Viktoria News
Nicolas Wilhelm verlässt die Viktoria
19. Dezember 2021

Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst / Nachwuchs-Keeper sucht neue Herausforderung

Kurz vor Beginn der Halb-Saison 2020/21 heuerte der damals 19-jährige Nicolas Wilhelm am Schönbusch an. Er kam aus der Jugend vom FC Würzburger Kickers und sollte die Lücke schließen, die der Abgang von Peter Neuberger hinterlassen hatte. In Eineinhalbjahren bei den Weiß-Blauen war Wilhelm engagiert, trainierte fleißig und kam dennoch nicht am Duo Birk/Döbert und Grün/Döbert vorbei, so dass er die Viktoria ein halbes Jahr vor Vertragsende ohne einen Pflichtspieleinsatz verlässt.

Aber nicht im Groll, wie er betont: „Nach längerer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, den fußballerischen Weg in Aschaffenburg nicht mehr weiter zu gehen. Aus diesem Grund habe ich den Verantwortlichen frühzeitig signalisiert, dass ich mich neu orientieren möchte, um Spielpraxis und Erfahrungen sammeln zu können. Dank des Entgegenkommens der Viktoria haben wir für beide Seiten eine einvernehmliche Lösung gefunden. Ich bedanke mich bei allen Verantwortlichen, Trainern und Mitspielern für die Unterstützung in den letzten eineinhalb Jahren. Für den weiteren Verlauf der Saison wünsche ich der Viktoria und der Mannschaft viel Erfolg, um die gesetzten Ziele zu erreichen.“


Nicolas Wilhelms (20) Zeit am Schönbusch endet zum 31.12.2021. Der Vertragt mit dem talentierten Torhüter wurde im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst. Wilhelm wünscht sich mehr Spielpraxis und die Viktoria möchte ihm keine Steine in den Weg legen. (© Moritz Hahn)

Trainer Jochen Seitz lobt Viktorias scheidende Nummer 3: „Nico hat sich die letzten 18 Monaten bei uns enorm weiterentwickelt und wir waren sehr froh über drei hervorragende Torhüter. Verständlicherweise möchte er jetzt wieder mehr zum Einsatz kommen, da er bei uns nicht so zum Zuge gekommen ist, wie er es sich das gewünscht hat. Da er bei uns immer alles gegeben hat und charakterlich wirklich ein guter Junge, haben wir uns schweren Herzens entschieden, ihm keine Steine in den Weg zu legen. Ich wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute.“

Aschaffenburgs Sportlicher Leiter Benedikt Hotz sieht es wie Seitz: „Nicolas hat sich bei uns immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Er hat sich bei uns gut entwickelt, Erfahrungen gesammelt und jetzt will er den nächsten Schritt machen und Spielpraxis bekommen. Das ist der logische nächste Schritt für ihn und dabei möchten wir ihm nicht im Weg stehen.“ Im Hinblick auf die Neubesetzung des Kaderplatzes hat Hotz sich Hotz bereits Gedanken gemacht: „In unserer eigenen U19-Mannschaft sind wir gut besetzt. Dort haben wir Keeper, die das Potential mitbringen, bei den Aktiven anzugreifen. Wir werden uns in der Vorbereitung einen ersten Überblick verschaffen und dann eine Entscheidung treffen.“


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Stand: 19. Dezember 2021 / Verfasser: Moritz Hahn

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