
Viktoria Aschaffenburg verliert am letzten Spieltag der Saison 25/26 gegen die U23 des FC Bayern München klar mit 0:5 (0:2)
Am 34. und letzten Spieltag der Saison 2025/26 kam es im Stadion am Schönbusch zum Endspiel um das Erreichen eines Relagtionsranges. Dafür mussten die Weiß-Blauen aber ihre Hausaufgaben machen und die Mannschaft aus der bayerischen Landeshauptstadt schlagen. SVA-Cheftrainer Felix Luz nahm im Vergleich zur Vorwoche wieder Henry Held und Adrian Asani in die Startelf, Niklas Biehrer und Hady Kallo blieben zunächst auf der Bank. Einzige Sturmspitze war Matvey Obolkin, Henry Held übernahm auf der Zehnerposition.
Die 1.807 Zuschauer sahen bei äußerst wechselhaftem Wetter zunächst eine spielfreudige Gästemannschaft, die aber keine zwingende Torszene erspielte. Einzig der Kopfball von David Heindl flog als Aufsetzer auf das SVA-Gehäuse, stellte aber Viktorias Schlussmann Eric Verstappen nicht vor Probleme (9.). Die Viktorianer ihrerseits warteten zunächst ab und versuchten, einen kompakten Abwehrriegel aufzubauen. Es dauerte bis zur 19. Spielminute, ehe die Hausherren nach vorne aktiv wurden: Nach einem Freistoß kam Nino Cassaniti auf dem linken Flügel zum Abschluss, Bayern-Keeper Leon Klanac holte sich das Leder aber sicher (19.). Im direkten Gegenzug bediente Bayerns Kapitän Benno Schmitz auf der linken Seite Allen Lambe, der das kurze Eck anvisierte, aber nur das Außennetz traf (20.). Nach einem Pressschlag zwischen Allen Lamba und Hendrik Ehmann senkte sich der Ball gefährlich auf das SVA-Tor, aber Eric Verstappen lenkte ihn über die Latte zur Ecke (22.). Vier Minuten später klärte Hendrik Ehmann den Ball vor der Linie, die hohe Kerze bekam Eric Verstappen nicht richtig geklärt und das Leder landete vor den Füßen von Bastian Assomo, der zur 1:0-Führung aus Sicht der Bayern Amateure einschob (26.). Die Weiß-Blauen brauchten kurz, um diesen Rückschlag wegzustecken. Danach versuchte es Henry Held aus halblinker Position, zielte aber mit seinem Flachschuss rechts unten vorbei (32.). Wenige Minuten später brachte Matvey Obolkin aus halblinker Position einen flachen Schuss gefährlich auf das Bayern-Gehäuse, der Aufsetzer zwang Leon Klanac im Gästetor zwar zu einer Glanzparade, landete aber leider nicht in den Maschen (38.). Auf der Gegenseite wurde Bayerns Top-Torjäger Anton Heinz von der Grundlinie mit guter Übersicht im Zentrum bedient und vom Elfmeterpunkt schloss er mit seinem 20. Saisontor souverän zum 2:0 aus Sicht seiner Mannschaft ab (39.). Mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen.



