dem 26. August 1981, bestritt der in einer Blitzaktion in die Noris transferierte Stürmer das erste Spiel für den 1. FC Nürnberg. Für Dreßel und Nürnberg zahlte sich der Wechsel aus: Der Spieler kam in 31 Einsätzen auf neun Treffer und der „Club“ konnte mit dem 13. Rang die Klasse halten. Am 31. August 1983 bestritt er das erste Spiel für Borussia Dortmund. Nürnberg stieg als Tabellenletzter in dieser Runde ab, Dortmund kam auf den 13. Tabellenplatz. Dreßel hatte in 27 Spielen drei Tore für die Westfalen erzielt. Bei Eintracht Braunschweig schnürte er von 1988 bis 1990 nochmals in 22 Spielen die Fußballschuhe in der 2. Bundesliga. 1991/92 stürmte er noch einmal in der Oberliga Hessen für Viktoria Aschaffenburg und 1992 bis 1994 für Borussia Fulda. Anschließend einige Monate bei Alemannia Haibach. Von Oktober 1994 bis 1999 war er Spielertrainer des Landesligisten DJK Waldberg. Nach den Einsätzen in der Jugendnationalmannschaft im Jahre 1977 debütierte der Linksaußen von Werder Bremen mit 19 Jahren in der Deutschen Nationalmannschaft der Amateure. Beim Freundschaftsspiel am 22. März 1978 in Lucca gegen Italien bildete er zusammen mit Hansi Müller vom VfB Stuttgart den linken Flügel. Danach nahm er im Mai mit den DFB-Amateuren an der Europameisterschafts-Endrunde in Athen teil. Er stürmte beim Halbfinalspiel gegen Jugoslawien wie auch beim Spiel um den 3. Platz gegen Irland auf Linksaußen. Sein viertes und letztes Spiel für die Amateurnationalmannschaft bestritt er am 26. September 1978 in Bielefeld gegen China A, wobei er auch zu dem 2:1-Sieg einen Treffer beisteuerte. Mit dem Einsatz am 19. Dezember 1979 in Genua beim Spiel gegen Italien an der Seite von Klaus Augenthaler, Wilfried Hannes, Kurt Niedermayer, Dieter Hoeneß und Lothar Matthäus in der B-Nationalmannschaft erklomm er die nächste Stufe in der Hierarchie der DFB-Auswahlmannschaften. Im Jahre 1980 folgten noch zwei weitere Einsätze in der deutschen B-Elf. Als am 16. November 1982 die Olympia-Auswahlmannschaft in Emmen gegen Holland das erste offizielle Spiel austrug, war auch Werner Dreßel in diesem Debüt-Spiel für den DFB im Einsatz. Nach seinem dritten Spiel am 24. April 1983 in Lissabon gegen Portugal endete die internationale Karriere des Offensivspielers am linken Flügel.

Christian Hock: Er ist in Waldaschaff im Landkreis Aschaffenburg aufgewachsen. Der 1,74 m große Mittelfeldspieler absolvierte ein Spiel in der Fußball-Bundesliga für Borussia Mönchengladbach sowie 240 Spiele in der 2. Fußball-Bundesliga für Viktoria Aschaffenburg und den FSV Mainz 05, wobei er insgesamt 24 Tore erzielte. Seine aktive Karriere ließ er beim Süd-Regionalligisten Kickers Offenbach ausklingen, mit dem er zum Abschluss seiner Karriere im Sommer 2005 den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern konnte. Vom 16. Oktober 2006 bis zum 17. Dezember 2008 arbeitete Hock als Trainer des SV Wehen Wiesbaden, den er am 28. April 2007 bereits fünf Spieltage vor Saisonende erstmals in der Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga führte. Zu Beginn der Saison 2007/08 musste er allerdings wieder als Co-Trainer agieren, da er nicht die nötige Cheftrainerlizenz besaß. Als Cheftrainer wurde Djuradj Vasic engagiert. Trotz gelungenem Saisonstart mit vier Punkten aus zwei Spielen wurde Vasic allerdings am 20. August 2007 wieder beurlaubt. Als Begründung gab der Verein „schwere Störungen in der Zusammenarbeit mit seinem Trainerstab und der Mannschaft“ an. Ab dem 21. August 2007 agierte Hock als Teamchef und Steffen Vogler als Trainer der nunmehr unter dem Namen SV Wehen Wiesbaden antretenden Mannschaft. Wegen der schlechten sportlichen Bilanz der Mannschaft nach der Hinrunde wurde Hock vom SV Wehen Wiesbaden am 18. Dezember 2008 beurlaubt. Am 14. Oktober 2009 wurde Christian Hock als neuer Cheftrainer des Zweitligisten Rot Weiss Ahlen vorgestellt. Die Westfalen hatten zu diesem Zeitpunkt in acht Begegnungen nur einen Punkt erspielt und belegten den letzten Tabellenplatz. Hock gelang es jedoch trotz einiger Neuverpflichtungen im Lauf der Saison nicht, die Ahlener aus dem Tabellenkeller zu führen, Ahlen stand auch nach der Saison am Tabellenende. Bereits im April 2010 war bekannt geworden, dass der zum 30. Juni 2010 auslaufende und für die 2. Liga geltende Vertrag nach dem Abstieg Ahlens in die 3. Liga nicht verlängert wird. Am 12. November 2010 wurde Christian Hock beim Regionalligisten FC 08 Homburg als Trainer vorgestellt. Am Morgen des 22. April 2011 wurde der Vertrag bei den Homburgern in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Wenige Stunden darauf wurde Hock als neuer Trainer beim Regionalligisten KSV Hessen Kassel vorgestellt. Dort unterschrieb Hock einen Vertrag bis Saisonende mit Verlängerungsoption um ein Jahr bei Aufstieg in die 3.Liga. Obwohl der Aufstieg nicht gelang, konnte man sich auf eine Vertragsverlängerung bis 2012 ohne Ausstiegsklausel einigen. Nach 3 Niederlagen in Folge und nur Tabellenplatz 13 nach dem 13. Spieltag wurde Hock jedoch vom KSV Hessen Kassel am 18. Oktober 2011 vorzeitig beurlaubt.

 

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