Hot! Junioren: neue Impulse für die schwächelnde U19

Das Trainergespann Matthias Bienek und Stefan Steigerwald übernimmt interimsweise bis zum Saisonende die höchste Juniorenklasse / U17 will Aufwärtstrend fortsetzen

Die Nachfolge in der Trainerfrage bei den U19-Junioren ab kommender Saison steht noch nicht fest. Zuletzt aber war das in der Bayernliga spielende Team allerdings von Auflösungserscheinungen geprägt und wurde infolge kontinuierlicher Misserfolge auf den letzten Platz durchgereicht. Dort hat man fünf Spieltage vor Schluss schier uneinholbare 13 Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

Matthias Bienek und Stefan Steigerwald übernehmen die U19 interimsweise bis Saisonende (© Holger Stenger)

Somit wird der Abstieg in die Landesliga nur noch schwerlich zu vermeiden sein. Das soll auch nicht die Aufgabe der – ganz offensichtlich – Sympathieträger sein, sondern sie sollen vielmehr durch ihre Identifikationskraft und Vorbildfunktion als ehemalige bzw. noch aktive Viktoria-Spieler neues Feuer in den jungen Spielern entfachen, so dass sie ihrem Nachfolger nach der Saison ein funktionierendes Gerüst für das nächste U19-Team übergeben können. Am Sonntag sitzen sie im Heimspiel gegen den Tabellendritten FC Memmingen erstmals auf der Trainerbank und hoffen natürlich auf die breite Unterstützung neugieriger Viktoria-Fans. Gutes Omen für die Trainer-Premiere: Im Hinspiel konnte man die Allgäuer mit 3:1 schlagen.

Unverdrossen: U17 spielt alle Szenarien durch

Ganz anders verhält es sich bei den U17-Junioren in der Bayernliga. Diese reiten derzeit mit ihrem Trainer Sven Zeidler auf einer schon fast nicht mehr für möglich gehaltenen Erfolgswelle. Zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen haben die Weiß-Blauen der Rettung etwas nähergebracht, nachdem es lange Zeit nach dem sicheren Abstieg ausgesehen hatte. Die Zuversicht gründet nicht zuletzt auf der Hoffnung, dass die U17 des TSV 1860 München aus der Bundesliga absteigt, wodurch dessen U16 auf den letzten Platz der Bayernliga heruntergestuft werden würde. Dann müsste die Viktoria zwecks Klassenerhalt nur noch einen Verein hinter sich lassen, aktuell die sieben Punkte besser dastehende U16 des FC Augsburg. Sechs Spieltage vor Toresschluss dürfen sich die Viktorianer allerdings keine Schwächephase mehr erlauben, sondern sie müssen nahtlos an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Heißt im Klartext, dass im Heimspiel (Sonntag, 14.30 Uhr) gegen den gleichfalls noch im Dunstkreis der Abstiegszone befindlichen SSV Jahn Regensburg unbedingt drei Punkte her müssen.

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