Nach 2 Spielzeiten ist Schluss – Pasqual Verkamp heuert beim FC Carl Zeiss Jena an

Keinen Hehl daraus machen die Verantwortlichen der Viktoria, dass Sie den 22-jährigen Pasqual Verkamp gerne auch weiterhin im Trikot der Weiß-Blauen gesehen hätten. Doch der talentierte Offensivmann sieht seine Zukunft nicht am Schönbusch und hat sich für einen Wechsel zum Drittliga-Absteiger Carl Zeiss Jena entschieden.

Sport-Vorstand Benni Hotz lässt durchblicken, dass er bis zuletzt auf einen Verbleib von Verkamp gehofft hatte: „Erfolg weckt eben auch Begehrlichkeiten. Schade, dass Pasi nicht verlängert hat, zumal ein Wechsel zu einem anderen Regionalligisten eigentlich nicht zur Debatte stand, sondern lediglich in Richtung 3. Liga. Sein Potential steht außer Frage und ich wünsche ihm viel Erfolg bei seiner neuen Herausforderung.“

Zur Saison 2018/19 kam Verkamp vom SV Alemannia Haibach aus der Landesliga Nordwest an den Schönbusch und konnte auf Anhieb in der Offensive der Viktoria Akzente setzen. In der aktuell noch unterbrochenen Spielzeit gelang ihm erstmals ein Dreierpack gegen den TSV Aubstadt und insgesamt neun Tore.


Pasqual Verkamp (22) zieht es nach zwei Spielzeiten am Schönbusch zum Drittliga-Absteiger FC Carl Zeiss Jena. Beim Traditionsverein aus Thüringen möchte Verkamp nach eigenen Angaben „den nächsten Schritt machen” (Foto: © Björn Friedrich)

Verkamp, den es nun nach Thüringen zum FC Carl Zeiss Jena zieht, äußert sich ausführlich zu diesem Schritt: „Die Entscheidung, die Viktoria und mein persönliches Umfeld nun zu verlassen, ist mir definitiv nicht leicht gefallen. Ich bin sehr dankbar für die zwei Jahre, in denen ich viele tolle Menschen kennenlernen und einige unvergessliche Momente erleben durfte. Jetzt sehe ich die Chance, dass ich mich bei einem großen Verein, der unter Profibedingungen arbeitet und aus der 3. Liga kommt, durchsetzen, weiterentwickeln und damit den nächsten Schritt machen kann. Dadurch bedingt, dass mein Studium in der nächsten Zeit online stattfinden wird, erlaubt es mir mein Studium, den Schritt jetzt zu wagen. Ich werde die Viktoria mit den tollen fans, das familiäre Umfeld und viele menschen hier sehr vermissen, werde aber weiterhin jedes spiel verfolgen und sicher hin und wieder mal am Schönbusch sein und meine Jungs anfeuern!“

Trainer Jochen Seitz, für dessen Team es in den verbleibenden Spielen um nicht weniger gehen wird, eine sportlich bislang tadellose Saison zu bestätigen, hätte den schnellen Außenbahnspieler gerne weiter geformt: „Pasi konnten wir leider nicht davon überzeugen, weiter bei uns zu spielen. Profibedingungen können wir aktuell noch nicht bieten und finanziell ist es nicht möglich mit ehemaligen Drittligisten mitzuhalten. Andererseits verstehen wir es für uns als eine Art Auszeichnung natürlich auch als Ansporn und es bestätigt unsere eigene sportliche Entwicklung, wenn unsere Akteure für Profivereine interessant sind.”

Hotz, der gerade im Kurz-Urlaub weilt, äußert sich nach den Abgängen von Schnitzer und Verkamp zur aktuellen Situation: „Es war klar, dass wir nicht jeden Spieler werden halten können. So ist das Geschäft und wir arbeiten aktuell mit Hochdruck daran, die entstandenen Lücken in unserer Offensivabteilung mit Neuzugängen zu kompensieren, die das Zeug dazu haben, Björn und Pasi möglichst adäquat zu ersetzen.”


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Stand: 19. Juli 2020 / Verfasser: Moritz Hahn