Hot! Ganz viel Jugendstil, ein Shooting-Star und „der Boss“

Vier Akteure der U19-Meistermannschaft werden in den Kader des Bayernliga-Teams integriert

Louis Bayreuther, Janosch Jasmann, Mike Kirchner, Philipp Kühn – wer diese Namen nicht kennt, dem darf man unterstellen, bisher nichts mit dem Juniorenbereich der Viktoria zu tun gehabt zu haben und damit – was schwerwiegender ist – drauf und dran zu sein, die Zukunft des Vereins zu verschlafen.

Johannes Gerhart erzielte beim 2:1-Sieg sein 11. Saisontor

Johannes Gerhart erzielte beim 2:1-Sieg sein 11. Saisontor

Wie diese aussieht, das sollte seit der Personalie Johannes Gerhart eigentlich jedem zu Bewusstsein gekommen sein. Das blutjunge Eigengewächs spielte sich in der Winterpause in die Mannschaft und reifte binnen kürzester Zeit zu einem Regionalliga-Routinier. Generell scheint der 17-jährige Mittelfeldspieler jemand zu sein, der ungern Zeit verliert. Als die Viktoria bereits im März wegen einer Vertragsverlängerung an ihn herantrat, setzte der Heißumworbene sofort seine Unterschrift unter den ligaunabhängig geltenden Kontrakt.

Auf seinen Pfaden wandeln nun die vier oben Genannten und versuchen seinem leuchtenden Beispiel zu folgen. Freilich verkörpert jeder per se einen anderen Spielertypus, weshalb die Jungs kurz einzeln vorgestellt werden sollten:

Louis Bayreuther ist ein offensiver Außenbahnspieler, der auch im Sturm eingesetzt werden kann.

Janosch Jasmann ist ein Spielertyp ähnlich Johannes Gerhart und ist wie dieser im zentralen Mittelfeld zu Hause.

Mike Kirchner wurde bei der U19 bevorzugt als linker Außenverteidiger eingesetzt und erinnert schon von der Statur her an Markus Brüdigam.

Philipp Kühn hat seinen Einsatzbereich auf den Außenbahnen, aber auch im Sturm.

Fünf Spieler aus der aktuellen U19-Meistermannschaft haben bereits einen Vertrag unterschrieben...

Fünf Spieler aus der aktuellen U19-Meistermannschaft haben bereits einen Vertrag unterschrieben…

Der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und gleichzeitig U19-Trainer Tuncay Nadaroglu verweist darauf, dass die aktuelle Entwicklung nicht etwa einer Jugendquote geschuldet ist, sondern dass „die Jungs aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen verdientermaßen auf sich aufmerksam gemacht haben. Ich freue mich, dass sie nun die Chance erhalten, sich bei der Viktoria im Herrenbereich zu beweisen“.

Der "Boss" bleibt an Bord

Der „Boss“ bleibt an Bord

Zu viele Junge Wilde verderben den Brei, das gilt nicht nur für die Kunst, sondern auch für den Mannschaftssport. Daher sollte schon hie und da ein Altmeister für die nötige Gesetztheit sorgen. Ob solche Gedanken den 30-jährigen Mittelfeldroutinier und Mannschaftskapitän Simon Schmidt bewogen haben, als einer der Ersten aus dem Regionalligateam der vergangenen Runde für ein weiteres Jahr beim SVA zu unterschreiben, ist nicht überliefert. Als sicher gilt, dass ein derartiger Vertrauensbeweis vom „Boss“ eine gewisse Signalwirkung nicht verfehlen dürfte.

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