Viktoria News
Nach langem Rückstand zurückgekommen und Punkt erkämpft
02. Mai 2026

Viktoria Aschaffenburg und der VfB Eichstätt trennten sich am Samstagnachmittag (02.05.) im HIRSCH-Sportpark mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden.

Am 32. Spieltag mussten die Viktorianer die lange Reise nach Eichstätt ins Altmühltal antreten. Der Aufsteiger spielte in dieser Spielzeit phasenweise mehr als überzeugend auf und rangierte vor der Partie daher auch verdient auf Tabellenplatz 6.

Die Weiß-Blauen ihrerseits kamen mit drei Auswärtssiegen in Folge in den HIRSCH-Sportpark und wollten diese Serie unbedingt fortsetzen. Dass jeder Punkt zählt, ist schon lange bekannt und von daher wollte sich SVA-Cheftrainer Felix Luz vor der Begegnung auch auf keine Rechenspiele einlassen, sondern sich voll und ganz auf das möglichst erfolgreiche Abschneiden fokussieren.  In der Startelf stand diesmal wieder SVA-Urgestein Roberto Desch, der zunächst die Rolle in der offensiven Zentrale übernahm. Auf den Flügeln agierten Nino Cassaniti und Lars Kleiner, im defensiven Mittelfeld stand Niklas Biehrer an der Seite von Kapitän Beni Baier. Einzige Sturmspitze im 4-2-3-1-System war Hady Kallo.

Gastgeber haben das Spiel im Griff und gehen in Führung

Die erste Offensivaktion gehörte bei sonnigem Wetter den Gastgebern. Nach einer Flanke von rechts kam am zweiten Pfosten VfB-Toptorschütze Lucas Schraufstetter zum Kopfball, setzte diesen aber knapp über das SVA-Gehäuse (4.). Doch die Luz-Elf reagierte umgehend: Nach einem guten Angriff über den rechten Flügel landete das Spielgerät bei Roberto Desch, der aus zentraler Position einfach mal draufhielt. VfB-Schlussmann Nikolai Sauernheimer war aber zur Stelle und klärte per Faustabwehr (6.). Doch nach elf Minuten mussten die Weiß-Blauen einen herben Rückschlag hinnehmen: Eichstätts Timo Meixner zog nach einem Einwurf freistehend im Strafraum ab und ließ Eric Verstappen im SVA-Gehäuse keine Abwehrchance (11.).  Sieben Minuten später wackelte das weiß-blaue Außennetz erheblich, als ein direkter Freistoß von Timo Meixner nur Zentimeter neben dem Pfosten einschlug (18.). Der SVA musste sich nach dem Rückstand erst einmal sortieren, dabei aber weitere Gelegenheiten des VfB überstehen. Alexander Beusch und Florian Lamprecht scheiterten aber nach einer knappen halben Stunde an SVA-Rückhalt Eric Verstappen (23.). Die Luz-Elf tat sich schwer, effektive offensive Nadelstiche gegen die kompakt und eingespielt auftretenden Gastgeber zu setzen. Zwar versuchte sie es einige Male über einen gelungenen Spielaufbau, konnte sicher aber nicht zwingend vor das Tor damit spielen. Auf der Gegenseite war es immer wieder Timo Meixner, der für Gefahr sorgte. So auch kurz vor dem Pausenpfiff, als er einen Freistoß aus zentraler Position auf das Tor zog, Eric Verstappen damit aber nicht in Schweíerigkeiten bringen konnte (41.). Mit dem knappen Rückstand ging es für die Luz-Elf in die Halbzeitpause.

