Hot! Favorit auf Widerruf am Schönbusch – SVA empfängt Bamberg

Dienstag, 18 Uhr, gegen FCE Bamberg: Vor dem Pokal-K.o.-Modus hat jede Statistik zu schweigen

In der Meisterschaft läuft bisher alles rund für die Viktoria, da lohnt sich allemal ein Blick auf andere sportliche Herausforderungen. Eine solche ist zweifelsohne der alljährlich stattfindende BFV-Toto-Pokal, ein Seiteneingang, der es auch Amateurclubs ermöglicht, einmal die große und gleichzeitig sehr lukrative Bühne des DFB-Pokals zu betreten. In den Vorjahren hat sich die Hürde, sich bayernweit gegen die Konkurrenz durchzusetzen, stets als zu hoch erwiesen. In dieser Saison wartet die erste große Herausforderung im Achtelfinale, wo es gilt, den Regionalligisten FC Eintracht Bamberg aus dem Feld zu schlagen.

Die Partie, der am Schönbusch mit größter Spannung entgegengefiebert wird, wird Aufschluss darüber geben,  wie es um die Konkurrenzfähigkeit des zu Saisonbeginn völlig neu formierten SVA-Teams gegenüber einem Vertreter eben jener Liga bestellt ist, die man am Ende der vergangenen Saison höchst unfreiwillig verließ.

 

Eintracht Bamberg „Remis-geschädigt“

Der FC Eintracht Bamberg scheint dazu eigentlich der geeignete Proband, säumt er doch derzeit das Tabellenende der Regionalliga Bayern. Zu „verdanken“ hat diesen Umstand  das Team um Coach Roberto Pätzold weniger – wie unsereins seinerzeit – saftigen „Klatschen“, sondern vielmehr seinem bislang  ausgesprochenen Faible für Unentschieden, die bekanntlich nur im Schneckentempo voranbringen. Auswärts strauchelte der Bamberger Reiter nur bei der Reserve der Münchner Löwen (1:2), ein Ritt mit 0 Fehlerpunkten (die gängige Währung „Dreier“) war allerdings bisher Fehlanzeige. Im Toto-Pokal waren die Lilafarbenen bisher chronisch unterfordert, was die beiden letzten Partien gegen die Nobodys Deutenbach (11:0) und Oberhaid (6:0) trefflich illustrieren dürften. Unabhängig von solchen nicht ausbleibenden Kantersiegen: Dass man als klassentieferes und mit Heimrecht ausgestattetes Team gerade in Pokalwettbewerben keinesfalls in Sack und Asche gehen muss, hat in der letzten Runde unser Bayernliga-Lokalrivale SV Erlenbach mit einem äußerst vorwitzigen 3:1 über den 1. FC Schweinfurt vorgemacht. Als eine Belohnung und dann auch wieder nicht darf das im Rahmen des Toto-Pokal-Achtelfinales stattfindende Gastspiel der scheinbar übermächtigen Würzburger Kickers – im Übrigen auch Titelverteidiger – am Erlenbacher Waldsportplatz angesehen werden. Will sagen: Im Vergleich zur Baier-Elf geht`s uns ja noch Gold… Und da die ganz eigenen Pokalgesetze bekanntlich alle gängigen Bewertungsmaßstäbe außer Kraft setzen, sollte auch die noch aus der Regionalliga-Zeit der Weiß-Blauen stammende negative Bilanz (zwei Siege, ein Unentschieden, drei Niederlagen) gegen die Barockstädter nicht schon prophylaktisch als Alibi herangezogen werden.

Komljenovic: „Bamberg Favorit“

Slobodan Komljenovic (Trainer)

Slobodan Komljenovic (Trainer)

Viktoria-Coach Slobodan Komljenovic kann zu diesem Pokalknüller auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.  Über den Einsatz von Stürmer Florian Pieper nach überstandener Krankheit kann allerdings erst kurzfristig nach dem Abschlusstraining befunden werden. „Wir spielen gegen einen höherklassigen Verein, der sich in der Favoritenrolle befindet und zu uns kommt. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen und unseren Zuschauern ein gutes Spiel bieten“, beschreibt der Coach den Sachstand und die Gemütslage vor der Pokal-Delikatesse.

Das ist Trainer-Deutsch und heißt: „Wir wollen kämpfen bis zum Umfallen und alles dafür tun, in die nächste Runde einziehen“, übersetzen wir jetzt mal eigenmächtig kurzerhand für alle, die sehnsüchtig darauf gewartet haben. Zu guter Letzt: Denjenigen, die sich für die neue „Disziplin“ der Viktoria erwärmen können, sei versichert: Ein Eigentor des Jahres ist immer drin, wenn Fiordellisi und Co. vorne mindestens zweimal treffen…

 

 

Neuer Termin für Auswärtsspiel in Neudrossenfeld

In der Fußball-Bayernliga Nord wurde das nächste Auswärtsspiel von Viktoria Aschaffenburg vorverlegt. Die Partie beim TSV Neudrossenfeld (Landkreis Kulmbach) findet bereits am Freitag, 12. September, um 20 Uhr unter Flutlicht statt. Ursprünglich war das Spiel für Sonntag, 14. September, angesetzt.

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