Hot! Wechsel von Markus Schmitt zur Viktoria ist perfekt

Sportgericht gibt grünes Licht für die Verpflichtung des 21-jährigen Mittelfeldspielers

Bezüglich des Wechsels von Markus Schmitt an den Schönbusch bestand zwar schon vor der Schließung des Transferfensters Ende Januar Einigkeit zwischen beiden Parteien, doch ein eingelegtes Veto seines Ex-Arbeitgebers Borussia Neunkirchen verwies die Angelegenheit zur Verhandlung an das Sportgericht. Dieses hat nun dem Wechselbegehren des Spielers stattgegeben, der als hochkarätige Verstärkung das Offensivspiel der Viktoria beleben soll und von Beginn an als Wunschpersonalie von Coach Slobodan Komljenovic galt.

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Neuzugang Markus Schmitt im Trikot des SVA

Der am 30. Juni 1992 in Frankenthal geborene Markus Schmitt schloss sich nach den Stationen Worms-Hochheim (2005), 1. FC Kaiserslautern (2006 – 2008) in der Saison 2008/2009 den B-Junioren des FSV Mainz 05 an. Thomas Tuchel, mittlerweile Chefcoach des Bundesligisten, erkannte als seinerzeitiger A-Junioren-Trainer die Begabung des Neuzugangs und nominierte Markus Schmitt für das A-Junioren-DFB-Pokal-Spiel gegen Borussia Dortmund, in dem er über die volle Spielzeit auf dem Platz stand. 2009/2010 erfolgte der Wechsel zum SV Waldhof Mannheim in die A-Junioren-Bundesliga und als Höhepunkt die Berufung in das Team der A-Junioren-Nationalmannschaft,  an deren Gewinn des Vier-Länder-Turniers in Israel Schmitt maßgeblich beteiligt war. Als Konsequenz dieses rasanten Aufstiegs wurde er als 17-Jähriger (!) in das damals in der Regionalliga Südwest spielende Aktiven-Team des SVW hochgezogen. In der Saison 2009/10 unterschrieb Marcus Schmitt einen Dreijahresvertrag als immer noch A-Jugendlicher bei Eintracht Frankfurt und spielte dort ein Jahr mit der U19 in der Bundesliga. Nachdem man sich im Sommer 2011 auf einen Auflösungsvertrag geeinigt hatte, verlagerte der sowohl als Flügelspieler als auch im offensiven Mittelfeld einsetzbare Schmitt seinen fußballerischen Standort wieder weiter in den Süden der Republik. Über Arminia 03 Ludwigshafen (OL Südwest) führte ihn sein Weg über den Rhein zum VfR Mannheim (OL Südwest), ehe er 2013 zuletzt für den rheinlandpfälzischen Oberligisten Borussia Neunkirchen die Kickschuhe schnürte. Die Statistik bescheinigt ihm bei allen Arbeitgebern den Status eines Stammspielers, der durch Torgefährlichkeit, insbesondere aber durch Vorlagen zu glänzen weiß.

Dass dieser Königstransfer doch noch fristgerecht über die Bühne gehen konnte, ist dem vereinten Bemühen des Viktoria-Führungsstabes zugute zu schreiben: Trainer Slobodan Komljenovic und Vorstand Sport Peter Löhr, die in persönlichen Gesprächen mit dem Spieler wertvolle Überzeugungsarbeit geleistet haben, sowie Holger Stenger und Team-Manager Karlheinz Klug, die an der Anbahnung des Transfers gleichermaßen beteiligt waren wie Ex-Präsident Markus Kammann, der mit juristischem Rat zur Seite stand. Und was sagt das Objekt des Begehrens selbst? „Ich freue mich, dass mein Wunsch nun endlich wahr wurde und ich ab sofort beim SVA spielen darf. Das Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt und dafür arbeiten wir hart.“

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