SVA will kein neuerliches Südwest-Tief

Gegen die jungen Adlerträger soll am Donnerstagabend Schönwetter gemacht werden

Einige Mannschaften der Regionalliga Südwest sind dankbare Vorbereitungsgegner, zumindest was die räumliche Nähe zum Schwanz des bayerischen Löwen angeht. Bei der Spielstärke sieht das schon etwas anders aus, wie die Komljenovic-Jungs erst am vergangenen Samstag anlässlich der klotzigen 0:5-Niederlage gegen die Offenbacher Kickers leidvoll erfahren mussten. Sportlich so ungefähr vom selben Stern ist die U23 der Frankfurter Eintracht, die am Donnerstag, 6.  Februar, um 18.30 Uhr als mittlerweile vierter Testgegner auf dem Kunstrasenplatz an der Kleinen Schönbuschallee begrüßt werden kann.

Der vom ehemaligen Eintracht-Profi Alexander Schur trainierte Bundesliganachwuchs belegt derzeit mit 27 Punkten Rang neun in der Tabelle der Regionalliga Südwest und ist damit drei Plätze besser postiert als Rivale Kickers Offenbach. Auch das bisher einzige Derby entschieden die Riederwälder mit 3:1 für sich. Wer die Rivalität der beiden Nachbarstädte kennt, darf gewiss sein, dass das Abschneiden der Kickers im Test an der Schönbuschallee in der Mainmetropole sehr wohl registriert wurde und das Team von Alexander Schur bestrebt sein wird, eine entsprechende Antwort zu geben – dem Testspielcharakter zum Trotz. Von den Weiß-Blauen darf man trotz der verständlicherweise noch nicht abgeschlossenen Integration der Neuzugänge und der vielen verletzungsbedingten Ausfälle in der progredierenden Vorbereitungsphase eine Regionalliga-kompatible Vorstellung erwarten, durch die deutlich wird, dass die fußballerische  Heimat der Weiß-Blauen auch künftig in der Viertklassigkeit zu verorten ist. Die Tests gegen die drei Südwestkandidaten sind insofern ein guter Indikator, als von einem gravierenden Leistungsgefälle zwischen den beiden Ligen (Südwest und Bayern) schwerlich die Rede sein kann.

In einem Testspiel im Vorfeld der Saison kreisten die Jungadler schon einmal über den idyllischen Vorspessarthöhen und wurden beim 1:1 beutetechnisch auf Diät gesetzt. Ein ähnliches Fanal würden wir uns auch für die bald beginnende Rückrunde wünschen.

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