Hot! Unterfränkischer „Stern des Südens“ erscheint am Viktoria-Firmament

Mittwoch, 18.30 Uhr: Lässt Flutlicht das Würzburger Kickers-Gestirn verblassen?

Eine Reihe Vorbereitungsspiele hat der SVA schon absolviert, auf nennenswerten Widerstand ist er gegen durchweg unterklassige Gegner bisher nicht gestoßen. Lediglich beim Seligenstädter Wintercup musste man gegen den in der Hessenliga beheimateten und damit sportlich annähernd auf Augenhöhe befindlichen Lokalmatador Sportfreunde Seligenstadt nach Elfmeterschießen die Segel streichen. Im Test gegen den Spitzenreiter der Regionalliga Bayern, die Würzburger Kickers, auf dem heimischen Kunstrasenplatz an der Darmstädter Straße agieren die Weiß-Blauen in der mittlerweile sehr ungewohnten Außenseiterrolle.

Komljenovic fordert eine Topleistung gegen Würzburg

Komljenovic fordert eine Topleistung gegen Würzburg

Gerade im Hinblick auf die erst kürzlich von offizieller Seite bekundeten Aufstiegsabsichten der Schönbuschtruppe kann das Match gegen die mit einer kräftigen Finanzspritze in andere sportliche Umlaufbahnen geschossenen Rothosen quasi als ein Lackmustest auf Regionalliga-Tauglichkeit angesehen werden. Schon als Erfolg zu werten wäre in diesem Zusammenhang ein respektables Abschneiden des SVA gegen das mit spielerischer Qualität gespickte Team von Coach Bernd Hollerbach, das in der Winterpause für die Realisation des Unternehmens „Meisterschaft und Aufstieg in die 3. Liga“ mit der Verpflichtung von Fabian Weiß (VfR Aalen) und Nico Herzig (SV Wehen Wiesbaden) noch einmal personell nachgerüstet hat.

Zwar teilt man mit den Domstädtern die Erlebnisse zweier gemeinsamer Spielzeiten in der Regionalliga Bayern – Bilanz des direkten Vergleichs: ein Sieg, ein Unentschieden, zwei Niederlagen – , die jedoch keinerlei Aussagekraft besitzen, hat sich doch seither bei den Kickers die wundersame Wandlung von der grauen Maus (2013/2014 Platz 11) zum Himmelstürmer der Liga (in dieser Saison erst ein einziges Mal verloren) vollzogen.

Coach Slobodan Komljenovic nimmt die Aufgabe ernst und sein Team vor dem ungleichen Derby in die Pflicht: „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie sich von ihrer besten Seite zeigt. Schließlich kann man gerade gegen eine unter Vollprofi-Bedingungen arbeitende Mannschaft wie die Kickers nützliche Erkenntnisse gewinnen, auf welchem Leistungsniveau wir uns bewegen bzw. wie groß der Unterschied ist.“

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