Ringer Alexander Leipold knöpft sich U10 vor

Jüngste Viktorianer absolvierten eine ganz besodnere Trainingseinheit mit dem ehemaligen Bundestrainer im Ringen

Die U10-Mannschaft vom SV Viktoria Aschaffenburg war am Donnerstag, den 26. Februar zu Gast bei Alexander Leipold, dem ehemaligen Bundestrainer im Ringen, dem Goldmedaillengewinner der Olympischen Spiele in Sydney, 2-fachen Weltmeister, 4-fachen Europameister und 21-fachen deutschen Meister.

Der Ausnahmeathlet Leipold nahm sich viel vor mit der U10-Junioren. Auf die Athletik, Koordination, Kraftausdauer und das Zweikampfverhalten kam es ihm vor allem an. Von Beginn an tanzten die Spieler mit voller Begeisterung und Disziplin nach der Pfeife des Freistilringers und erfolgreichem Teilnehmer der RTL Sendung „Let’s Dance“.

U10-Junioren vom Schönbusch gingen mit Ringerlegende Alexander Leipold auf die Matte (© Christian Bergmann)

U10-Junioren vom Schönbusch gingen mit Ringerlegende Alexander Leipold auf die Matte (© Christian Bergmann)

Dass der Nachwuchs vom Schönbusch konditionell auf dem Fußballplatz glänzen kann, ist kein Geheimnis. Der allgemeinen Trainingsqualität und Intensität zum Dank. Dennoch zeigten die ungewohnten Belastungen einen deutlichen Trainingseffekt. Oberkörper und Rumpfmuskulatur gewannen erstmals mehr an Bedeutung, als das im sonstigen Tagesgeschäft der Nachwuchstalente der Fall ist. Bei Zweikampfszenarios zeigte die Mannschaft vom Trainerduo Cunningham/Schnitzler deutlich positive Ansätze. Wie auf dem Fußballplatz, so auch auf der Matte, stand Sophia Klassert den Jungs in ihrer Mannschaft um nichts nach. Auch bei der Griffschule von Ringerlegende Alexander Leipold war die Disziplin und Begeisterung der Nachwuchskicker vom Schönbusch unerschütterlich.

Über den Effekt der alternativen Trainingsmethode schwärmte Trainer Rick Cunningham in großen Zügen: „Das körperliche Fußballspiel gewinnt im modernen Fußball immer mehr an Bedeutung. Unsere Spieler haben durch den intensiven Körperkontakt und das Austesten der körperlichen Kräfte einen enormen Entwicklungsschub vollzogen. Dadurch wird die Explosivität gefördert und Ängste auf dem Platz können überwunden werden.“

Auch Alexander Leipold war von den Talenten des Nachwuchsleistungszentrums sehr positiv angetan: „Die Truppe hat wirklich gut mit trainiert und ich hatte das Gefühl, dass sie mit Spaß bei bei der Sache gewesen sind. Aus trainingsmethodischer Sicht bin ich mir sicher, dass dieses Training abseits des normalen Fußballtrainings eine Bereicherung für die Sportler ist. Mir hat das Training auch gefallen, da alle zielstrebig und motiviert bei der Sache gewesen sind.“

Viktoria Aschaffenburg und die Eltern bedanken sich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Alexander Leipold für die „weltklasse“ Trainingseinheit und den Einblick in eine tolle Sportart, welche mit gigantischem Aufwand leider nicht ganz so viel Publicity bekommt wie der Fußballsport. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

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