Hot! Viktoria landet Transfer-Coup – Breunig kommt

Christian Breunig hat Vertrag bei den Weiß-Blauen unterzeichnet und kehrt an den Schönbusch zurück

Bayernligist Viktoria Aschaffenburg gelingt mit der Verpflichtung von Christian Breunig ein Wunschtransfer. Der 26-Jährige kehrt nach vier Jahren beim SV Alemannia Haibach als gereifter Torjäger mit der Erfahrung aus 125 Partien und mit der Empfehlung von 82 Toren an den Schönbusch zurück.

Eric Rasp (Sportlicher Leiter Aktive) hatte anlässlich des Pressegesprächs am Donnerstag, dem 29. Juni, ausgeführt, dass die Kaderplanung weitestgehend abgeschlossen sei. Sofern Spieler auf dem Markt wären, die die Qualität im Kader sofort und deutlich steigern würden, würde man sich aber selbstverständlich damit beschäftigen. Eine Beschreibung, die perfekt auf Christian Breunig passt.

Holger Stenger und Manfred Fleckenstein begrüßen Neuzugang Christian Breunig bei Viktoria Aschaffenburg (© Nikolas Verhoefen)

Rasp: „Wir haben ja schon gesagt, dass wir einen starken Kader beisammen haben und sicher sind, oben mitspielen zu können. Aber wenn ein Spieler wie Christian auf dem Markt ist, dann nehmen wir natürlich Kontakt auf und loten unsere Möglichkeiten aus. Und so viel kann ich verraten: Wir sind uns in wenigen Tagen einig geworden.“ Weiter führt er aus: „Christian ist ein echter Torjäger mit dem Gardemaß von 1,88 m. Er war Kapitän in Haibach, hat in vier Spielzeiten über 80 Tore in der Bayernliga Nord erzielt und zählt seit Jahren konstant zu den torgefährlichsten Akteuren der Bayernliga. Er war schon länger auf unserem Zettel und jetzt, nachdem klar war, dass er Haibach verlassen würde, haben wir ihn kontaktiert. Zusammen mit Gökhan Aydin und Nils Herdt haben wir jetzt eine richtig starke Angriffsreihe zusammen, die uns in Kombination mit unseren kreativen Mittelfeldspielern noch mehr Optionen verschafft.“

Christian Breunig spielte bereits in der Rückrunde der Saison 2012/13 für die Viktoria in der Regionalliga Bayern und wechselte dann nach Haibach (© Moritz Hahn, Archiv)

Der im Zuge der unmittelbaren Saisonvorbereitung aktuell an allen Fronten eingespannte Viktoria-Finanzvorstand Manfred Fleckenstein freut sich, dass sich mit Christian Breunig ein weiterer starker Spieler aus der Region für die Viktoria entschieden hat: „Christian passt hervorragend in unser Konzept, die Mannschaft mit den besten Akteuren der Region gezielt zu verstärken und diesen dann neben einem attraktivem Umfeld mit sportlichem Potential eine berufliche Perspektive zu schaffen. Wir freuen uns, dass wir auch für und mit Christian gemeinsam mit unserem Sponsor PASS eine sehr gute Gesamtlösung gefunden haben.“

Wir haben Christian Breunig direkt nach seiner Unterschrift ein paar Fragen gestellt.

Herzlich Willkommen zurück am Schönbusch! Schön, dass du dich dazu entschlossen hast, erneut zurückzukehren.

„Stimmt. Es ist schon meine zweite Rückkehr zur Viktoria. Ich erinnere mich noch gerne an die Zeit in der C-Jugend, die ich hier am Schönbusch verbracht habe. Weiter gings dann ja nach Offenbach zu den Kickers und dann über meinen Heimatverein Heimbuchenthal direkt zu Alemannia Haibach in die Landesliga. Und dann war da ja noch das kurze wie eindrucksvolle Intermezzo in der Rückrunde 2012/13.“

Was hat dich dazu bewogen ein drittes Mal bei Viktoria Aschaffenburg anzuheuern?

„Gleich mehrere Faktoren waren ausschlaggebend. Ich bin gebürtiger Erlenbacher, lebe in Heimbuchenthal, bin mit meinem Heimatverein TSV eng verbunden und schätze die Region. Nach dem Abstieg der Alemannia, für die ich ja als Kapitän aufgelaufen bin, und für die ich in den letzten vier Jahren alles gegeben habe, möchte ich es jetzt nochmal wissen. Die absolut positive Entwicklung der Viktoria bleibt einem in Haibach natürlich nicht verborgen. Ich habe mit der Alemannia im Stadion am Schönbusch vor mehreren tausend Zuschauern gespielt und gezeigt bekommen, was Offensivwirbel heißt. Da hat es mich jetzt schon sehr gereizt, zukünftig Teil dieser Mannschaft zu sein.“

Die beiden Heimbuchenthaler Jochen Seitz und Christian Breunig kennen sich unter anderem aus der gemeinsamen Zeit in Alzenau (© Moritz Hahn, Archiv)

Du hast es angesprochen. Du bist ein heimatverbundener Typ. Wer von der aktuellen, stark regional geprägten, Viktoria-Mannschaft ist dir bereits über den Weg gelaufen?

„Aus den direkten Duellen sind mir fast alle neuen Teamkollegen bekannt. 2012/2013 waren Simon Schmidt und Daniel Cheron auch schon dabei. Außerdem habe ich mit Jochen Seitz Parallelen. Wir sind beide aus Heimbuchenthal, haben in Alzenau zusammen gespielt und ich freue mich, ihn jetzt als Trainer bei der Viktoria erleben zu können.“

Was erwartest du persönlich von der neuen Saison im Trikot der Viktoria?

„Zunächst werde ich versuchen, mich schnellstmöglich einzufinden und in die Mannschaft zu integrieren. Bezogen auf den Verein wünsche ich mir, dass die Viktoria auch in der neuen Saison ganz vorne angreifen kann. Persönlich freue ich mich darauf, mich in die jetzt schon mit hoher Qualität bestückte Offensivreihe mit Aydin, Schnitzer und Toch einzufügen. Das kreative Potential ist gewaltig und mich reizt es, herauszufinden, wie ich meine Stärke als Strafraumstürmer mit diesen Jungs optimal nutzen kann.“

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute!

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