Hot! Wer rettet die Diva vorm „Heimmonster“?

Am Freitag, 12. April, um 19 Uhr steht der Mannschaft von Werner Dreßel in der „englischen Auswärtswoche“ mit dem Gastspiel beim TSV Buchbach die zweite Aufgabe bevor, die die dienstägliche, im Zeichen des Abstiegskampfes stehende Partie in Hof, die im Übrigen torlos endete, in punkto Schwierigkeitsgrad noch toppen dürfte.

Vor der Saison noch als einer der No-Names der Liga gehandelt, hat sich der Vorjahres-4. der Bayernliga mittlerweile allen Teilnehmern in nachhaltiger Weise vorstellig gemacht. Angesichts des 4. Platzes in der Endphase der Saison lediglich von einer sportlichen Etablierung des Bobenstetter-Teams in der Regionalliga Bayern zu reden, wäre viel zu kurz gegriffen. Obwohl sich der FV Illertissen nach einem zwischenzeitlichen Formtief wieder gefangen zu haben scheint, schielt das Team aus der 3.100 Einwohner zählenden Marktgemeinde im Landkreis Mühldorf am Inn (Obrbayern) noch mit einem Auge auf den Titel der besten bayerischen Amateurmannschaft, der einen Startplatz in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals garantiert. Bei einem Spiel weniger und acht Punkten Rückstand auf Illertissen hat Buchbach zwar momentan die schlechteren Karten, aber noch alle Trümpfe in der Hand. Voraussetzung ist eine möglichst fehlerfreie Performance im Restprogramm und ein Ausrutscher der Konkurrenz. Zu Hause ließ die Mannschaft von Anton  Bobenstetter schon in der Vergangenheit kaum etwas anbrennen, einzig die Löwen und  die Ingolstädter Reserve konnten aus dem Jahnstadion drei  Punkte entführen. Mit durchschnittlich 1.099 Zuschauern pro Heimspiel liegt der kleine Ort noch vor dem SVA auf Platz drei der Regionalliga-Zuschauertabelle. Diese sollen dem Vernehmen nach das 3.000 Zuschauer fassende Jahnstadion bei den Heimspielen regelmäßig in einen Hexelkessel verwandeln. Vor einer Woche verlor die abgezockte Clubreserve kurz vor dem samstäglichen Auftritt am Schönbusch in Buchbach beim 0:2 erst den Kopf und dann die Punkte. Die Offensive der Oberbayern ist sehr schwer auszurechnen, da man mit Stefan Lex (16 Tore), Stefan Denk (12),  Aleksandro Petrovic (8), Ralf Klingmann (5) und Manuel Neubauer (4) eine Vielzahl von Akteuren in seinen Reihen hat, die wissen, wie man das Runde ins Eckige befördert.

Ein 0:0 des Dreßel-Teams wie in Hof ist angesichts dieser geballten Offensivkraft eher unwahrscheinlich. In diesem Fall bietet sich eigentlich nur eines an: zur Abwechslung wieder mal selber treffen. Im Hinspiel schenkte man in der Frühphase der Saison den Buchbachern im heimischen Stadion am Schönbusch beim 4:2-Erfolg immerhin vier Stück ein. Allerdings muss hinzugefügt werden, dass das „wütende Heimmonster“ Buchbach in fremden Stadien nur die Hälfte wert ist.

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