Viktoria will auf Kurs bleiben – Samstag kommt Erlangen-Bruck

Nach Abklingen des Pokalfiebers mit klarem Kopf gegen den FSV Erlangen-Bruck

Die 0:1-Pokalniederlage gegen Bamberg soll, wenn es nach dem Willen der Viktoria-Verantwortlichen geht, möglichst schnell ad acta gelegt werden, um sich ganz auf die Liga zu konzentrieren, wo man als Tabellenzweiter mit zwei Punkten Rückstand auf Ligaprimus Jahn Forchheim sehr aussichtsreich im Meisterschaftsrennen liegt.

Wenn er auch nicht mehr in den Köpfen sein sollte, in den Knochen hat man ihn allemal, den Pokal-Fight vom vergangenen Dienstag, was auch im Heimspiel gegen den Tabellenelften FSV Erlangen-Bruck (Samstag, 6. September, 15 Uhr) mit zunehmender Spieldauer Bedeutung gewinnen könnte. Der Gast hat sich seinerseits ein gewisses Auswärts-Renommee erworben, denn die letzten beiden Gastspiele gegen den Würzburger FV (3:2) und den VfL Frohnlach (3:1) konnte er positiv für sich gestalten. Zuvor hatte man schon in Eltersdorf (1:1) punkten können, wo die Viktoria am vergangenen Wochenende beim 4:4 in der Schlussphase gerade noch ein Remis retten konnte.

„Mittel(feld)franken“

Die Mittelfranken sind nach dem etwas wackeligen 14. Platz in der Vorsaison in dieser Runde auf der Suche nach der Sicherheit gediegenen Mittelmaßes. Obwohl des Öfteren „Form-instabil“, hat der FSV  diesem Ideal bisher mit seiner aktuellen Platzierung weitgehend entsprochen. Dennoch ist diese Position noch auf tönernen Füßen, denn der Abstand zu den Relegationsplätzen beträgt aktuell gerade einmal vier Punkte. Hinzu kommt, dass die heimische Sportanlage an der Straße in der Vergangenheit alles andere als eine Punkte-Bank war, einzig das Tabellen-Schlusslicht SV Memmelsdorf (0:1) ging hier gänzlich leer aus. Naturgemäß setzt die notorische Heimschwäche das Team von Coach Normann Wagner auswärts immer gehörig unter Zugzwang.

Drei Punkte für SVA Pflicht

Nichtsdestotrotz gibt man sich an der Regnitz im Vorfeld der Partie bescheiden und veranschlagt günstigenfalls – „nur wenn das Team über 90 Minuten dem Gegner Paroli bieten kann – einen Punkt in Aschaffenburg. Darauf werden sie sich mit dem Komljenovic-Team aber wohl kaum verständigen können, denn für das, was derzeit in der Liga noch zu wünschen bleibt, ist ein Heim-Dreier die unerlässliche Voraussetzung.

Slobodan Komljenovic wird angesichts der aktuellen physischen Beanspruchung bestrebt sein, seine frischesten Kräfte auf den Platz zu bringen. Zudem: Müdigkeit ist weder Krankheit noch Verletzung. Von letzteren ist das Team nach der Wiedergenesung von Florian Pieper und dank der Einsatzfähigkeit von Giulio Fiordellisi (erlitt Risswunde im Spiel gegen Bamberg) und Zamir Daudi (Knöchelprobleme) aktuell weitgehend unbehelligt.

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