
Am Samstag, dem 7. November, um 14 Uhr, betreten sie den Rasen des Stadions am Schönbusch: die Mannen um Robin Keiner, die aus ihrem unbeugsamen Dorf im fernen Grabfeld aufgebrochen sind. Der TSV Großbardorf hat sich nach schwachem Saisonstart inzwischen eindrucksvoll zurückgemeldet. Insgesamt stehen für die Gallier nach 17 Spielen 22 Punkte zu Buche, bei 26:31 Toren. Die Viktoria liegt mit 23 Zählern nur einen Punkt vor ihnen – ein Spiel, das also mehr als nur lokale Vorfreude verspricht.
Daniel Soldevilla: „Nach dem desaströsen Spiel in Regensburg gibt es bei uns diese Woche viel Redebedarf – so ein Auftritt darf uns nicht passieren. Mit dem TSV Großbardorf kommt nun ein Gegner zu uns an den Schönbusch, der zuletzt vier Siege in Folge eingefahren hat und daher mit viel Selbstvertrauen anreist. Wir wollen nun vor heimischem Publikum eine ordentliche Reaktion zeigen und als echtes Team auftreten – kompakt und mit ganz viel Leidenschaft.“
Die Viktoria wird gewarnt sein, aber auch angestachelt: Krönchen richten und wieder aufstehen, so muss nach dem bitteren 0:5 in Regensburg die Devise lauten. Die höchste Niederlage der Saison hat die bisherige Aufholjagd jäh unterbrochen – nun gilt es, der Mannschaft um Kapitän Benni Baier wieder Haltung und Selbstvertrauen zu geben. Auch das Hinspiel in Großbardorf liefert zusätzliche Motivation: Dort unterlag die Viktoria mit 1:3. Eine Scharte, die es beim vorletzten Heimspiel vor der Winterpause auszuwetzen gilt.
Verzichten muss die Viktoria weiterhin auf Hady Kallo und den rotgesperrten Niklas Borger, während hinter den Einsätzen von Jan Bartunek, Justin Berg, Collin Brennecke und Jakob Hammerbacher noch ein Fragezeichen steht.
Text: Dirk Simon / Sven Wahl
Foto: Sven Wahl
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