Viktoria schließt „heilsame“ Kooperation

Ein Ärzteteam des Klinikums Aschaffenburg sorgt ab sofort für die Optimierung der medizinischen Erstversorgung

Wenn Fußball richtig wehtut, kann der Mannschaftsarzt oft nur Erste Hilfe leisten. Wichtig für einen schnellen und erfolgreichen Genesungsprozess sind eine gute Diagnostik und die danach eingeleiteten Maßnahmen in den Bereichen Orthopädie und Chirurgie. Genau da setzt eine Kooperation an, die zwischen dem Klinikum Aschaffenburg-Alzenau und der Viktoria vereinbart wurde.

Holger Stenger (Vorstandssprecher Viktoria), Professor Dr. Arash Moghaddam-Alvandi und Dr. Stefan Fleckenstein (beide Klinikum Aschaffenburg-Alzenau) freuen sich über die geschlossene Kooperation (© Moritz Hahn)

Bei der am Donnerstagnachmittag anberaumten Pressekonferenz auf dem Vereinsgelände (siehe eigener Bericht) war auch eine dreiköpfige Delegation aus dem Klinikum anwesend, zu deren Sprecher sich Chefarzt der Chirurgischen Klinik II, Professor Dr. Arash Moghaddam-Alvandi machte. Mit seinem Team, bestehend aus Oberarzt Dr. Stefan Fleckenstein (Leiter Sporttraumatologie), Dr. Constantin Lascu, Dr. Sebastian Schneider und Dr. Alfonso Alias, mit der Viktoria einen attraktiven Sportverein auf seinem Weg begleiten zu dürfen, sei ihm eine große Freude, betonte Professor Dr. Moghaddam-Alvandi in seiner kurzen wie sympathischen Ansprache. Auf beiden Seiten bestünde ein Interesse, den Standort Aschaffenburg voranzubringen.

Vorstandssprecher Holger Stenger übersetzte die Kooperation denn auch ins Neudeutsche und bezeichnete sie als klassische „Win-win-Situation“. Es ließe sich anfügen, dass schwere Verletzungen zwar nichts von ihrem Schrecken verloren haben, aber die Viktoria zukünftig in diesem Fall für sich in Anspruch nehmen kann, auf geballte Fachkompetenz zurückgreifen zu können und damit Glück im Unglück zu haben.

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