Hot! Regional Rigips, überregional Beton

Bleistein-Eleven hatten beim 4. Indigo-Cup der U11-Junioren grundverschiedene Materialien zu bearbeiten

In einem Turnier mit einem exquisiten Teilnehmerfeld unter 24 Startern sich einen 13. Platz zu erspielen, ist schon aller Ehren wert. So geschehen beim 4. Indigo-Hallenfußball-Turnier der U11-Juniorenmannschaften in der Sparkassen Arena Elsenfeld, in dessen Verlauf die von Coach Jürgen Bleistein trainierte SVA-Equipe die regionale Konkurrenz dominierte, sich aber nicht ganz unerwartet an den Juniorenteams der Bundesliga-Nachwuchsleistungszentren die Zähne ausbiss.

Dabei lag es vom Turnierverlauf vorbehaltlich etwas mehr Fortune durchaus im Bereich des Möglichen, in der Endabrechnung als einziges Team aus der Region in die 12er-Phalanx der kleinen Repräsentanten der großen Bundesligaclubs einzudringen. Oder wie es Betreuer Ronny Lehmann in seiner Turnieranalyse auf den Punkt brachte: „Leider sagt die Platzierung (13) wenig darüber aus, wie wir uns eigentlich geschlagen haben.“

Die Bildergalerie zum Turnier finden Sie hier.

Die ersten beiden samstäglichen Vorstellungen der Bleier-Cracks lieferten mit zwei Kantersiegen – 5:0 gegen Olympia Eisenbach und 7:0 gegen FSV Wörth – eine neuerliche Bestätigung dafür, dass die regionale Vormachtstellung der Viktoria-Kids außer Frage steht. Was lag also näher, als mit dem Schub dieser Gewissheit mit der SpVgg. Greuther Fürth das erste dicke Brett zu bohren? Beim 0:5 erwies man sich allerdings gegen den späteren Viertplatzierten werkzeugtechnisch nicht wirklich gewappnet. Ganz anders sah das schon im letzten Spiel des Tages gegen die „Roten Teufelchen“ des 1. FC Kaiserslautern aus, die man beim 1:1 um ein Haar – denn man führte lange 1:0 – mit dem Beelzebub ausgetrieben hätte. Ein Achtungserfolg aber allemal gegen den späteren Turnier-Neunten.

Am 2. Turniertag verletzten die betriebsamen Fuggerstädter des FC Augsburg die weiß-blaue Sonntagsruhe sogleich empfindlich, als sie die SVA-Jungs in aller Frühe mit einem kalten 5:0-Wasserschwall weckten. Einmal wach, bot man den kleinen Löwen einen bravourösen Kampf, wenn auch um den Preis der Vernachlässigung der eigenen Offensive, da man alle Hände voll zu tun hatte, sich die „Bestie“ vom Leib zu halten. Am Ende setzten sich die Kicker vom TSV 1860 München mit 2:0 durch. Das Highlight aus SVA-Sicht war zweifellos die letzte Partie gegen den späteren Turniersieger FSV Mainz 05, die lange Zeit auf Messers Schneide stand und erst durch ein Tor in der Schlussphase zugunsten des Champions entschieden wurde. Der Viktoria wurde zum Verhängnis, dass sie ihre durchaus vorhandenen Chancen nicht nutzte.

Kein Wunder, dass dem SVA im Anschluss an das Turnier von allen Seiten viel Lob und Zuspruch aus berufenem (Profi-)Mund zuteil wurde. So gern man diese vernimmt – erst wenn diese Elogen mal in hoffentlich naher Zukunft verstummen sollten, dann haben „Bleier und seine Bande“ wohl endgültig den Bohrkern erfunden, mit dem sich die ganz dicken Betonwände knacken lassen…

Ergebnisse:

SVA – Olympia Eisenbach 5:0
FSV Wörth – SVA 0:7
SVA – SpVgg Greuther Fürth 0:5
1. FC Kaiserslautern – SVA 1:1
SVA – FC Augsburg 0:5
TSV 1860 München – SVA 2:0
SVA – FSV Mainz 05 0:2

Platzierungen:

1. FSV Mainz 05
2. Eintracht Frankfurt
3. FC Augsburg
4. SpVgg Greuther Fürth
5. Borussia Mönchengladbach
6. VfB Stuttgart
7. 1. FC Nürnberg
8. Fortuna Düsseldorf
9. 1. FC Kaiserslautern
10. Karlsruher SC
11. VfL Bochum
12. TSV 1860 München
13. SV Viktoria 01 Aschaffenburg
14. SV Stockstadt
15. FSV Teutonia Obernau 1
16. SV Großwallstadt
17. Eintracht Leidersbach
18. TSV Eintracht Eschau
19. FSV Toutonia Obernau 2
20. FSV Olympia Eisenbach
21. Eintracht Kleinheubach
22. FSV Wörth
23. SV Erlenbach 1
24. SV Erlenbach 2

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