Hot! Die weiß-blauen Profi-Allergiker können durchatmen

Mit dem TSV Buchbach gastiert am Samstag (14 Uhr) mal wieder eine lupenreine Amateurmannschaft am Schönbusch

Kratzen im Hals, verstopfte Atemwege, Herzrasen, Lähmungserscheinungen – die gesundheitlichen Symptome einer Allergie können vielfältiger Natur sein. Ganz zu schweigen vom Verdienstausfall. Der lässt sich im Falle des SVA allerdings genau beziffern: Ganze neun Punkte hat der SVA aufgrund seiner ärztlich beglaubigten Profi-Unverträglichkeit im Verlauf von drei Spieltagen zuletzt eingebüßt. Nun kommt am 23. Spieltag der Regionalliga Bayern mit dem ansonsten kraftstrotzenden TSV Buchbach eine Mannschaft an den Schönbusch, die genau  in diesem Punkt eine frisch angelegte Krankenakte vorzuweisen hat.

23. Spieltag: Viktoria Aschaffenburg – TSV Buchbach

Allerdings hat das Team von Anton Bobenstetter nachgewiesenermaßen Profi-Asthma Typ II (im Laufe des Lebens erworben), während unsere Diva an Typ I (von Geburt an) leidet. In den letzten beiden Wochen allerdings waren beide zeitgleich ans Krankenbett gefesselt: Der SVA mit der Temperatur der 0:1-Heimniederlage gegen Fürth sowie der 1:4-Auswärtsschlappe in Ingolstadt, der TSV Buchbach gegen exakt die gleichen Gegner sogar noch mit weit heftigeren Fieberschüben: 2:5 gegen Fürth und 2:6 gegen Ingolstadt – das haut auch das kernigste bayerische Mannsbild um. Umso mehr als man sich in der frühen Saisonphase nach Siegen in Ingolstadt (2:1) und Nürnberg (1:0) und einem respektablen 1:1 gegen das Spitzenteam Augsburg schon für immunisiert hielt. Nach einem spielfreien Wochenende sind die Oberbayern nach ihrem eigenen Dafürhalten wieder so weit genesen, um sich ihrer Lieblingsbeschäftigung zu widmen, die entscheidenden Anteil daran hat, dass sie sich derzeit auf dem 7. Platz der aktuellen Regionaltabelle befinden und damit hinter dem derzeit konkurrenzlosen FV Illertissen immer noch die zweitbeste Amateurmannschaft in Bayern stellen. Dieses Hobby des TSV heißt etwas salopp formuliert: „Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte an die Wand nageln“. Gegen Gegner auf den Rängen 12 bis 19 lautet die aktuelle Bilanz sieben Siege und ein Unentschieden, einzig Hof konnte einen Zähler aus der SMR-Arena entführen. Weit entfernt sind die Bobenstetter-Schützlinge allerdings von ihrem Auftreten im Vorjahr, als die „Buchpreisbindung“ nur für zu Hause galt, während sie sich auswärts des Öfteren an Wühltischen als Mängelexemplare verramschen ließen. Aus dieser Zeit stammt auch jener 4:2-Heimsieg aus dem bisher einzigen Gastspiel des TSV am Schönbusch, weshalb ein Verweis auf das Vorjahresergebnis nicht ganz unproblematisch ist. Haben doch die Jungs aus der Marktgemeinde in dieser Runde auf fremden Plätzen ein ganz anderes Standing.

Man kann es drehen, wie man will: Die Favoritenbürde wird den Weiß-Blauen auch in diesem letzten Heimspiel des Jahres niemand auf die Schultern laden können. Dessen bedarf es auch nicht, lastet doch die Last des Gewinnen-Müssens ohnehin zentnerschwer auf der Brust der Komljenovic-Schützlinge. Das würde man zumindest als Außenstehender so vermuten. Wir hoffen dennoch für diese wichtige Partie auf eine Erfolg versprechende Mixtur aus Konzentration und Lockerheit und einen Spielausgang, der die Hoffnung über den Winter bringt.

In diesem Sinne unserer Mannschaft viel Erfolg

2 Kommentare

  1. „ein Königreich für eine sachliche Vorschau und Berichterstattung!“

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