Hot! Ziel Klassenerhalt führt Regie bei intensivem Vorbereitungsprogramm des SVA

Trainingsbetrieb startet am 16. Januar – Regionalliga-Quartett fühlt Viktoria auf den Zahn

Am 16. November des vergangenen Jahres absolvierte die Aschaffenburger Viktoria gegen den TSV Buchbach ihr letztes Pflichtspiel am heimischen Schönbusch. Wenn am 16. Januar, exakt zwei Monate später, ein paar hundert Meter weiter an den Sportplätzen am Vereinsheim zum Trainingsauftakt das Flutlicht angeht, steht eine Mannschaft im Fokus, die sich für das Jahr 2014 das Ziel Klassenerhalt fest auf die Fahnen geschrieben hat.

Nach einer willkommenen körperlichen wie geistigen Regenerationsphase erwartet die Weiß-Blauen im neuen Jahr eine sehr anspruchsvolle Rückrunden-Vorbereitung. Anders als zu Saisonbeginn soll sich das Team bei der Wiederaufnahme des Regionalliga-Spielbetriebs voraussichtlich Anfang März auf den Punkt topfit präsentieren, stehen doch mit dem Nachholspiel in Bamberg und dem Heimspiel gegen Bayern Hof gleich zwei so genannte Schlüsselspiele ins Haus. Die sportliche Leitung hat diesem Aspekt Rechnung getragen und Testspielgegner an Land gezogen, die einen nahezu perfekten Spannungsbogen garantieren.

Vergleichsweise locker ist zunächst der Aufgalopp gegen den TSV Reiterswiesen, den man gleich am Samstag, 18. Januar, auf dem Sportgelände am Vereinsheim empfängt. Der Gegner ist vom BFV-Toto-Pokal noch bestens bekannt und kann als verschärfte Trainingseinheit Coach Slobodan Komljenovic erste Erkenntnisse liefern.

Ungleich mehr gefordert werden dürften die Jungs vom Schönbusch eine Woche später (25. Januar) bei ihrem Gastspiel in Mannheim. Die Waldhof-Buben sind derzeit 11. in der Regionalliga Südwest und lassen sich ungern in ihrem Kiez vorführen, auch wenn die goldenen Bundesligazeiten unter dem legendären Coach Klaus Schlappner längst passé sind.

Ähnliches gilt auch für den nächsten Testspielgegner, der am Samstag, 1. Februar, am Schönbusch vorstellig wird. Sportliche Glanzzeiten Vergangenheit, rot-weiße Invasion Gegenwart – so könnte man das Phänomen Kickers Offenbach kurz umreißen. Obwohl der Traditionsclub unlängst wegen Lizenzentzugs aus der 3. Liga in die Regionalliga Südwest absteigen musste und dort derzeit nur Rang 12 belegt, ist die Fan-Begeisterung weiterhin ungebrochen. Ein Gastspiel der Kickers gilt nach wie vor als logistische Herausforderung. Interessant wird sein, wie sich das Team von Slobodan Komljenovic gegen das strukturell noch eher in Richtung Drittklassigkeit aufgestellte hessische Flaggschiff zu behaupten weiß.

Dicht getaktet geht es weiter, nur fünf Tage später (16. Februar, Ort noch unbekannt) steht mit der U23 der Frankfurter Eintracht ein weiterer Südwest-Regionalligist auf der weiß-blauen Vorbereitungs-Agenda. Die jungen Adlerträger, gegen die man schon einmal vor der Saison testete (1:1), fügen sich als Tabellenneunter der Regionalliga-Südwest nahtlos in das bevorzugte Beuteschema der Viktoria-Testspielgegner-Späher.

Am Wochenende 8./9. Februar findet dann der traditionelle Wintercup auf dem Sportgelände der Seligenstädter Sportfreunde mit Beteiligung des SVA statt. Passend zu der ihrem Höhepunkt entgegensteuernden Karnevalszeit gilt es für unsere Jungs am 15. Februar vor heimischer Kulisse mit der U23 des FSV Mainz 05 eine steinharte Kamelle mit echten Plombenzieherqualitäten zu kauen. Der Gast darf sich als Tabellenzweiter mit Fug und Recht zur Crème de la crème der RL Südwest zählen. Sollten sich die Komljenovic-Schützlinge hier durchgebissen haben, könnten sie das zum Anlass einer ausgelassenen Polonäse in Richtung (Mainz-) Gonsenheim nehmen, sozusagen ins Herz des rheinland-pfälzischen Karnevals. Beim dortigen Oberligisten SV Gonsenheim (6. der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) kehren unsere Jungs dann am 22. Februar zünftig aus.

Der eigentliche Ernst des Lebens beginnt dann am 8. März (Stadion am Schönbusch) gegen den direkten Abstiegskonkurrenten SpVgg. Bayern Hof. Willenskraft und Disziplin sollten dann die weiß-blaue Fastenzeit prägen, auf keinen Fall aber der Verzicht auf überlebenswichtige Punkte.

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