Hot! „Unzählige Autobahn-Kilometer für die Diva vom Main“

Ende Oktober 2012 hat Marcel Neumann sein 25-jähriges Viktoria-Fan-Jubiläum gefeiert. Von Neu-Anspach aus unterstützt er den SVA und macht sich immer wieder auf den etwas längeren Weg an den Schönbusch. Er erinnert sich, wie er zum SVA gekommen ist:

„Geboren 1970 in Aschaffenburg zogen meine Eltern 1975 von Karlstein/Main über Karben nach Neu-Anspach in den Taunus. Als mein Onkel mich und ein paar von seinen Aschaffenburger Freunden im Oktober 1987 zum Pokalspiel gegen den 1.FC Köln mitnahm, kam ich zum ersten Mal ins Stadion „Am Schönbusch“. Damals noch 1.FC Köln-Sympathisant, beeindruckte mich die tolle Stimmung im Schmuckkästchen am Schönbusch und das fantastische Spiel der Viktoria – und auch Udo Lattek im blauen Pulli auf der alten Haupttribüne. Nach dem Spiel hatte ich mir den Viktoria Aschaffenburg-Virus eingefangen – immerhin ist Aschaffenburg ja auch meine Geburtsstadt. Fortan kam ich immer, wenn es irgendwie möglich war, mit dem Zug zu Oma und Opa nach Karlstein um von dort aus zum Spiel der Viktoria zu kommen. Die Häufigkeit der Besuche ging selbstverständlich mit eigenem Führerschein und der 2.-Liga-Zugehörigkeit der Viktoria rapide nach oben. Ich erinnere mich noch gerne daran, wenn ich von der Autobahn A3 kommend vor Aschaffenburg im Stau stand, weil tausende Fans sich zum Schönbusch aufmachten.

Sämtliche Höhen und Tiefen der Viktoria gehörten die nächsten Jahre zu meinem Viktoria-Fan-Dasein dazu: Zweimaliger 2. Bundesliga-Auf- und Abstieg, Aufstiegsrunden zur 2. Liga, Hessenliga-Meisterschaften, Landesliga-Abstiege und auch wieder Aufstiege. Stadionumbauten mit Spielen in Mainaschaff und viele, viele Auswärtsspiele im Bereich der Oberliga Hessen. Diese waren für mich als Viktoria-Fan aus dem Taunus Entfernungstechnisch ja eher als Heimspiele anzusehen. Mittlerweile hat sich über die Jahre ein fester Stamm von Fans gebildet, die auch mich als „entfernten“ Fan herzlich in ihre Runde auf der Stehplatz-Geraden auf Höhe der Mittellinie aufgenommen haben. Heute weiß ich schon gar nicht mehr, wie viel unzählige Kilometer ich auf der Autobahn zwischen Bad Homburg und Aschaffenburg schon für die Viktoria gefahren bin, aber ich weiß, es werden noch viele, viele Kilometer mehr für die Diva vom Main.“

 

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