Hot! Alles auf Anfang: Salvatore Bari kommt zurück!

Das Beten von Verantwortlichen und Fans hat geholfen: Der „Retter“ unterschreibt Zweijahresvertrag

Nach Fabian Galm haben die Verantwortlichen mit der Verpflichtung von Salvatore Bari einen weiteren wichtigen Schritt dazu getan, ein schlagkräftiges Team für die kommende Regionalliga-Saison 2015/2016 zusammenzustellen. Der 27-jährige, zuletzt in Diensten des Südwest-Regionalligisten SV Waldhof Mannheim stehende Stürmer unterschrieb einen Zweijahresvertrag und sollte Garant dafür sein, dass auch in der Nach-Pieper-Ära am Schönbusch viele Tore zu bejubeln sind.

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Zurück bei den Weiß-Blauen – Salvatore Bari kommt vom SV Waldhof

Salvatore, zu deutsch „Heiland, Retter, Erlöser“ – manch einer, der diesen Namen trägt, mag an einer schweren Hypothek tragen. Nicht so Salvatore Bari, der, als er in der Winterpause der Regionalliga-Saison 2013/2014 vom Hessenligist Eschborn zum SVA stieß, sofort ans Werk ging und den schon zu diesem Zeitpunkt stark abstiegsgefährdeten Weiß-Blauen mit acht Toren in nur fünf Spielen noch einmal Hoffnung einhauchte. Insgesamt kam Bari im Viktoria-Trikot auf 14 Einsätze, zehn Tore und zwei Assists.

Zum Klassenerhalt hat es bekanntlich nicht gereicht, dennoch wurde damals der Mythos der Torfabrik Salvatore Bari geboren, an der alsbald auch andere Vereine Interesse bekundeten. Nach dem Abstieg in die Bayernliga war der Goalgetter trotz dem Bemühen der Viktoria-Verantwortlichen nicht zu halten: Bari gab damals dem Südwest-Regionalligisten SV Waldhof Mannheim den Vorzug, bei dem er einen Jahresvertrag bis zum 30.06.2015 unterschrieb. Die Viktoria ließ den Kontakt zu dem Torjäger nie abreißen, was sich nun, da man mit Florian Pieper und Giulio Fiordellisi gleich zwei zentrale Spitzen verloren hat, bei der Stürmersuche auszahlen sollte. Der mittlerweile 27 Jahre alte gebürtige Darmstädter, der beim SVW mit lediglich zwei Toren und drei Vorlagen in 24 Einsätzen an die Aschaffenburger Quote nicht anknüpfen konnte, möchte die persönlichen Perspektiven, die ihm am Schönbusch geboten werden, in gewohntem Stil mit Toren zurückzahlen. Mit einer längeren Bindung an den Verein hat er zudem deutlich gemacht, dass er die weitere sportliche Entwicklung beim SVA längerfristig mit zu prägen gedenkt.

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Salvatore Bari – hier gegen Bayern München II – kehrt zurück zur Viktoria

Mit Björn Schnitzer und Daniele Toch hat das Mittelfeld der Viktoria in der letzten Saison sehr an Kreativität gewonnen, weshalb sich Bari mehr denn je seinen eigenen Stärken widmen kann, die Mannheims Trainer Kenan Kocak so charakterisiert: „Salvatore ist ein sehr torgefährlicher Spieler, der technisch versiert ist und von seiner Schnelligkeit lebt. Er passt hervorragend in unsere Spielidee.“ Ersteres kann man in Aschaffenburg aus eigener Erfahrung bestätigen, Letzteres kann man sich übertragen auf den SVA mit entsprechender Vorfreude sehr gut vorstellen. Tore darf Salva schießen, so viel er will, als alleiniger Retter in höchster Not muss er sich hoffentlich nicht noch einmal präsentieren, da sei in der kommenden Saison eine starke, ausgeglichen besetzte Mannschaft davor!

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