Viktoria ohne Chance gegen Eintracht Frankfurt

Jungadler zeigen Viktoria Aschaffenburg C-Junioren die Grenzen auf – 0:8

Zu einem besonderen Duell kam es am Mittwoch, den 11. Februar 2015, im neu erbauten Nachwuchsleistungszentrum von Bundesligist Eintracht Frankfurt am Riederwald. Bayernligist Viktoria Aschaffenburg trat an, um sich im Rahmen der Saisonvorbereitung mit einem der besten U15-Teams der Bundesrepublik zu messen.

Viktoria Aschaffenburg zu Gast am Riederwald (© Gerhard Markert)

Viktoria Aschaffenburg zu Gast am Riederwald (© Gerhard Markert)

Hohe Niederlagen sind bekanntlich lehrreicher und somit wertvoller, als eine Vielzahl von leicht errungenen Kantersiegen. So könnte man zusammenfassen, was fachkundige Zuschauer nach der deftigen 0:8-Klatsche bei der SGE dachten.

Ein Stau auf der A3 verhinderte den pünktlichen Anpfiff zum zweiten Testspiel der Viktoria bei der Frankfurter Eintracht. Die Begegnung musste eine halbe Stunde später angepfiffen werden. Die Eintracht zeigte von Beginn an, warum sie in der höchsten C-Jugend Spielklasse, der Regionalliga Süd, auf dem starken dritten Rang steht.

Der Ball lief mit hoher Geschwindigkeit durch deren Reihen, so daß der Führungstreffer nur eine Frage der Zeit war. Doch bevor der Treffer zum 1:0 fiel, hatten die Weiß-Blauen die große Chance in Führung zu gehen, doch war es den Schönbusch-Kickern an diesem Abend nicht vergönnt. In der elften Minute war es dann soweit, ein Fernschuss aus großer Entfernung schlug zum 0:1 ein. Das 0:2 resultierte ebenfalls aus einem Distanzschuss. Ärgerlich, dass der Gästestürmer in abseitsverdächtiger Position dem Viktoria-Keeper die Sicht nahm und so verhinderte, dass dieser den Ball abwehren konnte. Mit einer Hypothek von zwei weiteren Treffern wurden die Seiten gewechselt – 0:4.

SVA-Spieler im Duell mit Eintracht Frankfurt (© Gerhard Markert)

SVA-Spieler im Duell mit Eintracht Frankfurt (© Gerhard Markert)

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild, der Regionalligist im Vorwärtsgang, die Viktoria 35 Minuten in der Defensive beschäftigt. Bis zum Ende der Partie erhöhten die Frankfurter ihr Torkonto um weitere vier Treffer, was einen Endstand von 0:8 zu Folge hatte.

Für die C-Junioren der Viktoria kein Beinbruch. Hatte man als Zweitligist doch die Gelegenheit, sich mit der Elite des deutschen Nachwuchsfußballs zu messen. Erschwerend kam hinzu, dass die Eintracht einige Wochen vor dem SVA in die Rückrunde starten wird und so schon deutlich weiter ist, als die Viktoria.

 

Eintracht Frankfurt – Viktoria Aschaffenburg 8:0 (4:0)

Aschaffenburg: Justin Grewe – Tom Bretorius, Domenik Elbert, Noah Markert, Vincent Gündling – Tristan Gora (Tom Schulz), Timur Dinc, Tim Kraus (Tim Zachrau), Hendrik Ehmann, Niklas Strümpf – Julian Roth

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