
Der ehemalige SVA-Trainer Manfred Brunner prägte gleich in zwei unterschiedlichen Amtsphasen das Geschehen am Schönbusch - im April verstarb der gebürtige Aschaffenburger im Alter von 82 Jahren.
1973 wechselte der damals 30-Jährige vom FC Schweinfurt 05 zu den Weiß-Blauen und übernahm das Amt als Spielertrainer.Zusammen mit dem heutigen Sportvorstand der Viktoria, Felix Magath, führte Brunner die Viktorianer zur Hessenmeisterschaft im Jahr 1974. Die folgende Saison beendete der SVA als Achter, woraufhin Brunner den Verein verließ und sich dem FC Hanau 93 anschloss, den er in den folgenden Jahren erfolgreich bis in die 2. Bundesliga führte.

Manfred Brunner als Spielertrainer am Schönbusch. FOTO: SVA-Archiv
1978 kehrte er an seine alte Wirkungsstätte in seiner Heimatstadt zurück und sollte in den folgenden Jahren bis zum Sommer 1983 unter seiner Verantwortung einige Talente so fördern, dass sie danach zu großen Stützen der Viktoria in der 2. Bundesliga wurden.
Brunner blieb den Weiß-Blauen und dem regionalen Fußball in seiner Heimat ein Leben lang verbunden und besuchte auch bis zuletzt Heimspiele am Schönbusch.
Die Viktoria wird Manfred Brunner als Mensch und Trainer nie vergessen und wünscht seiner Familie, seinen Angehörigen und Freunden viel Kraft in dieser schweren Zeit.
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