SVA in Ansbach: Frag mal nach beim Jahn…

Viktoria am Samstag, 27. September, 15 Uhr zu Gast bei Forchheim-Bezwinger SpVgg. Ansbach

Tabellenführer SpVgg. Jahn Forchheim zieht nach dem 3:0-Auswärtserfolg am Schönbusch weiter unbeirrbar seine Kreise. Nur einmal strauchelten die erfolgsverwöhnten Oberfranken bislang in dieser Saison: Am fünften Spieltag setzte es auf eigenem Geläuf eine happige 0:4-Niederlage gegen Aufsteiger SpVgg. Ansbach. Just dieser ist am kommenden Wochenende der nächste Auswärtsgegner der Viktoria.

Wenn schon nicht im direkten Vergleich, so könnten die Komljenovic-Schützlinge auf indirektem Wege dem Tabellenführer drei Punkte abnehmen, wenn sie nämlich gegen den derzeitigen Tabellenzehnten im PIGROL-Stadion zu Ansbach siegreich bleiben. Die Tabellennachbarn TSV Großbardorf und SpVgg. SV Weiden haben es vorgemacht und setzten diesbezüglich die Maßstäbe. Will man weiterhin im Konzert der Liga-Größen mit musizieren, so empfiehlt es sich, zuletzt verlorenes Terrain im mittelfränkischen Regierungssitz Ansbach wieder gut zu machen.

Launische Spielvereinigung

Das vom 40-jährigen Ex-Aktiven Fredi Skurka in der dritten Saison trainierte Team war erst in der letzten Runde aus der Landesliga Nordwest aufgestiegen und schlägt sich seither recht achtbar in Bayerns zweithöchster Spielklasse. Nicht nur bei besagtem Auswärtssieg in Forchheim konnte man auftrumpfen, auch der SC Eltersdorf bekam im letzten Heimspiel beim 1:4 die Zähne gezeigt. Nicht ganz ins Bild passt da, dass die Kicker aus der 40.000-Einwohner-Stadt in der Vorwoche dem Kellerkind TSV Neudrossenfeld in einem Akt von Aufsteiger-Solidarität mit der 2:3-Niederlage zum ersten Saisonsieg „verhalfen“. Zugleich illustrieren „Tage wie diese“, warum die Mittelfranken derzeit – ungeachtet einiger Sternstunden und des aktuellen Top-Torjägers der Liga Bastian Herzner (10 Treffer) in ihren Reihen – „nur“ einen Mittelfeldplatz belegen. An der Beständigkeit muss noch gearbeitet werden.

„Torabschlüsse trainiert“

Die „Momentaufnahme“ des Spitzenspiels gegen Jahn Forchheim fügt sich nach den Worten von Coach Slobodan Komljenovic durchaus ins Bild der bisher gezeigten Darbietungen: „Wir haben auch gegen Forchheim ein super Spiel gemacht. Wir haben nur die Torchancen nicht genutzt und dann die Gegentreffer kassiert. Ob das dann am Ende 0:2 oder 0:3 ausgeht, ist vollkommen egal. Letzten Endes war das ein Spiel, das nicht hätte verloren werden dürfen.“ Den Schwerpunkt der Vorbereitung auf das Ansbach-Spiel konnte daher keinen überraschen: „Wir haben diese Woche im Training extrem auf unsere Torabschlüsse geachtet, damit wir die Torchancen, die wir uns herausgearbeitet haben, in der Zukunft auch nutzen.“

Neben den frisch operierten Zamir Daudi und Arwed Kellner, die definitiv fehlen werden, ist auch der Einsatz von Abassin Alikhil, der zuletzt mit dem afghanischen Nationalteam unterwegs war, noch fraglich. „Abassin landet am Freitagabend und fährt nach Ansbach mit. Ob er letztlich spielt, hängt ganz davon ab, wie er sich fühlt“, will sich Slobodan Komljenovic auf einen Einsatz seines etatmäßigen Innenverteidigers noch nicht definitiv festlegen.

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