
Am 28. Spieltag müssen die Weiß-Blauen am Samstag (11.04./14 Uhr) im Rosenaustadion in Augsburg bei der Profi-Reserve des FC Augsburg antreten.
Die Mannschaft von Ex-Profi Markus Feulner tut sich in dieser Spielzeit ähnlich schwer wie der SVA und rangiert derzeit bei einem Spiel weniger mit 21 Punkten auf Platz 16 der Tabelle. Damit hat die Viktoria drei Punkte Rückstand auf den direkten Tabellennachbarn, der aktuell den ersten Relegationsrang belegt. Alleine dies macht die Bedeutung der Partie für beide Mannschaften deutlich. „Für uns hat sich die Ausgangslage nicht verändert“, gibt sich SVA-Cheftrainer Felix Luz aufgeräumt. „Wir stehen seit dem Restart unter Druck, gewinnen zu müssen und schauen daher von Spieltag zu Spieltag. Meine Mannschaft ist stabil und kann mit Rückschlägen wie zuletzt gegen Haching umgehen. Wir wollen in der Rosenau drei Punkte holen und dementsprechend stellen wir die Jungs ein.“

Die Fuggerstädter mussten ihren durchaus erfolgreichen Cheftrainer Tobias Strobl nach der vergangenen Saison in Richtung Dritte Liga ziehen lassen. Mit Markus Feulner an der Seitenlinie sucht die drittjüngste Mannschaft der Regionalliga Bayern (Altersschnitt 21,15 Jahre) derzeit noch die Konstanz. Allerdings blitzt das Können der jungen Nachwuchstalente immer wieder auf, so auch bei den Siegen gegen die Würzburger Kickers oder den FV Illertissen noch vor der Winterpause. Nach dem Restart ging es für den FCA durchwachsen weiter, so kam nur noch ein weiterer Dreier (gegen die DJK Vilzing) hinzu – bei drei Unentschieden und fünf Niederlagen.
Erfolgreichster Torschütze ist Stürmer Aiman Dardari, der aus dem Kader der Bundesliga-Profis stammt und immer wieder Spielpraxis in der Regionalliga sammeln soll, mit bisher sechs Treffern. Kapitän der Mannschaft ist der erfahrene Mittelfeldspieler Hendrik Hofgärtner (30). „Der FCA hat eine junge, talentierte Mannschaft, die immer wieder auch Unterstützung aus dem Kader der Profimannschaft bekommt. Sie können sehr spielstark auftreten, daher ist es wichtig, sie durch die entsprechende Zweikampfhärte und ein kompaktes Auftreten gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen“, führt der 44-jährige an Viktorias Seitenlinie weiter aus.
Die Viktorianer mussten nach dem zwischenzeitlichen Erfolgserlebnis von vier Punkten aus zwei Spielen mit der 0:3-Heimniederlage gegen die SpVgg Unterhaching wieder einen Rückschlag hinnehmen. Doch über weite Strecken war die Leistung der Luz-Elf gegen eines der Top-Teams der Liga wirklich ordentlich, letztlich die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.: „Ich will das Thema mit der Chancenverwertung gar nicht zu hoch hängen. Wir haben gegen eine Top-Mannschaft verloren und es ist richtig, dass wir noch konsequenter Abschlüsse suchen und mit mehr Abschlusswille agieren müssen. Daran arbeiten wir und ich bin überzeugt davon, dass wir erfolgreich sein werden in Augsburg, wenn wir defensiv stabil stehen und es gelingt, in Führung zu gehen.“
In 18 Begegnungen zwischen beiden Vereinen konnten die Weiß-Blauen neun Siege feiern. Speziell im Rosenaustadion fühlt sich der SVA durchaus wohl: Aus neun Begegnungen im ehemaligen Bundesligastadion sprangen vier Siege und zwei Unentschieden heraus. Auch das Hinspiel in dieser Saison ging mit 3:2 an die Viktorianer. „Eine positive Statistik ist sicher eine gute Voraussetzung, aber es liegt an uns, diese Statistik positiv weiter auszubauen. Ich kenne meinen Ex-Verein gut und freue mich darauf, mit meiner Mannschaft am Samstag in der Rosenau erfolgreich zu sein“, erklärt Felix Luz, der von 2006 bis 2009 das Trikot der Fuggerstädter trug.

SVA-Innenverteidiger Niklas Borger wird im Rosenaustadion erneut gefordert sein. (FOTO: Julien Christ / sportfotografie.de)
Verzichten muss der SVA am Samstagnachmittag nach wie vor auf die Langzeitverletzten Michael Gorbunow, Emirhan Delikaya und Alexander Leuthard. Ebenfalls nicht mit dabei sind Othmane El Idrissi, David Néné und Jesper Penterman.
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Stand: 10. April 2026 / Autorin und Redaktion: Melanie Grün-Schmidt
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