
Der 37 Jahre alte Führungsspieler hat sein Arbeitspapier um ein weiteres Jahr verlängert.
Die Lage im Kampf um den Klassenerhalt ist spannend und nervenaufreibend. Für den SVA gibt es rechnerisch noch alle Möglichkeiten – vom direkten Klassenerhalt, über die Teilnahme an der Abstiegsrelegation als auch den direkten Abstieg. Umso bedeutsamer ist das Zeichen, das Kapitän Benjamin Baier in diesen bewegten Zeiten setzt. Intern als auch nach außen. Denn der Sohn von Jürgen Baier und Bruder von Ex-Bundesligaprofi Daniel Baier hat ligaunabhängig seine Unterschrift gesetzt.
„Wir sind sehr froh, dass wir unseren Kapitän und überaus wichtige Identifikationsfigur noch ein weiteres Jahr am Schönbusch halten können. Beni zeigt Woche für Woche, wie immens wichtig er für die Mannschaft ist – auf und neben dem Platz. Er verkörpert alles, was die Viktoria ausmacht und ist ein Viktorianer durch und durch“, findet Daniel Soldevilla in seiner Rolle als Sportlicher Leiter nur lobende Worte.

Der aus Aschaffenburg stammende zentrale Mittelfeldspieler, der unter anderem bei Kickers Offenbach, RB Leipzig und Darmstadt 98 unter Vertrag stand, wechselte 2019 von RW Essen an den Schönbusch. Insgesamt stand er seitdem in 204 Pflichtspielen für die Weiß-Blauen auf dem Platz, erzielte 44 Treffer und bereitete 30 Tore vor. Alleine in dieser Spielzeit ist er mit neun Torerfolgen der beste Schütze seines Teams. Doch nicht nur diese Qualitäten - vornehmlich bei Standards und vom Elfmeterpunkt - machen ihn aus - auch seine Mentalität als derjenige, der die Mannschaft führt und in brenzligen Situationen vorangeht, macht ihn unverzichtbar.
„Ich freue mich, dass die Vertragsunterzeichnung nach wirklich guten Gesprächen mit Sportvorstand Felix Magath, unserem Sportlichen Leiter Daniel Soldevilla und Cheftrainer Felix Luz geklappt hat. Mir wurde eine enorme Wertschätzung entgegengebracht, was in meinem fortgeschrittenen Fußballalter nicht selbstverständlich ist. Ich fühle mich fit und wollte deshalb unbedingt weiterspielen. In der aktuell sportlich schwierigen Situation ist es mir wichtig, ein Zeichen zu setzen. Das habe ich getan, in dem ich ligaunabhängig beim SVA bleibe. Das mache ich, weil ich vom eingeschlagenen Weg überzeugt bin und diesen unterstützen möchte, aber auch, weil ich fest davon ausgehe, den Klassenerhalt gemeinsam zu schaffen und in der kommenden Saison wieder in der Regionalliga an den Start zu gehen“, führt der Routinier selbst aus.
Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30.06.2027.
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Stand: 06. Mai 2026 / Autorin und Redaktion: Melanie Grün-Schmidt
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