U13 beeindruckte beim BMW ARNOLD Cup

Nur kleine Fahrfehler verwehrten den Aust-Buben gegen nationale Nachwuchs-Elite den Einzug in die Endrunde

Beim am vergangenen Sonntag auf dem Sportgelände der SG DJK/TuS Leider ausgerichteten BMW ARNOLD Cup zeigten die Aust-Buben einmal mehr keine Angst vor PS-starken Gegnern und kochten beim Ampelstart den ein oder anderen hoch motorisierten Konkurrenten ab.

Viktorias U13-Junioren zeigten sich beim BMW ARNOLD Cup 2017 von ihrer besten Seite (© Lucas Siegers)

Am Start war an der Darmstädter Straße die Hautevolee des deutschen Juniorenfußballs nebst zwei Teams mit kleinerem Hubraum: die Gast gebende SG DJK/TuS Leider und Nachbar Viktoria. Technische Daten fochten die Truppe von Leander Aust allerdings überhaupt nicht an, die einen glänzenden Start ins Turnier erwischte. Im Auftaktspiel trotzte sie dem Fürther Nachwuchs ein 0:0 ab, um anschließend beim FSV Mainz 05 den Aschermittwoch auszurufen, indem sie einen 0:1-Rückstand noch in einen 2:1-Sieg ummünzen konnte. Der Siegtreffer für den SVA durch Moritz Sondergeld wäre – nomen est omen – allein eine Zusatzprämie wert gewesen. Es folgten dann zwei knappe Niederlagen, die laut Coach Aust das Prädikat „ärgerlich“ verdienten. Gegen die Dortmunder Borussen (0:1) brachte fünf Minuten vor dem Ende ein Eckball die Viktoria-Youngster auf die Verliererstraße. Nahezu Duplizität der Ereignisse in der nachfolgenden Partie gegen den Club (0:1), nur schrieb sich die Entstehungsgeschichte (Flanke aus dem Spiel heraus) dieses Mal geringfügig anders. In der letzten Vorrundenbegegnung gegen die TSG Hoffenheim rief die Viktoria noch einmal alles ab und rang den bis dato ungeschlagenen Kraichgauern ein torloses Remis ab.

SVA zeigt den Mittelfranken lange Nase

In seiner Vorrundengruppe belegte der SVA Rang vier und ließ die fränkischen Konkurrenten Nürnberg und Fürth hinter sich. Im Spiel um Platz sieben musste man sich den Jungs vom Bornheimer Hang dann mit 0:2 geschlagen geben. Aber wer das ganze Turnier über so hochtourig fährt wie die Aust-Buben, dem sei ein kleiner Boxenstopp wegen heiß gelaufenen Motors zugestanden. Auf Platz acht „haben wir immerhin TuS Leider, Fortuna Düsseldorf, Nürnberg und Fürth hinter uns gelassen“, zog Leander Aust ein positives Fazit. Trotz allem schwingt ein leises Bedauern mit, denn seine Schützlinge wären ob ihrer gezeigten Leistungen durchaus zu noch höheren Ansprüchen berechtigt gewesen: „Die Jungs haben eine richtig starke Leistung abgerufen – leider haben sie es verpasst, sich selbst dafür zu belohnen.“ In jugendlichem Alter ist der Mensch bekanntermaßen noch sehr lernfähig, deshalb sollte sich der Coach darüber keine grauen Haare wachsen lassen…

Den Turniersieg holte sich zum zweiten Mal Borussia Dortmund. Im Finale setzten sich die Borussen mit 1:0 in der sprichwörtlich letzten Minute gegen den Hamburger SV durch.

 

Vorrunde

Viktoria Aschaffenburg – SpVgg. Greuther Fürth 0:0
1.FSV Mainz 05 – Viktoria Aschaffenburg 1:2
Viktoria Aschaffenburg – Borussia Dortmund 0:1
1.FC Nürnberg – Viktoria Aschaffenburg 1:0
Viktoria Aschaffenburg – TSG 1899 Hoffenheim 0:0

Spiel um Platz 7

FSV Frankfurt – Viktoria Aschaffenburg 2:0

Finale

Borussia Dortmund – Hamburger SV 1:0

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