
Mit zwölf Punkten auf der Habenseite überwinterten die Schützlinge von Spielertrainer Matthias Ostrzolek auf dem letzten Tabellenplatz in der Regionalliga Bayern - vier Punkte sind es im Moment zum Nichtabstiegsplatz. Die Restsaison steht daher ganz im Zeichen einer geplanten Aufholjagd. Doch auch die Viktoria möchte als Tabellensechzehnter so schnell wie möglich raus aus dem Tabellenkeller. „Uns ist die Situation bewusst, in der wir stecken und möchten in der Restrunde bestmöglich punkten, um da unten rauszukommen“, betont der neue Cheftrainer Felix Luz vor der ersten Partie nach der Winterpause am Samstag gegen den TSV Schwaben Augsburg (28.02./14 Uhr).

Ausblick auf das Spiel
Der letzte Spieltag vor der Winterpause gab den Schwabenrittern diesbezüglich Auftrieb. Nach vielen Enttäuschungen im Saisonverlauf bezwangen sie die Profi-Reserve des FC Bayern München überraschend und nach starker Leistung mit 2:1. In den Testspielen der Wintervorbereitung verlor man knapp gegen Ligakonkurrent FC Augsburg II sowie den Bayernligisten FC Pipinsried, die restlichen Testspiele verliefen erfolgreich. Das für vergangenes Wochenende angesetzte Liga-Nachholspiel gegen den VfB Eichstätt konnte witterunsgbedingt nicht stattfinden. „Der TSV ist eine spielstarke Mannschaft, die wir nicht unterschätzen dürfen. Ihr Spielertrainer bringt durch seine Erfahrung als Ex-Profi Stabilität auf den Platz und mit ihrem schnellen Umschaltspiel in die Spitze sorgen sie für Gefahr. Da müssen wir sehr aufmerksam und hellwach sein, speziell die Abwehrspieler“, führt Luz weiter aus.
Sportdirektor Max Wuschek hat, wie auch der Sportliche Leiter Benedikt Schmoll, seinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt. Doch damit nicht genug: Auch Ex-Profi Matthias Ostrzolek, der seit drei Jahren erfolgreich als Spielertrainer an der Stauffenbergstraße tätig ist, wird am Saisonende Abschied von den Schwabenrittern nehmen. Verlassen hat die Fuggerstädter in der Winterpause Ardar Yücel. Auf Neuzugänge haben die Schwaben im Winter verzichtet. Man vertraut dem vorhandenen Kader. Positiv ist, dass nach langer Verletzungspause Kapitän Marco Greisel wieder im Training ist. Auch Torjäger Jonas Greppmeir, der wie Greisel seit Monaten außer Gefecht ist, arbeitet an seinem Comeback.
Bei den Weiß-Blauen hatte sich in der Winterpause hingegen personell einiges getan. Dementsprechend stand die Vorbereitung ganz im Zeichen davon, Abläufe zu verfestigen und die nötige Fitness für den Kampf um den Klassenerhalt zu erarbeiten. „Ich möchte gegen Schwaben Augsburg vor allem eine Einheit auf dem Platz sehen Dazu ist es wichtig, sich auf die einfachen Dinge zu konzentrieren. Dabei diszipliniert gegen den Ball zu arbeiten ist der Schlüssel zum Erfolg. Wir spielen vor heimischem Publikum und so wollen wir auch auftreten.“
In den drei bisher ausgetragenen Pflichtspielen zwischen beiden Vereinen gab es noch kein Remis, aber alle wurden nur knapp entschieden. In zwei Partien ging der SVA als Sieger vom Platz (jeweils 1:0, so auch im Hinspiel), eine Partie entschied der TSV für sich (2:1).

Erzielte im Heimspiel 2024 den entscheidenden Treffer: Rückkehrer Matvey Obolkin. (FOTO: Elias Koch)
Personelles
Verzichten müssen die Viktorianer am Samstagnachmittag auf die Langzeitverletzen Michael Gorbunow und Emirhan Delikaya. Auch Alexander Leuthard, Niklas Borger, Othmane El Idrissi und Eren Bozan werden verletzungsbedingt nicht zum Einsatz kommen. Arda Nadaroglu fehlt krankheitsbedingt und der Einsatz von Eric Verstappen käme noch zu früh.
Unterstütze Viktoria Aschaffenburg & nichts mehr verpassen…
Unterstütze die Weiß-Blauen im world wide web und folge uns auf Instagram: https://instagram.com/viktoria01aschaffenburg/ und bei Facebook: https://facebook.com/sva01.de/
Stand: 27. Februar 2026 / Autorin und Redaktion: Melanie Grün-Schmidt
zurück