
Am drittletzten Spieltag der Saison 25/26 treffen die Weiß-Blauen im HIRSCH Sportpark auf den in dieser Spielzeit mehr als überzeugenden Aufsteiger VfB Eichstätt.
Der Tabellenfünfte hat sich stark und nachhaltig in der Liga zurückgemeldet – obwohl man einen unerwarteten Trainerwechsel wegstecken musste. Auch wenn es nach der Winterpause mit zwei Siegen sowie jeweils vier Niederlagen und vier Unentschieden etwas weniger siegreich weiterging, so liefern die Altmühltaler doch eine beeindruckende Spielzeit ab. „Wir treffen auf ein eingeschworenes Team, das den Trainerwechsel gut kompensiert hat. Es wird eine schwere Aufgabe gegen einen sehr guten Gegner“, beurteilt SVA-Cheftrainer Felix Luz die Ausgangslage.

Ausblick auf das Spiel
Besonders der starke Saisonstart mit 13 Punkten aus den ersten sieben Spielen legte den Grundstein für den Verlauf der Saison, in der man zur Winterpause bereits mit Rang 5 kaum mehr Abstiegssorgen hatte. Mitten in der Wintervorbereitung stand der VfB dann aber plötzlich ohne Trainer da: Dominik Betz, der schon als Spieler die Schuhe für Eichstätt schnürte, verließ den Verein aus privaten Gründen und Dominik Haußner übernahm. Nach der Winterpause blieb die Mannschaft aber plötzlich in acht Spielen in Folge sieglos, ehe man am vergangenen Wochenende wieder einen Sieg beim FV Illertissen feiern durfte. Die erfahrene Mannschaft (Schnitt 26,01 Jahre) bringt einen kompakten Spielstil auf den Platz und stellt mit 34 Gegentreffern auch die viertbeste Defensivreihe der Liga. Angeführt wird der Abwehrverbund von Bastian Bösl, Kapitän der Mannschaft ist Jonas Fries. In der Offensive zeigt sich der VfB mit 46 erzielten Treffern solide. Bester Torschütze ist der offensive Mittelfeldspieler Lucas Schraufstetter mit 11 Torerfolgen. „Der VfB spielt eine starke Saison und es lassen sich kaum Schwächen ausmachen. Defensive wie Offensive sind gleichermaßen gut, die Mannschaft harmoniert und lebt von der Geschlossenheit. Für uns gilt es, dagegenzuhalten und uns gleichermaßen als Einheit zu präsentieren, die zusammenhält und jeder für jeden kämpft“, führt Luz weiter aus.
Die Viktorianer präsentierten sich zuletzt auf auswärtigen Plätzen richtig stark und holten drei Auswärtssiege in Folge. Damit ist rein rechnerisch neben des Erreichens eines Relegationsplatzes auch noch der direkte Klassenerhalt möglich. Der direkte Weg ist aber nur mit Unterstützung der anderen Vereine und bestenfalls drei Siegen der Luz-Elf machbar. Der erste soll – geht es nach dem 44-jährigen Coach an der SVA-Seitenlinie, in Eichstätt gleich geholt werden: „Wir wollen uns nicht mit Rechenspielen beschäftigen“, räumt der 44-jährige Coach ein und fügt hinzu: „Wir konzentrieren uns voll und ganz auf die Aufgabe in Eichstätt, wollen dort kompakt und gut organisiert agieren und konzentriert gegen den Ball arbeiten. Die Null muss hinten stehen, das ist die Grundvoraussetzung. Nach vorne werden wir unsere Chancen bekommen.“
In der bisherigen Regionalliga-Bilanz zwischen beiden Vereinen stehen aus SVA Sicht vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen zu Buche. Im Hinspiel trennte man sich nach eigener Führung mit einem 3:3-Unentschieden, der letzte und bisher einzige Sieg in Eichstätt datiert aus dem Jahr 2019.

Wird auch in Eichstätt wieder als Anführer seines Teams gefordert sein: Kapitän Benjamin Baier. (FOTO: Julien Christ / sportfotografie.de)
Personalien
Neben den Langzeitverletzten fehlen auch David Néné und Jesper Penterman. Maksym Navrotskyi kann wegen der Gelb-Roten Karte aus dem Nürnberg-Spiel nicht mit dabei sein.
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Stand: 01. Mai 2026 / Autorin und Redaktion: Melanie Grün-Schmidt
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