
Am letzten Spieltag empfangen die Weiß-Blauen am Samstagnachmittag (16.05./14 Uhr) keine geringere Mannschaft, als die U23-Nachwuchsschmiede des Deutschen Rekordmeisters aus München.
Spieler wie u.a. Josip Stanisic, Aleksander Pavlovic und Lennart Karl, die im aktuellen Profi-Kader des FC Bayern kaum wegzudenken sind, haben ihre Ausbildung auch in der Zweitvertretung erhalten. Daher gilt für die kleinen Bayern ganz besonders, was die meisten U23-Teams von Bundesligisten ausmacht: zwar enorm junge , aber technisch und taktisch sehr gut ausgebildete Akteure auf dem Platz zu haben „Ja, uns erwartet kein einfaches Spiel. Aber wir wollen das erste Heimspiel unter meiner Regie gewinnen, um damit dann sportlich noch den Sprung auf den Relegationsrang zu schaffen“, gibt SVA-Cheftrainer Felix Luz klar die Marschroute vor.

Ausblick auf das Spiel
Die Nachwuchstalente des FC Bayern zeigten in dieser Saison allerdings, auch bedingt durch großes Verletzungspech, durchwachsene Leistungen und dürften mit Tabellenplatz 10 etwas hinter den eigenen Erwartungen liegen. Dennoch, die Talentschmiede von Cheftrainer Holger Seitz, der die Mannschaft nach dieser Spielzeit nicht mehr betreuen wird, ist nicht zu unterschätzen. Sie ist mit einem Durchschnittsalter von 20,40 Jahren die jüngste Mannschaft im Teilnehmerfeld der Regionalliga Bayern, kann aber eben durch ihre technische Fähigkeiten auch brandgefährlich aufspielen. Aus den letzten zehn Ligaspielen sprangen allerdings nur zwei Siege und drei Unentschieden heraus, dem gegenüber stehen fünf Niederlagen. Derzeit stehen aus 33 Spielen 44 Punkte zu Buche, das Torverhältnis ist mit 56:52 ziemlich ausgeglichen. Überzeugend sind derweil die Auftritte von Offensivspieler Anton Heinz. Der 28 Jahre alte Angreifer kam zu dieser Saison aus Aachen zum Deutschen Rekordmeister und ist mit 19 erzielten Treffern der beste Schütze seines Teams. Zuletzt führte der erfahrene Ex-Bundesligaprofi Benno Schmitz (31) die Mannschaft als Kapitän an. „Bayern hat eine sehr junge, talentierte Mannschaft, nichtsdestotrotz sind auch erfahrene Spieler mit dabei. Wer am Ende personell tatsächlich auflaufen wird, ist bei U23-Teams oft schwer einzuschätzen. Aber sie haben auch den besten Torschützen der gesamten Liga in ihren Reihen, auf den wir ganz besonders achten müssen. Grundsätzlich wollen wir nach uns schauen und unseren Matchplan konzentriert umsetzen“, führt Luz weiter aus.
Die Weiß-Blauen erhalten nach der Niederlage in Buchbach am vergangenen Wochenende aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Plätzen doch noch ihr Endspiel für das sportliche Erreichen der Relegationsspiele. Geht es nach SVA-Cheftrainer Felix Luz, will man diese Chance mit den Zuschauern im Rücken auch unbedingt nutzen und sich nicht auf einen möglichen Abstieg der Profis des Kleeblatts aus Fürth aus der 2. Bundesliga verlassen, durch den deren U23 als Absteiger aus der Regionalliga Bayern feststünde und durch den die Viktorianer auf einen Relegationsrang rücken würden. „Für uns gilt, dass wir als Einheit auflaufen und uns geschlossen präsentieren. Wir wollen zunächst einmal das Fußball ABC abrufen, die grundlegenden Dinge auf den Platz bringen – genau das, was in den jüngsten beiden Partien etwas gefehlt hat. Der erste Schritt muss sein, aktiv und konsequent gegen den Ball zu arbeiten, um in der Defensive kompakt und sicher zu agieren. Denn im Offensivspiel bekommen wir unsere Chancen und haben auch nachgewiesen, dass wir diese nutzen können. Nur spielerisch können wir die Dinge noch nicht lösen, darauf dürfen wir uns gar nicht erst einlassen“, warnt Luz.
Der direkte Vergleich zwischen beiden Teams fällt deutlich aus. Die Viktorianer taten sich zumeist schwer gegen die „kleinen Bayern“, so dass erst ein Sieg aus 17 Partien zu Buche steht. Allerdings konnte man in sechs Begegnungen ein Remis erzielen. Das Hinspiel in München ging allerdings deutlich mit 5:1 an den FCB.

Traf am vergangenen Wochenende gleich doppelt für die Viktoria: Rückkehrer Matvey Obolkin. (FOTO: Julien Christ / sportfotografie.de)
Personalien
Verzichten muss der SVA am Samstagnachmittag auf die Langzeitverletzten Michael Gorbunow, Emirhan Delikaya, Othmane El Idrissi, Alexander Leuthard und Jesper Penterman.
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Stand: 15. Mai 2026 / Autorin und Redaktion: Melanie Grün-Schmidt
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