Gegen Ansbach beginnt ein Wonnemonat ganz besonderer Art

Der Mai hält fünf Endspiele für die Viktoria parat und am Ende hoffentlich eine „Waldmeister-Bowle“ aus dem Siegerpokal

Am 31. Spieltag der Bayernliga Nord trifft die Viktoria im vorletzten Heimspiel des Jahres (Samstag, 2. Mai, 15 Uhr) auf die SpVgg. Ansbach, die sich nach dem letztjährigen Aufstieg allein dem Ziel „direkter Klassenerhalt“ verschrieben hat. Mit dem angestrebten achten Sieg in Serie will die Komljenovic-Truppe den freiwilligen Abschied von der Bayernliga weiter vorantreiben, ehe man sich in Form von drei schweren Auswärtsspielen in Folge noch einmal einem ultimativen Tauglichkeitstest unterziehen muss.

31. Spieltag: Viktoria Aschaffenburg empfängt die SpVgg. Ansbach

31. Spieltag: Viktoria Aschaffenburg empfängt die SpVgg. Ansbach

Viel ist derzeit von der beeindruckenden Erfolgsbilanz der Weiß-Blauen die Rede, ohne dass hinreichend in Betracht gezogen wird, dass Voraussetzung für eine Siegesserie fokussierte Einzelleistungen sind. Daher gilt es jedes Spiel neu zu betrachten und nicht im Kontext der Serie zu sehen. Letztere aus den Köpfen zu verbannen, wird naturgemäß mit jedem gewonnenen Spiel schwerer. Dazu noch, wenn wie am Samstag (15 Uhr) ein Gegner an den Schönbusch reist, der es mit sportlichen Überraschungen in dieser Saison noch nicht übertrieben hat und schon im Hinspiel beim 0:5 im Ansbacher PIGROL-Park dem SVA in allen Belangen unterlegen war.

Zum anderen gehören die Ansbacher zu jenen Mannschaften, für die die Runde noch nicht gelaufen ist. Derzeit stehen sie auf dem ersten Relegationsplatz 14, aber SpVgg.-Coach Andreas Heid hat erst unlängst zu Protokoll gegeben: „Wir wissen, wie die Relegation ablaufen würde, es interessiert mich aber nicht. Wir benötigen noch neun Punkte aus sechs Spielen. Ich rechne mir durchaus aus, das zu schaffen!“ Den ersten Schritt haben die Mittelfranken mit einem 3:1-Pflichtsieg gegen den TSV Neudrossenfeld gemacht. Allerdings sind sie damit ihrem Ziel nicht nähergekommen, da auch der Hauptkonkurrent VfL Frohnlach mit 2:1 über die DJK Ammerthal siegte und damit seinen Drei-Punkte-Vorsprung vor der SpVgg. wahren konnte. Ihrer Pflichtübung sind die Ansbacher mit vier Siegen gegen hinter ihnen platzierten Teams nach der Winterpause vollumfänglich nachgekommen, zum direkten Klassenverbleib bedarf es freilich mehr, eines Coups zum Beispiel, wie er ihnen zum Beispiel am fünften Spieltag mit dem 4:0-Auswärtssieg in Forchheim gelang.

Nachdem der FC Amberg am Donnerstag über ein 1:1-Unentschieden in Eltersdorf nicht hinauskam, bietet sich der Komljenovic-Elf am Samstag die erstklassige Gelegenheit, mit dem fest einkalkulierten Heimsieg gegen den Aufsteiger den Vorsprung auf die Vilsstädter auf vier Punkte auszubauen, was angesichts vier noch zu absolvierender Spiele schon ein Pfund wäre. Slobodan Komljenovic kann personell wieder aus dem Vollen schöpfen und sieht ganz nach dem Motto „Never change a winning team“ keine Veranlassung, an der Startformation herumzubasteln. In trockenen Tüchern sind die Vertragsverlängerungen mit den meisten Akteuren bekanntlich auch schon, so dass gute Aussichten bestehen, auch in der kommenden Saison erfrischenden Offensivfußball am Schönbusch angeboten zu bekommen.

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