5:0 – Viktoria stürmt ins Viertelfinale

Weiß-blaue Tollwut im Bamberger Fuchs-Park-Stadion: Baier (2), Gashi, Meßner und Oppermann mit gehörig Schaum vor dem Mund

Mit einem klaren 5:0-Sieg beim Bayernliga-Aufsteiger FC Eintracht Bamberg 2010 hat sich das Team von Jochen Seitz für die Runde der letzten acht qualifiziert und darf weiteren spannenden Pokal-Abenteuern entgegenblicken. Von Beginn an entwickelte sich eine einseitige Partie, in der eine Pokalüberraschung zu keinem Zeitpunkt im Raum stand.

Das Objekt der Begierde. Der BFV-Toto-Pokal. Viktoria Aschaffenburg steht bereits im Vierteilfinale.

Die Viktoria war wie angekündigt in ihrer Startformation auf einigen Positionen verändert, da die Routiniers Simon Schmidt, Daniel Cheron und Björn Schnitzer nicht mit von der Partie waren. In der Offensive hatte Jochen Seitz mit Egson Gashi und Daniel Meßner eine Doppelspitze aufgeboten. Messi bedankte sich denn auch für seine Berücksichtigung, indem er an allen drei Treffern der Viktoria vor der Halbzeit beteiligt war. Das erste Tor legte er Egson Gashi auf (8.), das zweite in Form eines von Benjamin Baier verwandelten Elfmeters resultierte aus einem an ihm begangenen Foul (32.) und das dritte erzielte er gegen bereits dezimierte Gastgeber – der Bamberger Renner hatte wegen besagten Fouls Gelb-Rot gesehen – kurzerhand selbst (37.). „Die Bamberger wussten sich teilweise nur mit Foulspiel zu helfen“, hatte Jochen Seitz eine plausible Erklärung dafür, dass die Gastgeber bereits nach einer halben Stunde in Unterzahl spielen mussten.

„Oppi“ kommt und trifft

Nach dem Wiederanpfiff ließ die Viktoria den Ball laufen und hatte – bei dem Spielstand durchaus verständlich – nicht mehr ganz so den Zug zum Tor. „Nach einer guten ersten Halbzeit haben wir das dann souverän runtergespielt“, urteilte Jochen Seitz, der in der 73. Minute die Rekonvaleszenten Lucas Oppermann und Jonas Fritsch einwechselte. Die „Fuchsjagd“ war aber noch nicht ganz beendet, kurz vor dem Halali tat sich noch was. Nachdem Benjamin Baier in der 84. Minute auf 4:0 erhöht hatte, durfte Lucas Oppermann kurz vor Spielende sein Comeback mit dem 5:0 krönen, das zugleich der Endstand war.

„Wir haben das Spiel sehr ernst genommen. Die Jungs haben sehr gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir sind gut in die Tiefe reingekommen und haben unsere Chancen soweit genutzt. Immerhin haben wir gegen den Tabellensechsten der Bayernliga Nord gespielt. Das ist keine Laufkundschaft“, zog Jochen Seitz ein positives Resümee.

Die Auslosung für das Viertelfinale findet am Freitag, den 6. September, statt. Im Wettbewerb verblieben sind nunmehr ausschließlich Regional- und Drittligisten. Mit etwas Glück könnte der Viktoria wieder ein Pokal-Großkampftag ins Haus stehen.

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