
Am Samstag, 31. Oktober um 16:00 Uhr treffen unsere Weiß-Blauen in Regensburg auf den SSV Jahn II. Der Blick auf den Spielplan der U21 des Drittligisten zeigt dabei kuriose Parallelen: Der Jahn bekommt es im Laufe der kommenden Wochen mit exakt jenen Gegnern zu tun, die der Viktoria schon kurz zuvor im Weg standen (wie Gebenbach, Stadeln oder Fortuna Regensburg). Mit drei Punkten Vorsprung hat die Jahn-Reserve derzeit die Nasenlänge voraus.
Daniel Soldevilla: „Nach zuletzt sechs ungeschlagenen Spielen, wollen wir unsere Serie natürlich ausbauen und weiter erfolgreich sein. Mit Jahn Regensburg II erwartet uns eine sehr junge Mannschaft. Seit dem Trainerwechsel vor zehn Spieltagen hat das Team eine neue Dynamik entwickelt. Wir erwarten eine spielstarke Truppe. Auf dem großen Platz in Regensburg wollen wir dagegenhalten und selbstverständlich drei Punkte mitnehmen. Dafür müssen wir unsere Angriffe konsequenter zu Ende spielen und unsere Torchancen nutzen.“
Verzichten muss Cheftrainer Felix Luz auf zwei Verteidiger: Justin Berg fällt verletzungsbedingt (Knochenödem) aus; Yannis Frerck ist gesperrt.
In Regensburg, dem historischen Herzstück der Oberpfalz, führt das berühmte Kuhgässl so eng zwischen den Häusern hindurch, dass man meinen könnte, hier passe beim besten Willen nur eine Kuh hindurch. Ein Bild, das der SV Viktoria Aschaffenburg nur allzu gut nachempfinden kann: Seit sechs Spielen ist man ungeschlagen, doch statt tabellarisch durchzustarten, tritt das Team auf der Stelle. Es wirkt wie der Versuch, den Ball durch die engste Lücke des Mittelfelds zu schieben – während direkt dahinter an der Steinernen Brücke die historische Wurstkuchel lockt und die heißersehnte „Knacker mit allem“ als Lohn für den Sprung in die Spitzengruppe wartet.
Text: Dirk Simon / Sven Wahl
Foto: Vererin
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