Fotos: Gerard Pujol
Cheftrainer Felix Luz nahm zwei Veränderungen vor. Für Adrian Asani und Roberto Desch kamen die Offensivkräfte Hady Kallo und Eren Bozan. Und die Gastgeber zeigten, dass sie die Begegnung noch nicht abgeschrieben hatten. Und so schickte Lars Kleiner mit einem Steckpass Matvey Obolkin in den Strafraum, doch dem rutschte das Leder etwas über den Schuh und FCB-Keeper Klanac konnte den Ball aufnehmen (48.). Nur eine Minute später zog Hendrik Ehmann über den linken Flügel in den Strafraum und dann einfach mal ab – Klanac war mit dem Fuß zur Stelle und parierte auch diesen Versuch (49.). Auch Nino Cassaniti spürte das Oberwasser, das der SVA gerade bekam und zielte aus halblinker Position auf den langen Pfosten, der Ball flog aber vorbei (53.). Auf der anderen Seite klärte Eric Verstappen vor dem heranfliegenden Allen Lambe am zweiten Pfosten zur Ecke (55.), bevor nach einem Ballverslust im Mittelfeld Bayerns Anton Heinz das Leder in den Fuß gespielt bekam und aus halblinker Position links flach zum 3:0 einschob (59.). Die Viktorianer versuchten weiter, zum Anschlusstreffer zu kommen, aber weder Matvey Obolkin noch Nino Cassaniti konnten FCB-Schlussmann Leon Klanac überwinden. Stattdessen bediente Anton Heinz seinen Mitspieler Allen Lambe mit einem gelungenen Steckpass, der den Spielstand auf 4:0 für die „kleinen Bayern“ stellte (69.). Man merkte den Weiß-Blauen nun die Enttäuschung und die Leere an. Am Ende setzte Deniz Ofli den Schlusspunkt, als er das Leder aus spitzem Winkel zum 5:0 unter die Latte donnerte.



Fotos: Gerard Pujol
Die Viktoria beendet mit dieser Niederlage die Spielzeit als Tabellensiebzehnter auf einem Abstiegsplatz und schaut nun am Sonntagnachmittag in die 2. Bundesliga zur SpVgg Greuther Fürth. Denn sollten deren Profis aus der 2. Bundesliga absteigen, müsste auch deren U23 aus der Regionalliga Bayern direkt absteigen und die Weiß-Blauen würden auf einen Relegationsrang rutschen.
Statistik
Spieltag 34 Regionalliga Bayern am Samstag, 16.05.2026 um 14 Uhr in Aschaffenburg (Stadion am Schönbusch / Darmstädter Str. / Aschaffenburg)
SV Viktoria Aschaffenburg – FC Bayern München II 0:5 (0:2)
Aschaffenburg: Eric Verstappen 1 (TW) – Hendrik Ehmann 3 (77. David Néné 7), Niklas Borger 5, Justin Berg 20, Adrian Asani 17 (46. Hady Kallo 9) - © Benjamin Baier 10, Roberto Desch 6 (46. Eren Bozan 24) – Nino Cassaniti 18 - Henry Held 23 (63. Niklas Biehrer 4), Lars Kleiner 8 (84. Noah Schneider 28) – Matvey Obolkin 30 (Trainer: Felix Luz)
Im Kader: Elias Derwein 12 (ETW), Maximilian Kohlert 25, Robin Schwarz 33, Patrick Seitz 37
München: Leon Klanac 1 (TW), Deniz Emre Ofli 3, David Heindl 4 (46. Luis Schäfer 25), Filip Pavic 5, Benno Schmitz 6 ©, Kurt Rüger 8 (62. Maximilian Schuhbauer 15), Anton Heinz 9, Bastian Friedrich Assomo 10 (62. Yll Gashi 19), Michael Gatlin Owusu Scott 11, Allen Junior Lambe 13 (64. Ljubo Puljoc 24), Julien Yanda 16 (74. Noah Codjo-Evora 14)(Trainer: Holger Seitz)
Im Kader: Jannis Gerhard Bärtl 23 (ETW), Raphael Pavlic 2, Bajung Darboe 7, Noah Cojo-Evora 14, Maximilian Schuhbauer, Mudaser Sadat 17, Yll Gashi 19, Ljubo Puljic 24, Luis Schäfer 25
Tore: 0:1 Assomo (26.), 0:2 Heinz (39.)., 0:3 Heinz (59.)., 0:4 Lambe (69.), 0:5 Ofli (80.)
Gelbe Karten: Néné (85.) / Lambe (52.), Schuhbauer (73.), Codjo-Evora (78.).
Schiedsrichter: Maximilian Riedel - Patrick Meixner, Maximilian Kroepfl
Zuschauer: 1.807 (Stadion am Schönbusch)
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Stand: 16. Mai 2026 / Autorin und Redaktion: Melanie Grün-Schmidt
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