
Am 29. Spieltag der Regionalliga Bayern empfängt die Viktoria mit dem TSV Aubstadt am Freitagabend (17.04.(19 Uhr) einen der konstantesten Vertreter der Regionalliga Bayern der vergangenen Jahre.
Die Unterfranken gehören zum oberen Mittelfeld der Liga und mussten sich in dieser Saison im Toto-Pokal erst im Viertelfinale gegen den TSV 1860 München (0:4) geschlagen geben. Der TSV steht für Kontinuität – sowohl auf als auch neben dem Platz. Seit Jahren setzt der Verein auf gewachsene Strukturen und eine klare sportliche Ausrichtung und belohnt sich mit konstant gutem Abschneiden. „Der Verein wirkt in der Tat sehr stabil und auch die Mannschaft zeigt enorme Kontinuität. Sie agiert kompakt und ist sehr zweikampfstark, darauf müssen wir uns einstellen“, bewertet SVA-Cheftrainer Felix Luz den kommenden Gegner.

Trainer Claudiu Bozesan (59) steht seit letztem Sommer an der Linie und formt aus einem eingespielten Kader eine Mannschaft, die vor allem über Disziplin, mannschaftliche Geschlossenheit und defensive Stabilität kommt. Große personelle Umbrüche blieben in der Vergangenheit meist aus, stattdessen vertraut man auf ein funktionierendes Gerüst aus erfahrenen Spielern und punktuellen Verstärkungen. Die Grabfelder aus der 730-Seelen-Gemeinde haben mit Severo Sturm (26) einen absoluten Torjäger in ihren Reihen, der sich mit 15 Treffern auf Platz zwei der Torschützenliste befindet. Angeführt wird das Team von Kapitän Steffen Behr (30) und Mittelfeldmotor Marco Nickel (26). „Der TSV verteidigt sehr kompakt, ist bei Standardsituationen extrem gefährlich und nutzt dazu effizient die sich bietenden Möglichkeiten“, zeigt Luz weitere Stärken auf. Mit einem 4:1-Erfolg über den TSV Buchbach im Gepäck konnten die Unterfranken wieder in die Erfolgsspur nach zuvor zwei Ligapleiten zurückkehren und dürften daher selbstbewusst an den Schönbusch reisen.
Aber auch die Weiß-Blauen haben mit den beiden Auswärtserfolgen in Vilzing und Augsburg nicht nur an Boden gut gemacht im Kampf um den Klassenerhalt, sondern auch etwas für ihr Selbstvertrauen getan. Dazu kam eine überragende Willens- als auch Teamleistung gegen den FC Augsburg II, in Unterzahl am Ende doch noch als Sieger aus dem Rosenaustadion zu gehen. „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie die nötige Bereitschaft und Härte für die Zweikämpfe auf den Platz bringt, als geschlossene Einheit auftritt und defensiv geordnet agiert“, gibt Luz eine klare Erwartungshaltung ans eigene Team vor. „Wir müssen den Willen zeigen, dieses Heimspiel unbedingt gewinnen zu wollen, um den Anschluss an die Relegations- und Nichtabstiegsplätze zu halten oder zu verkürzen. Dabei wollen wir konzentriert, zielgerichtet und zielstrebig auftreten und mit klarem Kopf das Heimspiel gewinnen.“
Die bisherigen Aufeinandertreffen zwischen der Viktoria und der Mannschaft aus dem Grabfeld verliefen häufig eng und umkämpft. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, was sich auch in den zuletzt drei Unentschieden widerspiegelte. Vor gut einem Jahr konnten unsere Weiß-Blauen im heimischen Stadion die 1:0-Führung von David Néné nicht ins Ziel bringen und mussten sich letztlich mit einem 1:1 zufriedengeben.

Benjamin Baier und Severo Sturm - die jeweils torgefährlichsten Spieler ihrer Mannschaften. Baier traf bisher sieben Mal für den SVA ins gegnerische Netz, Sturm gelangen 15 Torerfolge für den TSV. (FOTO: Julien Christ / sportfotografie.de)
Verzichten müssen die Weiß-Blauen auf die Langzeitverletzten Michael Gorbunow, Emirhan Delikaya, Alexander Leuthard und Othmane El Idrissi. Auch David Néné und Jesper Penterman fallen verletzungsbedingt weiterhin aus.
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Stand: 16. April 2026 / Autorin und Redak Melanie Grün-Schmidt
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