Weiterer Tabellen-Klimmzug „beim Jahn“?

Samstag, 16 Uhr, in Regensburg: Simon Schmidt & Co. haben den Kampf gegen Profi-Zweitvertretungen noch nicht aufgegeben

Sieben Punkte aus drei Spielen hat die Viktoria zuletzt eingefahren und sich damit in der Bayernliga Nord den Respekt verschafft, den sie, unlängst noch Regionalliga-Teilnehmer, auch mit gutem Gewissen für sich in Anspruch nehmen kann. Bitter notwendig war der kleine Zwischenspurt allerdings auch, denn der Blick auf die Ergebnisse der letzten Spieltage zeigt deutlich: Auch die anderen Teams aus der oberen Tabellenhälfte marschieren.

6. Spieltag: SSV Jahn Regenbsurg II - Viktoria Aschaffenburg (Sa., 16 Uhr)

6. Spieltag: SSV Jahn Regenbsurg II – Viktoria Aschaffenburg (Sa., 16 Uhr)

Das trifft mit Einschränkungen auch auf den nächsten Gegner des SVA zu: die U23 des SSV Jahn Regensburg. Die letzte Saison in der Bayernliga Nord hat sie auf dem siebten Tabellenplatz abgeschlossen, in der sportlichen Performance zwar etwas unstet, aber immer wieder für „Knallerergebnisse“ gut. Beim 2:1-Auswärtserfolg gegen den späteren Meister SpVgg. Bayreuth und in der 6:0-Abfuhr für den Tabellenvierten FC Amberg kam der Profi-Background besonders zum Tragen.

Ganz ähnlich die „Janusköpfigkeit“ in der noch jungen Saison 2014/15: Gegen die „Großen“ der Liga gab es Enttäuschungen wie die 2:5-Auftaktniederlage beim Namensvetter Jahn Forchheim oder die 0:1-Heimniederlage gegen den TSV Großbardorf, aber auch einen Paukenschlag wie den jüngsten 1:0-Auswärtserfolg beim Regionalliga-Absteiger SpVgg. Bayern Hof. Zwischenbilanz nach einem frühen Wechselbad der Gefühle: Der Jahn steht derzeit mit sieben Punkten auf Platz elf der Tabelle, vier Ränge hinter dem SVA, aber nur einen Punkt schlechter.

Viktoria-Trainer Slobodan Komljenovic gewann aus der letzten Heimdarbietung seines Teams Erkenntnisse, wo es den Hebel künftig anzusetzen gilt, um noch erfolgreicher zu sein: „Im Spiel gegen den Würzburger FV haben wir durch unkonzentriertes Aufbauspiel uns selbst das Leben schwer gemacht, so dass Würzburg einfach verteidigen konnte. In der zweiten Halbzeit haben wir das in den Griff bekommen, gleichzeitig einen Gang hochgeschaltet und uns mehr Torchancen erarbeitet. So provozierten wir auch Fouls, die letztendlich zu den gelb-roten Karten führten. In Überzahl haben wir das dann clever ausgespielt und die Partie entschieden.“

Entschieden durch die ersten zwei Tore von Yannick Franz im Herrenbereich. „Das hat er super gemacht. Er ist ein Spieler, der aus dem defensiven Mittelfeld kommt. Wir wollen ihn Schritt für Schritt aufbauen. Er wird in absehbarer Zeit auf jeden Fall eine Option für die erste Elf sein“, hat Slobodan Komljenovic konkrete Pläne mit dem Juwel aus der eigenen Jugend.

Dem nächsten Auswärtsgegner Jahn Regensburg will der Coach mit der bewährten, wirksamen Rezeptur begegnen: „Wenn wir konzentriert und dominant auftreten, dann können wir auch in Regensburg punkten. Eventuell werden es sogar drei…“ Die Tatsache, dass der Jahn zuletzt auf der Grünen Au siegreich war, weiß der Coach richtig einzuschätzen, aber: „Wir dürfen nicht auf andre schauen, wir müssen unser eigenes Spiel durchbringen.“ Personell kann er diesbezüglich mit Ausnahme des verletzten Zamir Daudi aus dem Vollen schöpfen.

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