In Großbardorf zählt nur harte Währung…

Der SVA will seine gute Frühform in klingende Münze umsetzen

Die mit Spannung erwartete Saisonpremiere der Bayernliga Nord liegt hinter der Viktoria und fand mit dem 1:1 gegen den Mitfavoriten FC Amberg durchaus Akzeptanz bei Verantwortlichen wie Anhängerschaft. Die Aufgabe beim Vorjahressechsten TSV Großbardorf, zu dem die Weiß-Blauen am Mittwoch, 16. Juli, reisen müssen, wird voraussichtlich nicht wesentlich leichter werden. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Bioenergie Arena (müssten nicht alle Fußballstadien so heißen?) in der unterfränkischen Gemeinde Großbardorf (Landkreis Rhön-Grabfeld).

2. Spieltag: TSV Großbardorf - SVA

2. Spieltag: TSV Großbardorf – SVA

Die „Grabfeld Gallier“ spielen seit der Saison 2003/04 – mit Ausnahme eines Gastspiels in der Regionalliga Süd 2008/09 – ununterbrochen in der Bayernliga Nord und gehören damit faktisch zum Liga-Inventar. Nachdem man gerade in den Anfangsjahren in der unbekannten Liga zu knabbern hatte, hat man sich neuerdings auf vergleichsweise hohem Niveau stabilisiert: 2012/13 wurde man Vierter und in der Vorsaison belegten die Mannen von Coach Dominik Schönhofer einen gleichfalls respektablen 6. Rang. Am letzten Samstag lief bei der Ligapremiere für den favorisierten TSV bei der DJK Ammerthal noch nicht alles nach Plan und man musste sich infolgedessen mit einem torlosen Remis zufriedengeben. Umso mehr dürfte man bestrebt sein, die einkalkulierten Punkte zu Hause gegen die Viktoria einzufahren.

SVA-Coach Slobodan Komljenovic zeigte sich seinerseits mit dem Saisonauftakt gegen den FC Amberg sehr zufrieden: „Wir haben gegen einen Titelaspiranten gespielt und das Spiel diktiert. Einziges Manko war, dass wir unsere Torchancen in der zweiten Halbzeit nicht genutzt haben. Wir haben schönen Fußball gesehen.“ Die nächste Aufgabe Großbardorf geht der Coach ganz pragmatisch an: „Es ist immer schwer, nach lediglich einem Spiel über einen Gegner ein Urteil abzugeben. Wir werden uns daher auf unsere eigenen Stärken besinnen und wollen punkten.“ Außer dem langzeitverletzten Florian Haith hat Slobodan Komljenovic alle Mann an Bord, auch Keeper Stefan Steigerwald (fehlte zuletzt wegen Hüftproblemen) hat sich wieder zurückgemeldet.

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