Fotos: Julia Fieger / VfB Eichstätt

Der SVA wirft alles nach vorne und wird zumindest teilweise belohnt

SVA-Cheftrainer Felix Luz nahm in der Halbzeitpause eine Veränderung vor und brachte Matvey Obolkin für Lars Kleiner. Allerdings rückte Roberto Desch für die zweiten 45 Minuten auf die Position von Kleiner und Matvey Oblkin übernahm auf der Spielmacherposition. Der Coach schien die richtigen Worte in der Kabine gefunden zu haben, schließlich wollte man unbedingt Zählbares aus dem Altmühltal mitnehmen – am liebsten sogar wieder einen Dreier.  Dementsprechend kamen die Jungs deutlich offensiver aus der Kabine und nach wenigen Minuten auch zum ersten Eckball, der aber durch den VfB geklärt werden konnte (49.). Auch defensiv ließ die Viktoria nun deutlich weniger zu, so dass sich das Geschehen immer mehr im Mittelfeld abspielte. Dann aber doch wieder die Viktoria: Nino Cassaniti setze sich über den linken Flügel gut durch und stürmte mit Zug Richtung Zentrum. Sein flaches Zuspiel in die Mitte konnte schlussendlich aber geklärt werden (63.). Von der Bank kamen nun zunehmend frische (offensive) Kräfte und man merkte deutlich, dass der SVA nicht als Verlierer vom Platz gehen wollte.  Und es tat sich etwas: Nach Hereingabe von Nino Cassaniti kam der frisch eingewechselte Matvey Obolkin zum Kopfball, platzierte den aber doch tatsächlich an den Pfosten (76.). Was für ein Pech aus SVA-Sicht. In den letzten zehn Minuten kam mit Eren Bozan noch ein weiterer Stürmer auf den Platz – die Viktoria warf nun alles nach vorne. Und das sollte belohnt werden. Nach einer Freistoßentscheidung fackelte Matvey Obolkin nicht lange und zog aus 25 Metern ab – er überraschte damit den VfB und traf zum 1:1-Ausgleich (88.). Doch damit nicht genug. Die Weiß-Blauen witterten jetzt noch die Chance auf mehr – Nino Cassaniti versuchte es nur eine Minute nach dem Ausgleich direkt aus der Drehung und traf – den Pfosten. Das hätte sogar noch die Führung sein können. Doch dann war Schluss im HIRSCH-Sportpark, aus dem eine aufopferungsvoll kämpfende Viktoria-Mannschaft am Ende noch einen wichtigen Punkt mitnehmen konnte und somit zum vierten Mal in Folge auswärts ungeschlagen blieb. Das Rennen um den Klassenerhalt konnte durch die Niederlagen von der SpVgg Greuther Fürth und der SpVgg Hankofen weiter offengehalten werden.

Fotos: Julia Fieger / VfB Eichstätt

Statistik 

Spieltag 32 der Regionalliga Bayern 2025/26  am Samstag, 02.05.2026 um 14 Uhr in Eichstätt (HIRSCH-Sportpark / Am Sportplatz 8 / Eichstätt)

VfB Eichstätt  – SV Viktoria Aschaffenburg  1:1 (1:0) 

Eichstätt: Nikolai Sauernheimer 21 (TW), Daniel Spies 4, Bastian Bösl 5, Lucas Schraufstetter 7, Daniel Hofrichter 8 (77. Aurel Kuqanai 17), Alexander Beusch 9 (62. Elias Herger 11), Dominik Wolfsteiner 18 (62. Ferat Nitaj 10), Timo Meixner 20 (84. Lorenz Rachinger 33), Florian Lamprecht 20,, Pascal Schittler 32, Jonathan Grimm 39 (Trainer: Dominik Haußner) 

Aschaffenburg: Eric Verstappen 1 (TW) – Hendrik Ehmann 3 (77. Eren Bozan 24), Niklas Borger 5, Justin Berg 20, Adrian Asani 17 (68. Robin Schwarz 33) - © Benjamin Baier 10, Niklas Biehrer 4 (68. Henry Held 23) – Nino Cassaniti 18, Roberto Desch 6, Lars Kleiner 8 (46. Matvey Obolkin 30) – Hady Kallo 9 (Trainer: Felix Luz)

Im Kader: Elias Derwein 12 (ETW), Arda Nadaroglu 11, Maximilian Kohlert 25, Patrick Seitz 37

Tore: 1:0 Meixner (11.), 1:1 Obolkin (88.)

Gelbe Karten:  - / Berg (12.), Baier (36.), Luz (74.)

Schiedsrichter: Elias Wörz – Moritz Hägele, Lukas Nartschick

Zuschauer:  375    (HIRSCH-Sportpark) 


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Stand: 02. Mai 2026 / Autorin und Redaktion: Melanie Grün-Schmidt 

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