Mit Geduld gegen Zellerauer Minimalisten

Viktoria will im Heimspiel gegen den Würzburger FV (Mittwoch, 18.30 Uhr) ihre taufrische Serie ausbauen

Vier Punkte aus zwei Partien und zuletzt ein respektables 1:1 auf der Grünen Au: Für den SVA läuft es derzeit rund wie lange nicht. Was also liegt näher, als mit einem Dreier im Heimspiel gegen den Würzburger FV weiter zur Tabellenspitze aufzuschließen? Allerdings sind die Gäste, die sich in langen Jahren den Ruf von gediegenem Bayernliga-Mittelmaß erworben haben, gerade aufgrund ihrer Effektivität auf fremden Plätzen nicht zu unterschätzen und haben schon manch renommierterem Gegner in die Suppe gespuckt.

5. Spieltag: Viktoria Aschaffenburg - Würzburger FV

5. Spieltag: Viktoria Aschaffenburg – Würzburger FV

In der Saison 2014/15 hatten die Würzburger „Blauen“ bisher zwei Auftritte auf des Gegners Plätzen. Die Nullnummern in Haibach und zuletzt in Aubstadt sind zweifellos als Erfolge zu verbuchen, legen aber gleichzeitig die große Schwäche des von Christian Graf trainierten Teams offen: Im Sturm herrscht Flaute, gerade einmal ein mageres Törchen brachte man in den mittlerweile vier absolvierten Partien zuwege. Angesichts dieser bescheidenen Offensivleistungen nimmt es nicht Wunder, dass der WFV auch nach dem vierten Spieltag – bei immerhin drei Unentschieden – noch auf den ersten Saisonsieg wartet. Hoffnung zieht der Tabellen-15. aus der letzten Partie in Aubstadt, als es erstmals gelang, sich wenige, dafür aber umso hochkarätigere Chancen zu erarbeiten. Für das Schönbusch-Gastspiel hat man sich fest vorgenommen, diese Chancen, wenn sie sich denn bieten, endlich einmal zu nutzen.

Die Viktoria hat mittlerweile in der Liga Fuß gefasst und blickt dem weiteren Rundenverlauf mit großem Selbstvertrauen entgegen. „Die Mannschaft präsentiert sich bereits in dieser frühen Saisonphase gefestigt. Anders als in Großbardorf haben wir in Hof nach dem frühen Rückstand Ruhe bewahrt und uns letzten Endes verdient belohnt. Am Spielverlauf gemessen waren das unter dem Strich allerdings zwei Punkte zu wenig“, analysiert Coach Slobodan Komljenovic das Gastspiel bei der SpVgg. Bayern Hof am vergangenen Samstag.

„Der Würzburger FV hat bisher drei Punkte auf dem Konto. Das ist ein Team, das nicht gleich vorne drauf geht. Von daher ist wohl eher ein Geduldsspiel zu erwarten“, prophezeit der Coach und macht unmissverständlich klar: „Wir wollen nachlegen, um unserem Ziel näher zu kommen, dauerhaft oben mitzuschwimmen.“

Die Personalsituation stellt sich vergleichsweise entspannt dar, einzig Innenverteidiger Zamir Daudi fällt aufgrund eines Risses des vorderen Knöchelbandes weiter aus. Fit, im Training und einsatzbereit ist Stammtorhüter Stefan Steigerwald. „Nemanja hat seine Sache bisher sehr gut gemacht“, zollt  der Coach dem Stellvertreter bei dieser Gelegenheit ein großes Lob.

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