Hot! Max Hinterkopf – Vom Regen an den Main, nicht in die Traufe

Torhüter Maximilian Hinterkopf bleibt ein Weiß-Blauer

Im Zuge der derzeit laufenden Vertragsverhandlungen hat unser Keeper Maximilian Hinterkopf den ihm zugespielten Ball aufgenommen und gleich den Gegenangriff in Richtung Regionalliga-Saison 2013/14 eingeleitet.

Maxi stand in der abgelaufenen Spielzeit 14-mal im Tor der Viktoria und hat bewiesen, dass er über ausgezeichnete Zerberus-Qualitäten verfügt. Der 1,96 Meter große Torwart-Hüne wird im Verbund mit dem vor ihm postierten, auch nicht gerade kleingewachsenen Verteidigungsriegel für eine Höhenlage sorgen, die für gegnerische Stürmer die Luft sehr dünn werden lässt. Den gebürtigen  Regensburger zog es 19-jährig in den hohen Norden, wo er in der Saison 2008/2009 bei Altona 93 anheuerte. In der darauffolgenden Saison stand er für den VfB Lübeck insgesamt 17-mal zwischen den Pfosten, zunächst in der Schleswig-Holstein-Liga, nach dem Aufstieg in der Regionalliga Nord. Im März 2011 gab er noch einmal eine dreimonatige Stippvisite beim Hamburger Szenestadtteil-Verein Altona, ehe er im Juni 2011 sein sportliches Tätigkeitsfeld in unsere Region zum Lokalrivalen Bayern Alzenau verlegte. Gerade drei Monate später erlag er schon den Lockungen unserer Diva, die sich eigens zu diesem Zwecke als Loreley vom Main verkleidet hatte.

Seitdem mimt Maxi ihren Bodyguard zu ihrer vollsten Zufriedenheit und wurde in der abgelaufenen Regionalliga-Saison 2012/13 14-mal gebucht. Mit seinem Berufskollegen Stefan Steigerwald eint Maximilian Hinterkopf ein für Torhüterverhältnisse geradezu jugendliches Alter von 24 Jahren und eine berufsspezifische Idealgröße (Stefan Steigerwald 1,87 Meter). Beide haben sich aus diametral entgegengesetzten Richtungen an unsere Diva herangepirscht und sind an unserem fußballerischen Nabel der Welt aufeinandergetroffen. Dass der große Blonde mit dem schwarzen Schuh jetzt seinen Vertrag „ratifiziert“ hat, zeigt – man verzeihe das platte Wortspiel -, dass Maxi nicht auf den (Hinter-) Kopf gefallen ist und weiß, dass ein Wechsel vom Regen an den Main nicht zu verwechseln ist mit dem sprichwörtlichen „Vom Regen in die Traufe“.

Wir freuen uns, dass Maximilian bei uns bleibt, und wünschen ihm für die kommende Saison das, was er in der Endphase der letzten Saison in einem Interview auf die Frage, wie der Klassenerhalt noch zu bewerkstelligen sei, auf den Punkt brachte: Wille, Einsatz und das Quäntchen Glück.

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